Bei der Mediation handelt es sich um ein uraltes Verhandlungsverfahren, dass in den USA wiederbelebt wurde und auch in Deutschland immer mehr praktiziert wird. Die Mediation ist als Methode nicht auf bestimmte Bereiche beschränkt und findet mittlerweile Anwendung im Umweltrecht. Bei der Mediation versuchen die im Widerstreit stehenden Konfliktparteien unter Zuhilfenahme eines Dritten den Konflikt außergerichtlich zulösen. Die am Verfahren beteiligten Parteien sind verantwortlich für die Ergebnisse. Die Mediation ist hierbei ein unterstützendes Hilfsmittel mit einem Verfahren und zugehörigen Methoden und Techniken zur Gesprächs- und Verhandlungsführung. In dieser Hausarbeit zum Thema Umweltmediation werden die nachfolgenden Fragestellungen bearbeitet und jede Frage in einem eigenen Kapitel bearbeitet. 1. Stellen Sie drei unterschiedliche Beispiele für Konflikte über umweltrelevante Themen zusammen. Wie werden diese Konflikte üblicherweise bearbeitet oder gelöst?
2. Definieren Sie den Begriff Mediation im Umweltbereich idealtypisch. Erläutern Sie wichtige Phasen und Prinzipien von Mediationsverfahren im Umweltbereich. Nutzen Sie zur Veranschaulichung ein Beispiel, dass Sie im Internet gefunden haben.
3. Welche zentralen Unterschiede, Vor- und Nachteile sehen Sie zwischen Um-weltmediation, Verwaltungsverfahren und Gerichtsverfahren?
4. Stellen Sie Bewertungs- bzw. Evaluationskriterien für Mediationsverfahren zu-sammen. Suchen Sie ein Mediationsverfahren im Umweltbereich, das in der Li-teratur oder im Internet beschrieben wird. Beurteilen Sie anhand der Kriterien, wie erfolgreich das Verfahren war und ggf. wie zukünftige Verfahren anders gestaltet werden sollten.
5. Suchen Sie im Internet nach einem Verfahren der eParticipation bzw. E-Partizipation und beschreiben Sie dieses kurz. Welche Potentiale sehen Sie in der Nutzung von Internet-Techniken, die gegenwärtig unter Begriffen wie Web 2.0 oder Social Software diskutiert werden für die Mediation im Umweltbereich?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Konflikte über umweltrelevante Themen
- Mediationsverfahren Abfallwirtschaftsprogramm Berlin
- Mediationsverfahren Flughafen Frankfurt
- Mediation B 10
- Mediation im Umweltbereich
- Definition
- Phasen der Mediation
- Prinzipien der Mediation
- Mediation am Beispiel Landwehrkanal Berlin
- Mediation, Verwaltungsverfahren und Gerichtsverfahren
- Verwaltungsverfahren (Öffentliches Recht)
- Gerichtsverfahren
- Vergleich
- Gerichtsverfahren und Mediation
- Verwaltungsverfahren und Mediation
- Bewertungs- bzw. Evaluationskriterien für Mediationsverfahren
- Evaluationskriterien
- Formalität des Verfahrens
- Konfliktgruppen
- Auswahl und Teilnahme
- Fluktuation der Gruppen während der Mediation
- Kommunikationsverhalten der Teilnehmer
- Einhaltung der Mediations-Prinzipien
- Einsatz von ITK
- Beteiligung der nicht am Verfahren beteiligten Gruppen und Personen
- Gemeinsame Abschlusserklärung
- Bewertung des Mediationsverfahrens Ausbau B10
- Formalität des Verfahren
- Phasen des Verfahrens
- Arbeitsgruppen
- Verhaltensregeln
- Planungsphase des Verfahrens
- Konfliktgruppen
- Auswahl und Teilnahme
- Verlassen Gruppen die Mediation
- Kommunikationsverhalten der Teilnehmer
- Einhaltung der MediationsPrinzipien
- Einsatz von ITK
- Beteiligung der nicht am Verfahren beteiligten Gruppen und Personen
- Gemeinsame Abschlusserklärung
- E-Partizipation
- Definition
- Web 2.0
- Soziale Software
- E-Partizipation
- Vielfalt bewegt Frankfurt
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Umweltmediation und untersucht verschiedene Aspekte dieses Konfliktlösungsmodells. Die Arbeit analysiert die Anwendung von Mediation bei umweltrelevanten Themen, erläutert die Definition und Prinzipien der Mediation im Umweltbereich und vergleicht sie mit Verwaltungs- und Gerichtsverfahren. Weiterhin werden Bewertungs- und Evaluationskriterien für Mediationsverfahren untersucht und ein konkretes Beispiel analysiert. Abschließend wird das Konzept der E-Partizipation im Kontext der Umweltmediation beleuchtet.
