Werbung avancierte in den letzten Jahrzehnten zu einem der am häufigsten genutzten Mittel der Massenkommunikation. So soll mit kreativer, informativer oder auch rein sachlicher Reklame ein breiter Rezipientenkreis angesprochen und zum Kauf des zu bewerbenden Produkts angeregt werden. Geworben wird in sämtlichen Formen der Medien, von Fernsehen und Rundfunk, über die Printmedien bis hin zum Internet. Im ersten Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit wird der Fokus auf die Anzeigenwerbung gelegt. Folgende Aspekte sollen dabei genauer untersucht werden:
1. Welche spezifischen Eigenschaften charakterisieren die Werbesprache?
2. Was sind die zu klärenden Grundfragen bei der Erstellung eines Werbetextes?
3. Wie gestaltet sich der Basis-Aufbau einer Werbeanzeige?
Der zweite Teil der Ausarbeitung setzt sich mit den Besonderheiten des suchmaschi-nenoptimierten Schreibens auseinander, das an steigender Bedeutung im Bereich des Online-Marketings gewinnt und somit eine aktuelle Ergänzung der klassischen Werbe-sprache darstellt. Den Schwerpunkt bildet dabei die reine Gestaltung des Textes. Ein Exkurs, wie eine Website suchmaschinenoptimiert ausgeformt wird, würde den Rah-men dieser Arbeit überschreiten. Ein Überblick über folgende Fragestellungen soll ge-geben werden:
1. Was sind die Vorteile des suchmaschinenoptimierten Schreibens?
2. Was ist ein Keyword und wofür wird es benötigt?
3. Welche Anforderungen sollte ein suchmaschinenoptimierter Text erfüllen und gibt es Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zum Anzeigentext?
Nach der angestrebten Klärung der ersten beiden Fragen, soll die Dritte anhand eines eigens von der Autorin dieser Arbeit entworfenen Beispiels verdeutlicht werden. Ne-ben dem Text zeigt ein beispielhafter Anforderungskatalog wie suchmaschinenopti-miertes Schreiben praktisch umgesetzt werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Sprachliche Bestandteile der Werbesprache
- Worauf zielen Werbetexte ab?
- Zielgruppe (er)kennen und den Werbetext spezifisch anpassen
- Stilsorten der Werbesprache
- Schematischer Aufbau einer Werbeanzeige
- Sprachlicher und typographischer Blickfang: Die Schlagzeile
- Verifikation der Schlagzeile durch den Fließtext
- Der Slogan: Abbinder der Werbeanzeige
- Der Produktname: Die Identifikation mit dem Werbeobjekt
- Bildelemente in der Werbung: Funktion des Leitbildes
- Zwischenfazit
- Suchmaschinenoptimiertes Schreiben (SEO)
- Warum suchmaschinenoptimiertes Schreiben?
- Der Schlüssel zum Erfolg: Keywords
- Textteil beim suchmaschinenoptimierten Schreiben
- Suchmaschinenoptimierter Werbetext und dazugehöriger Anforderungskatalog
- Schlussteil
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Werbesprache in Anzeigentexten und dem suchmaschinenoptimierten Schreiben (SEO). Sie untersucht die Besonderheiten und Charakteristika beider Sprachformen und ihre Zielsetzung im Kontext der Massenkommunikation. Dabei werden die spezifischen Eigenschaften der Werbesprache analysiert, die Grundfragen bei der Erstellung eines Werbetextes beleuchtet und der schematische Aufbau einer Werbeanzeige erläutert.
- Analyse der Werbesprache als Sondersprache und ihre Unterschiede zur Alltagssprache
- Untersuchung der Zielsetzung von Werbetexten und der Anpassung an die Zielgruppe
- Erläuterung des schematischen Aufbaus einer Werbeanzeige mit Fokus auf Schlagzeile, Fließtext, Slogan und Produktname
- Einleitung in das Konzept des suchmaschinenoptimierten Schreibens (SEO)
- Erklärung der Bedeutung von Keywords und der Anforderungen an einen suchmaschinenoptimierten Text
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Werbesprache und suchmaschinenoptimiertes Schreiben ein und skizziert die zentralen Fragestellungen der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die sprachlichen Bestandteile der Werbesprache und diskutiert, ob sie als Sondersprache betrachtet werden kann. Dabei wird die Zielsetzung von Werbetexten und die Anpassung an die Zielgruppe in den Fokus gerückt. Kapitel 3 widmet sich dem schematischen Aufbau einer Werbeanzeige und analysiert die Funktion von Schlagzeile, Fließtext, Slogan und Produktname.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Werbesprache, Anzeigentext, Sondersprache, Zielgruppe, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Keywords, Online-Marketing und Werbetextgestaltung. Die Arbeit beleuchtet die sprachlichen Besonderheiten und die Wirkungsmechanismen dieser Konzepte im Kontext der Massenkommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Was charakterisiert die Werbesprache in Anzeigen?
Werbesprache ist eine Sondersprache, die gezielt kreative, informative oder sachliche Mittel einsetzt, um eine Zielgruppe emotional anzusprechen und zum Kauf zu motivieren.
Wie ist eine klassische Werbeanzeige aufgebaut?
Der Basis-Aufbau besteht meist aus einer Schlagzeile (Headline) als Blickfang, einem erläuternden Fließtext, dem Produktnamen, visuellen Elementen und einem Slogan als Abbinder.
Was ist suchmaschinenoptimiertes Schreiben (SEO)?
SEO-Schreiben ist eine Form der Texterstellung, die darauf abzielt, Inhalte so zu gestalten, dass sie von Suchmaschinen wie Google besser gefunden werden, um die Online-Sichtbarkeit zu erhöhen.
Welche Rolle spielen Keywords beim SEO-Schreiben?
Keywords sind Schlüsselbegriffe, nach denen Nutzer suchen. Sie müssen strategisch im Text platziert werden, damit die Relevanz des Inhalts für eine bestimmte Suchanfrage von der Suchmaschine erkannt wird.
Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Werbetexten und SEO-Texten?
Ja, beide verfolgen das Ziel, den Leser zu überzeugen. Ein guter SEO-Text muss heute nicht nur für Maschinen optimiert sein, sondern auch die qualitativen und stilistischen Merkmale eines guten Werbetextes aufweisen.
- Quote paper
- Manuela Drews (Author), 2011, Werbesprache in Anzeigentexten und suchmaschinenoptimiertes Schreiben (SEO), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196071