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Funktionen von Flüssigkeit/Wasser im menschlichen Organismus sowie Auswirkungen eines Flüssigkeitsdefizits auf die (sportliche) Leistungsfähigkeit

Title: Funktionen von Flüssigkeit/Wasser im menschlichen Organismus sowie Auswirkungen eines Flüssigkeitsdefizits auf die (sportliche) Leistungsfähigkeit

Term Paper , 2006 , 12 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Theresa Reesing (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Wasser bzw. Flüssigkeit besitzt wie weitgehend bekannt eine besonders wichtige Funktion für den funktionierenden menschlichen Organismus. Trotz häufig wiederholter Mahnungen von Ärzten, Trainern oder auch Familienmitgliedern, über die wichtige Bedeutung der Wasser- bzw. Flüssigkeitsaufnahme, vernachlässigen oder vergessen wir regelmäßig zu trinken. Aus praktischem und persönlichem Interesse stellt sich die Frage, welche Folgen ein Wasser- bzw. Flüssigkeitsmangel auf den Körper hat. Hierbei interes¬sieren insbesondere die Auswirkungen eines Wassermangels auf die sportliche Leis¬tungsfähigkeit. Im Anschluss an allgemeine Aus-führungen zu den Funktionen des Wassers im Körper wird somit auf die Wirkungen eines Wasserdefizits auf die sportliche Leistung eingehen.
Um an Informationen zur gewählten Thematik zu kommen, beschränkt sich die Literaturre-cherche auf die Suche im Katalog der Zentralbibliothek der Sporthochschule Köln. Zusätzlich wurde das Internet zur Recherche genutzt.
Die verwendete Literatur besteht zum größten Teil aus Monographien, die sich allgemein mit dem Thema „Richtiges Trinken“ beschäftigen. Außerdem bietet die Broschüre der „Informa-tionszentrale Deutsches Mineralwasser“ in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule viele nützliche Inhalte und Erklärungen.
Um eine Grundlage zum Verständnis der Wasserwirkung auf den menschlichen Organismus zu schaffen, beginnen die Ausführungen mit allgemeinen Informationen über die Wasser-funktionen. Anschließend werden die Aufgaben des Wassers als Temperaturregulator, die Auswirkungen eines Wasserdefizits auf die Temperaturregulation und die daraus entstehen-den Folgen für die sportliche Leistungsfähigkeit dargestellt. In Kapitel vier werden zunächst allgemeine Funktionen der Mineralstoffe erläutert. Daraufhin werden auch hier die Auswir-kungen eines Wasserverlusts und den daraus entstehenden Mineralstoffmangel auf die Leistungsfähigkeit behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundsätzliche Funktionen von Wasser bzw. Flüssigkeit im Körper

3 Temperaturregulation

3.1 Physiologische Prozesse der Temperaturregulation

3.2 Auswirkungen eines Flüssigkeitsdefizits auf die Temperaturregulation

3.3 Auswirkungen eines Temperaturanstiegs auf die sportliche Leistungsfähigkeit

4 Mineralstoffe

4.1 Grundsätzliches zu Mineralstoffen

4.2 Folgen eines Mineralstoffmangels für die sportliche Leistungsfähigkeit

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die essenziellen Funktionen von Wasser im menschlichen Organismus und analysiert, wie ein Flüssigkeitsdefizit die körperliche, insbesondere die sportliche Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst.

  • Bedeutung von Wasser als Lösungs- und Transportmittel
  • Physiologische Mechanismen der Temperaturregulation
  • Folgen von Dehydration für die sportliche Leistung
  • Rolle von Mineralstoffen im Stoffwechsel des Sportlers
  • Auswirkungen eines Mineralstoffmangels auf die Leistungsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Physiologische Prozesse der Temperaturregulation

„Jede körperliche Aktivität erzeugt außer mechanischer Energie auch Wärme“ (SCHÜRCH, 1991, S.19). So gehen bei allen Energiegewinnungsprozessen bzw. Muskelkontraktionen etwa drei Viertel der gewonnen Energie als Wärme in den Körper verloren (IDM, 2004, S.14; WAGNER et al., 2003, S.51). Ein Zeichen hierfür ist der Temperaturanstieg des Körpers (SCHÜRCH, 1991, S.19). Bei maximaler Belastung kann sich der Energieverlust durch Wärme noch um 10% erhöhen (WAGNER et al., 2003, S.51). Damit weiterhin alle Stoffwechselprozesse optimal funktionieren und um eine Überhitzung zu vermeiden, muss, schon allein aus medizinischen Gründen, die Körpertemperatur auf ihrem Durchschnittswert von 37°C gehalten werden (Gatorade Sports Science Institute Europe [GSSI], 1996, S.1). Die Temperaturregulierung durch Wasser bzw. durch Schwitzen hat gegenüber Mechanismen wie der Wärmeleitung, die Abkühlung durch Luftströmung oder durch vom Körper ausgehende Strahlung die größte Effektivität (GSSI, 1996, S. 2).

Der folgende Abschnitt beschreibt den Kühlungsprozess durch Wasser bzw. durch Schweißbildung.