- Anwendung von Mediation bei umweltrelevanten Themen
- Definition und Prinzipien der Mediation im Umweltbereich
- Vergleich von Umweltmediation, Verwaltungs- und Gerichtsverfahren
- Bewertungs- und Evaluationskriterien für Mediationsverfahren
- E-Partizipation und deren Potenziale im Kontext der Umweltmediation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Umweltmediation ein und stellt die Fragestellungen der Hausarbeit vor. Kapitel 2 präsentiert drei Beispiele für Konflikte im Umweltbereich und beleuchtet die übliche Konfliktbearbeitung. Kapitel 3 definiert den Begriff Mediation im Umweltbereich, erläutert wichtige Phasen und Prinzipien und veranschaulicht diese anhand eines Beispiels. Kapitel 4 vergleicht die Umweltmediation mit Verwaltungs- und Gerichtsverfahren hinsichtlich ihrer zentralen Unterschiede, Vor- und Nachteile. Kapitel 5 untersucht Bewertungs- und Evaluationskriterien für Mediationsverfahren und analysiert ein konkretes Mediationsverfahren im Umweltbereich. Schließlich wird in Kapitel 6 die E-Partizipation und ihre Potentiale im Kontext der Umweltmediation beleuchtet.
Schlüsselwörter
Umweltmediation, Konfliktlösung, Umweltrecht, Mediationsprinzipien, Verwaltungsverfahren, Gerichtsverfahren, E-Partizipation, Web 2.0, Soziale Software, Bewertungs- und Evaluationskriterien
Häufig gestellte Fragen
Was ist Umweltmediation?
Umweltmediation ist ein außergerichtliches Verfahren zur Lösung von Konflikten im Umweltbereich, bei dem ein neutraler Dritter (Mediator) die Parteien unterstützt, eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Was sind die Vorteile der Mediation gegenüber Gerichtsverfahren?
Mediation ist oft schneller, kostengünstiger und zielt auf eine Win-Win-Lösung ab, während Gerichtsverfahren meist langwierig sind und einen Gewinner sowie einen Verlierer produzieren.
Welche Prinzipien gelten in einem Mediationsverfahren?
Zentrale Prinzipien sind Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, Eigenverantwortung der Parteien, Neutralität des Mediators und Informiertheit aller Beteiligten.
Was versteht man unter E-Partizipation im Umweltbereich?
E-Partizipation nutzt Internet-Technologien (Web 2.0, Social Software), um Bürger aktiv in Planungs- und Entscheidungsprozesse einzubinden und die Transparenz zu erhöhen.
Wie wird der Erfolg einer Mediation bewertet?
Evaluationskriterien sind unter anderem die Einhaltung der Verfahrensschritte, das Kommunikationsverhalten der Teilnehmer, die Erarbeitung einer gemeinsamen Abschlusserklärung und die Zufriedenheit der Konfliktgruppen.
- Quote paper
- Holger Weber (Author), 2012, Konfliktlösung durch Mediation im Umweltbereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195957