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Knoblauch gegen Bluthochdruck? Eine Alternative zur medikamentösen Therapie der primären arteriellen Hypertonie

Titel: Knoblauch gegen Bluthochdruck? Eine Alternative zur medikamentösen Therapie der primären arteriellen Hypertonie

Bachelorarbeit , 2011 , 51 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christopher Kilian (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Knoblauch (lat. Allium sativum) findet immer mehr Eingang in die Heilkunde. Ob als Öl, in Form von Pulvertabletten oder roh verzehrtem Knoblauch - wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Heilpflanze nicht nur antibakterielle und durchblutungsfördernde Eigenschaften hat, sondern ebenso bei arterieller Hypertonie den Blutdruck äquivalent zu einem chemisch hergestellten Antihypertensivum senken kann. Insgesamt wurden 18 Studien analysiert und bewertet.
Diese wissenschaftliche Arbeit geht auf das Krankheitsbild der primären arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck) und deren Prävalenzen ein und stellt die aktuellen verschiedenen Behandlungsmethoden unter Berücksichtigung der Homöopathie dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund

2.1 Allium sativum und seine angenommenen Wirkmechanismen

2.2 Definition der arteriellen Hypertonie

2.3 Häufigkeitsverteilung der arteriellen Hypertonie

2.4 Therapieformen der arteriellen Hypertonie

2.5 Wirkungsweise der chemischen Antihypertensiva

2.6 Zielsetzung der Arbeit

3. Methodik

3.1 Literaturrecherche

3.1.1 Kataloge

3.1.2 Bibliografische Datenbanken

3.2 Kriterien der Datenerhebung zur Auswahl geeigneter Studien

4. Ergebnisse

4.1 Wirkung des roh konsumierten Knoblauchs

4.2 Wirkung von Knoblauchöl

4.3 Wirkung von Knoblauchpulver

5. Diskussion

5.1 Vergleich der Ergebnisse der ausgewählten Studien

5.1.1 Studien über roh konsumierten Knoblauch

5.1.2 Studien über Knoblauchöl

5.1.3 Studien über Knoblauchpulver

5.2 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das therapeutische Potenzial von Allium sativum (Knoblauch) bei der Behandlung der primären arteriellen Hypertonie. Ziel ist es, durch die Analyse klinischer Studien zu klären, ob Knoblauch oder seine Inhaltsstoffe eine statistisch signifikante blutdrucksenkende Wirkung aufweisen und somit als komplementärmedizinische Behandlungsoption in Betracht kommen.

  • Wirkmechanismen von Allium sativum auf den menschlichen Organismus
  • Vergleichende Analyse klinischer Studien zu verschiedenen Applikationsformen (roh, Öl, Pulver)
  • Bewertung der blutdrucksenkenden Wirksamkeit im Vergleich zu Standardtherapien
  • Diskussion methodischer Stärken und Schwächen der analysierten Primärquellen
  • Einschätzung des klinischen Nutzens als Begleittherapeutikum

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Knoblauch (lat. Allium sativum) beherrscht schon lange Zeit den Markt der Arzneimittelpflanzen. Bereits in der Antike wurde die Pflanze aufgrund ihres breiten Wirkspektrums als geschätztes Arzneimittel verwendet (vgl. Braun, 1987, S. 11). Knoblauch wird auch heute noch zweithäufigstes Präparat in der Komplementärmedizin von Patienten mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko zu dessen Senkung gebraucht (vgl. Yeh et al., 2006, S. 673).

Die arterielle Hypertonie ist in Deutschland weit verbreitet. Dies bestätigen auch die Daten des Bundes-Gesundheitssurveys 1998 (BGS98). Das Krankheitsbild tritt demnach bei jedem zweiten im Erwachsenenalter auf. Etwa 44 % aller Frauen und 51 % der Männer zeigen im Alter von 18 bis 79 Jahren einen erhöhten Blutdruck (Janhsen et al., 2008, S. 7).

