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Die geschichtliche Entwicklung der Comedy in Deutschland am Beispiel der Sitcom Die Camper

Title: Die geschichtliche Entwicklung der Comedy in Deutschland am Beispiel der Sitcom  Die Camper

Seminar Paper , 2001 , 29 Pages , Grade: 1-2

Autor:in: Cornelia Berndt (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

Mit dieser Hausarbeit versuche ich das in Amerika, wie neuerdings auch in Deutschland, beliebte Fernsehgenre ,,Sitcom" genauer zu betrachten und das besonders am Beispiel der erfolgreichen freitäglichen deutschen Sitcom ,,Die Camper" auf RTL.

Ich werde als erstes auf den im Seminar besprochenen Text von Henri Bergson ,,Das Lachen" eingehen und seine Grundthesen herausstellen. Dann werde ich ,,Das Lachen" mit dem Text von Siegmund Freud ,,Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten" vergleichen und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausstellen. Dann werde ich Ergebnisse der Diskussionen unter den Seminarteilnehmern anfügen und vielleicht für heute nicht mehr ganz zutreffende Ansätze in Frage stellen.

Weiter werde ich von den Thesen von Bergson und Freud ausgehend auf das erst 1999 erschienene Buch ,,Die deutsche Sitcom" von Daniela Holzer eingehen und ihre Thesen vergleichen und vielleicht auch gewisse Parallelen entdecken, da sich alle drei ja mit Theorien über das Komische beschäftigen, die einen vielleicht vor mehreren Jahren und die andere in der heutigen Zeit.

Dann werde ich versuchen, eine genaue Definition des Begriffes ,,Sitcom" anzugeben und die verschiedenen Produktionsweisen zu beschreiben. Im Hauptteil werde ich auf die oben angegebene deutsche Situationskomödie ,,Die Camper" genauer eingehen, ihre Grundzüge, die typischen Charaktere ihrer Darsteller und eine exemplarische Folge genauer analysieren. Da im Jahr 2000 die Darsteller dieser Sitcom komplett ausgewechselt wurden und Daniela Holzer in ihrem Buch noch auf die alte Besetzung eingeht, werde ich versuchen, die neuen Charaktere selbständig zu untersuchen und die im Buch ,,Die deutsche Sitcom" gestellte Frage, ob die Camper durch den kompletten Austausch der Besetzung an Beliebtheit verloren haben, beantworten.

Am Ende der Arbeit werde ich dann wahrscheinlich feststellen, ob die klassischen Texte von Sigmund Freud und Henri Bergson heute überhaupt noch gültig sind und inwieweit Komik sich im Laufe der Jahre verändert hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Das Lachen“ von Henri Bergson und „Der Witz und die Arten des Komischen“ von Sigmund Freud:

2.1 Die wichtigsten Thesen des Textes „Das Lachen“ von Henri Bergson

2.2 Die wichtigsten Thesen des Textes „Der Witz und die Arten des Komischen“ von Sigmund Freud im Vergleich mit dem Essay „Das Lachen“ von Henri Bergson

2.3 Ergebnisse aus den Diskussionen im Seminar über die betrachteten Texte und die Frage nach ihrer Aktualität

3. „Die deutsche Sitcom – Format, Konzeption, Drehbuch, Umsetzung“ von Daniela Holzer

3.1 Das Buch „Die deutsche Sitcom“ von Daniela Holzer bezogen auf die Thesen von Henri Bergson und Sigmund Freud

3.2 Definition des Begriffs „Sitcom“

4. „Die Camper“ eine Erfolgsserie auf RTL

4.1 Allgemeine Informationen zum Verständnis der Serie

4.2 Die genauen Charaktere der Sitcom „Die Camper“

4.3 Analyse der Folge „Der Neue“ aus der Serie „Die Camper“

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Fernsehgenre „Sitcom“ unter Einbeziehung klassischer Komiktheorien von Henri Bergson und Sigmund Freud, um deren Anwendbarkeit auf moderne Unterhaltungsformate zu prüfen. Am Beispiel der erfolgreichen deutschen Sitcom „Die Camper“ auf RTL wird analysiert, wie diese theoretischen Grundlagen sowie spezifische Produktionsmerkmale das Genre definieren und den Erfolg einer Serie beeinflussen.

  • Vergleich klassischer Komiktheorien (Bergson, Freud) mit modernen Unterhaltungsformen.
  • Strukturelle Analyse des Sitcom-Formats (Format, Drehbuch, Umsetzung).
  • Charakterisierung der Akteure und Dynamiken am Beispiel der Serie „Die Camper“.
  • Untersuchung der Relevanz klassischer Theorien für aktuelle Fernsehkomik.

