Dieser Exkursionsbericht beinhaltet:
1. Regionaler Überblick, 2. Probennahme, 3. Probenaufbereitung, 3.1 Sieben und Wiegen, 3.2 Auszählung, 3.3 REM-Fotografie, 4. Interpretation.
Inhaltsverzeichnis
- Regionaler Überblick
- Probennahme
- Probenaufbereitung
- Sieben und Wiegen
- Auszählung
- REM-Fotographie
- Interpretation
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Exkursionsbericht beschreibt die geologische Untersuchung eines Sandwerks in der Niederrheinischen Bucht, nördlich von Bonn. Ziel der Exkursion war die Analyse der Sedimentfraktion im Sandwerk Hünten, insbesondere die Bestimmung der Korngröße, Rundung und Form der Quarzkörner sowie die Interpretation der gefundenen Daten im Kontext der geologischen Geschichte der Region.
- Geologische Entstehung der Niederrheinischen Bucht
- Sedimentationsprozesse im Sandwerk Hünten
- Analyse der Korngröße, Rundung und Form der Quarzkörner
- Interpretation der Sedimentdaten im geologischen Kontext
Zusammenfassung der Kapitel
Regionaler Überblick
Das Sandwerk Hünten liegt in der Niederrheinischen Bucht, einem geologischen Senkungsgebiet in Westdeutschland. Die Entstehung der Bucht wird durch Erdbeben und tektonische Verschiebungen erklärt. Der Bericht beschreibt die geologische Entwicklung der Region, insbesondere die Ablagerung von Braunkohle und Sandsedimenten im Laufe der Erdgeschichte.
Probennahme
Die Probe wurde aus einer etwa einen Meter mächtigen Sedimentschicht im Sandwerk entnommen. Das Sediment ist kaum verfestigt und besteht hauptsächlich aus Fein- bis Mittelsand mit wenigen gröberen Klasten. Die Sandfraktion besteht überwiegend aus Quarzkörnern, während die Kiesfraktion möglicherweise aus Albit besteht. Die Farbe des Sediments ist ein leicht gelbliches, helles Braun.
Probenaufbereitung
Die Probe wurde trocken gesiebt und die Korngröße der einzelnen Fraktionen bestimmt. Die Fraktion mit Korngrößen zwischen 0,250 und 0,500 mm wurde hinsichtlich Größe und Rundungsgrad untersucht. Von zehn gut und zehn schlecht gerundeten Körnern der Fraktion zwischen 0,125 und 0,250 mm wurden Rasterelektronenmikroskopieaufnahmen gemacht.
Schlüsselwörter
Niederrheinische Bucht, Sandwerk Hünten, Sedimentologie, Korngrößenanalyse, Rundung, Form, Quarzkörner, geologische Entwicklung, Braunkohle, Sedimentation, REM-Fotographie.
Häufig gestellte Fragen
Wie entstand die Niederrheinische Bucht geologisch?
Die Bucht ist ein Senkungsgebiet, das durch tektonische Verschiebungen und Erdbeben entstand, was über Jahrmillionen zur Ablagerung mächtiger Sediment- und Braunkohleschichten führte.
Was wird im Sandwerk Hünten untersucht?
Untersucht werden die Sedimentfraktionen des oberen Pliozäns, insbesondere die Korngröße, Rundung und Form der Quarzkörner.
Welche Bedeutung hat der Rundungsgrad von Quarzkörnern?
Der Rundungsgrad gibt Aufschluss über den Transportweg und die Transportdauer des Sediments (z. B. durch Wasser oder Wind).
Wie werden die Proben im Labor aufbereitet?
Die Proben werden gesiebt, gewogen und anschließend unter dem Mikroskop oder mittels REM-Fotografie (Rasterelektronenmikroskopie) analysiert.
Warum ist Braunkohle in dieser Region ein Thema?
Die Niederrheinische Bucht ist eines der bedeutendsten Braunkohlereviere, da die geologischen Bedingungen während der Sedimentation die Entstehung dieser fossilen Brennstoffe begünstigten.
- Quote paper
- Rodrigo Garcia (Author), 2012, Sedimentologie des oberen Pliozäns der Niederrheinischen Bucht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193172