Die mit 90 % am häufigsten auftretende Form der Hypertonie ist die primäre, bei der das Krankheitsbild ätiologisch bis heute nicht vollständig geklärt werden konnte. Unter den multifaktoriellen Einflüssen, unter denen auch die Vererbung mit 60 % aller Fälle eine große Rolle spielt, sind Risikofaktoren wie Tabak- und Alkoholkonsum, Stress, Übergewicht und körperliche Minderaktivität für die Prävalenz entscheidend (vgl. Andreae, 2008, S. 462).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Verwendung von Knoblauch ein und erläutert die epidemiologische Relevanz sowie die ätiologischen Faktoren der arteriellen Hypertonie.

2. Hintergrund: Es werden die biologischen Wirkmechanismen von Allium sativum, die medizinische Definition der Hypertonie sowie gängige therapeutische Ansätze und deren Wirkungsweise beschrieben.

3. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die systematische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche und die Kriterien, die zur Selektion der für die Arbeit relevanten Studien herangezogen wurden.

4. Ergebnisse: Hier erfolgt eine detaillierte Zusammenstellung und Darstellung der Daten aus 18 ausgewählten Studien, unterteilt nach den Applikationsformen Rohkonsum, Knoblauchöl und Knoblauchpulver.

5. Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Analyse und Synthese der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Störvariablen und methodischen Limitationen sowie ein abschließendes Resümee zum therapeutischen Stellenwert von Knoblauch.

Schlüsselwörter

Allium sativum, Knoblauch, arterielle Hypertonie, Blutdrucksenkung, Phytotherapie, kardiovaskuläres Risiko, Alliin, Allicin, klinische Studien, Komplementärmedizin, Antihypertensiva, Vasodilatation, Blutdruckmessung, Meta-Betrachtung, therapeutischer Effekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Knoblauch (Allium sativum) als pflanzliches Mittel zur Behandlung der primären arteriellen Hypertonie.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen Wirkmechanismen von Knoblauch, der Einordnung der Hypertonie als Krankheitsbild und der kritischen Auswertung klinischer Studien zu verschiedenen Knoblauchpräparaten.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, basierend auf einer literaturgestützten Analyse zu beurteilen, ob der Konsum von Knoblauch eine medizinisch relevante und statistisch nachweisbare Senkung des Blutdrucks bewirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Es handelt sich um eine Literaturstudie (Review), bei der Datenbanken und Fachkataloge systematisch nach relevanten klinischen Studien durchsucht und anschließend inhaltlich ausgewertet wurden.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen zur Hypertonie und Knoblauchwirkung, die methodische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Studienergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Allium sativum, arterielle Hypertonie, klinische Evidenz, Phytotherapie und kardiovaskuläre Prävention.

Gibt es Unterschiede in der Wirksamkeit der verschiedenen Knoblauchformen?

Die Arbeit differenziert zwischen roh konsumiertem Knoblauch, Knoblauchöl und Knoblauchpulver, wobei die Studienlage zu den verschiedenen Formen jeweils separat analysiert und bewertet wird.

Zu welchem Schluss kommt der Autor hinsichtlich der Therapie?

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Knoblauch eine empfehlenswerte, nebenwirkungsarme Ergänzung bei der Behandlung von Bluthochdruck darstellen kann, jedoch als alleinige Therapie der primären Hypertonie nicht abschließend beurteilt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Knoblauch gegen Bluthochdruck? Eine Alternative zur medikamentösen Therapie der primären arteriellen Hypertonie
Hochschule
Technische Universität München  (Lehrstuhl für Sport und Gesundheitsförderung)
Veranstaltung
Gesundheits- und Pflegewissenschaft
Note
2,0
Autor
Christopher Kilian (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
51
Katalognummer
V196415
ISBN (eBook)
9783656224877
ISBN (Buch)
9783656226758
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hypteronie Bluthochdruck garlic hypertension Allium sativum Knoblauch Therapie Bluthochdruck Therapie Knoblauch Therapie Hypertonie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christopher Kilian (Autor:in), 2011, Knoblauch gegen Bluthochdruck? Eine Alternative zur medikamentösen Therapie der primären arteriellen Hypertonie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196415
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Leseprobe aus  51  Seiten
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