Im Zentrum dieser Arbeit steht die Auseinandersetzung mit der von Cicero verfassten Verteidigungsrede "pro rabirio perduellionis reo". Darüber hinaus wird diese in den rechtshistorischen und innenpolitischen Kontext der römischen Republik eingeordnet.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
I. Der Prozess gegen Rabirius und dessen rechtshistorische Bedeutung
Il. Überblick über Quellen und Sekundärliteratur
III. Analyse der Verteidigungsrede Ciceros pro rabirio
Resümee
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Ciceros Rede „pro rabirio perduellionis reo“?
Es handelt sich um eine Verteidigungsrede für den Senator Gaius Rabirius, dem Hochverrat (perduellio) vorgeworfen wurde.
Was war der rechtshistorische Kontext des Prozesses?
Der Prozess fand in der späten römischen Republik statt und thematisierte die Gültigkeit des „Senatus Consultum Ultimum“ (Notstandsdekret) sowie uralte Rechtsverfahren.
Welche Rolle spielte Cicero in diesem Verfahren?
Cicero trat als Verteidiger auf und nutzte seine rhetorische Brillanz, um nicht nur Rabirius zu schützen, sondern auch die Autorität des Senats zu verteidigen.
Warum war die Anklage gegen Rabirius politisch motiviert?
Die Anklage wurde von den Popularen (u. a. Julius Caesar) initiiert, um die Machtbefugnisse des Senats in Krisenzeiten anzufechten.
Was bedeutet der Begriff „perduellio“?
Perduellio bezeichnet im römischen Recht ein schweres Verbrechen gegen den Staat, das ursprünglich mit dem Tod durch das „Hängen am unheilvollen Baum“ bestraft wurde.
Welche Quellen werden in der Arbeit zur Analyse herangezogen?
Die Arbeit stützt sich auf den überlieferten Text der Rede Ciceros sowie auf einschlägige Sekundärliteratur zur römischen Rechtsgeschichte.
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- Benedikt Pellengahr (Author), 2011, Die Verteidigungsrede - Cicero - pro rabirio perduellionis reo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195700