Zunächst wird die Wärme vom zirkulierenden Blut aufgenommen. Die Aufnahmehöhe ist abhängig vom Temperaturunterschied zwischen Muskel und Blut und der Durchblutungsfähigkeit des Muskels. Bei einer guten Durchblutung kann die Wärmeabgabe um das 20-25fache erhöht werden. Anschließend wird die Wärme zur Körperoberfläche transportiert (Vgl. WAGNER et al., 2003, S.52).

Bei einem Anstieg der Körpertemperatur senden Wärme- und Kältesensoren in Haut und Blutstrom die Veränderung an den Hypothalamus. Dieser bewirkt, dass der warme Blutstrom näher an die Haut geführt wird. Außerdem regt er die Schweißdrüsen zu einer erhöhten Schweißbildung an, sodass die Wärme besser über die Haut abgegeben werden kann. Der Körper verdunstet den Schweiß über die Haut. Hierbei entzieht die Verdunstungskälte dem Körper die Wärme. (Vgl. IDM, 2004, S.12)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Flüssigkeitsaufnahme für den menschlichen Körper und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen von Wassermangel auf die sportliche Leistung.

2 Grundsätzliche Funktionen von Wasser bzw. Flüssigkeit im Körper: Dieses Kapitel beschreibt Wasser als universelles Lösungs- und Transportmittel, das für Stoffwechselprozesse und die Regulation der Körpertemperatur unverzichtbar ist.

3 Temperaturregulation: Hier werden die physiologischen Grundlagen der Wärmeregulation sowie die negativen Folgen von Flüssigkeitsdefiziten und Temperaturanstiegen auf die sportliche Leistungsfähigkeit detailliert dargelegt.

4 Mineralstoffe: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Funktionen von Mineralstoffen im Körper und zeigt die leistungsmindernden Folgen eines Mangels für den Sportler auf.

5 Schluss: Die Arbeit fasst zusammen, dass Wasser als zentrales Element für die Leistungsfähigkeit gilt und bereits geringe Defizite den Organismus und die sportliche Leistung beeinträchtigen.

Schlüsselwörter

Flüssigkeitsdefizit, Wasserhaushalt, Sportliche Leistungsfähigkeit, Temperaturregulation, Dehydration, Mineralstoffe, Elektrolyte, Schwitzen, Wärmeregulation, Stoffwechsel, Körpertemperatur, Kalium, Natrium, Magnesium, Leistungsabfall.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die essenzielle Rolle von Wasser und Flüssigkeit für den menschlichen Organismus und analysiert, wie sich ein Mangel negativ auf die sportliche Leistungsfähigkeit auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Funktionen des Wassers als Lösungs- und Transportmittel, die physiologischen Prozesse der Temperaturregulation sowie die Bedeutung von Mineralstoffen im Sport.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, das Verständnis für die Auswirkungen von Wasser- und Mineralstoffverlusten auf den Körper zu schärfen und die daraus resultierenden Leistungseinbußen bei Sportlern zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche unter Nutzung von Fachmonographien, sportmedizinischen Handbüchern und Informationen spezialisierter Institute.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die Funktion von Wasser im Körper beschrieben, gefolgt von der Temperaturregulation, den Folgen von Dehydration und abschließend der Bedeutung und dem Mangel von Mineralstoffen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Flüssigkeitsdefizit, Temperaturregulation, sportliche Leistungsfähigkeit, Mineralstoffe, Elektrolyte und Dehydration charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Temperaturregulation für Sportler?

Sie ist entscheidend, um den Körper bei Belastung vor Überhitzung zu schützen; das Wasser dient hierbei durch Schwitzen als hocheffektives Kühlmedium.

Warum ist eine Mineralstoffzufuhr bei kurzem Training oft nicht sinnvoll?

Der Körper kann die zugeführten Stoffe bei kurzen Belastungen oft nicht schnell genug zum Wirkungsort transportieren, um eine akute Leistungseinbuße zu verhindern.

Was ist die spezifische Funktion von Hydrogencarbonat?

Es dient bei anaerober Belastung als Bestandteil des Puffersystems, um den pH-Wert bei Laktatbildung zu regulieren und den Abtransport der Milchsäure zu begünstigen.

Welches Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium wird empfohlen?

Es wird ein quantitatives Verhältnis von 2:1 vorgeschlagen, da der Körper die Mineralstoffe in diesem Verhältnis benötigt und auch ausscheidet.

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Details

Title
Funktionen von Flüssigkeit/Wasser im menschlichen Organismus sowie Auswirkungen eines Flüssigkeitsdefizits auf die (sportliche) Leistungsfähigkeit
College
Sport Academy Cologne
Grade
1,3
Author
Theresa Reesing (Author)
Publication Year
2006
Pages
12
Catalog Number
V197692
ISBN (eBook)
9783656237969
ISBN (Book)
9783656239338
Language
German
Tags
Flüssigkeitsdefizit Wassermangel Temperaturregulation Körpertemperaturregulation Sportliche Leistungsfähigkeit Mineralien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Theresa Reesing (Author), 2006, Funktionen von Flüssigkeit/Wasser im menschlichen Organismus sowie Auswirkungen eines Flüssigkeitsdefizits auf die (sportliche) Leistungsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/197692
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