Auszug aus dem Buch

3.2 Definition des Begriffs „Sitcom“:

Die Bezeichnung „Sitcom“ ist eine Abkürzung für „Situation Comedy“ und das englische Wort für „Situationskomödie“. Eine Sitcom ist eine ca. 30-minütige Fernsehkomödie, wobei je nach Sender ca. 5-10 Minuten für Werbung genutzt wird, also effektiv 20 bis 25 Minuten an reiner Sendelänge gerechnet werden können.

Das Format der Sitcom ist ein aus Amerika importiertes und später auch in Deutschland selbst produziertes Fernsehgenre und an bestimmten charakteristischen Merkmalen festzumachen. Das wohl charakteristischste der Sitcom ist die Abgeschlossenheit der einzelnen Episoden.

Eine Episode beginnt immer mit einer Ausgangssituation, in der kurz die Thematik der jeweiligen Folge erklärt wird und eine ganz neue Geschichte beginnt, so dass auch Zuschauer, die das Format nicht so häufig sehen oder auch noch nie gesehen haben, ohne Probleme der Handlung folgen können, da sie nicht an vorherige Folgen anknüpft. In diesem ersten Teil der Episode geraten die Figuren dann in eine unvorhergesehene neue Situation, ein Problem tritt auf oder eine Entscheidung steht an. Dann werden die Figuren immer weiter in Probleme verstrickt, der Konflikt steigert sich bis zum Höhepunkt in der Mitte der Episode und die Situation eskaliert. Danach kommt eine, auf Grund der typischen Struktur der Sitcom, voraussehbare Lösung des Problems, die in der Regel typisch für die jeweilige Figur ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin stellt das Ziel der Hausarbeit vor, das Sitcom-Genre anhand der Serie „Die Camper“ unter Einbezug theoretischer Schriften zu untersuchen.

2. „Das Lachen“ von Henri Bergson und „Der Witz und die Arten des Komischen“ von Sigmund Freud: In diesem Kapitel werden die Kernthesen der beiden Autoren erarbeitet und kritisch auf ihre theoretischen Grundlagen hin verglichen.

2.1 Die wichtigsten Thesen des Textes „Das Lachen“ von Henri Bergson: Die zentralen Aussagen Bergsons über Komik, Lachen in Gruppen und die Anästhesie des Herzens werden zusammengefasst.

2.2 Die wichtigsten Thesen des Textes „Der Witz und die Arten des Komischen“ von Sigmund Freud im Vergleich mit dem Essay „Das Lachen“ von Henri Bergson: Die Ansätze Freuds werden detailliert den Thesen Bergsons gegenübergestellt, wobei Gemeinsamkeiten und methodische Unterschiede herausgearbeitet werden.

2.3 Ergebnisse aus den Diskussionen im Seminar über die betrachteten Texte und die Frage nach ihrer Aktualität: Die Seminarergebnisse reflektieren, inwieweit klassische Komikkonzepte in der heutigen Medienlandschaft noch Gültigkeit besitzen.

3. „Die deutsche Sitcom – Format, Konzeption, Drehbuch, Umsetzung“ von Daniela Holzer: Das Fachbuch wird als theoretischer Anker für die moderne Fernsehproduktion und Sitcom-Struktur analysiert.

3.1 Das Buch „Die deutsche Sitcom“ von Daniela Holzer bezogen auf die Thesen von Henri Bergson und Sigmund Freud: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der historischen Theorien zur modernen Fernsehkomödie.

3.2 Definition des Begriffs „Sitcom“: Dieses Kapitel erläutert die technischen und narrativen Spezifika des Sitcom-Formats, wie etwa Episodenabgeschlossenheit und Figurentypen.

4. „Die Camper“ eine Erfolgsserie auf RTL: Die Serie „Die Camper“ dient als praktisches Fallbeispiel für die Analyse deutscher Sitcom-Erfolge.

4.1 Allgemeine Informationen zum Verständnis der Serie: Hintergrunddaten zur Entstehung und zum inhaltlichen Kontext der Serie werden bereitgestellt.

4.2 Die genauen Charaktere der Sitcom „Die Camper“: Die Rollenprofile und zwischenmenschlichen Beziehungen der Hauptfiguren werden detailliert beschrieben.

4.3 Analyse der Folge „Der Neue“ aus der Serie „Die Camper“: Anhand einer spezifischen Episode wird das dramaturgische Schema der Sitcom exemplarisch nachgewiesen.

5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert die Anwendbarkeit klassischer Theorien auf das moderne Format der Sitcom und wirft einen Blick auf die Entwicklung des Humors.

Schlüsselwörter

Sitcom, Situationskomödie, Humor, Henri Bergson, Sigmund Freud, Fernsehgenre, Die Camper, Komiktheorie, Unterhaltungsfernsehen, deutsche Fernsehproduktion, Dramaturgie, Episodenstruktur, Charakteranalyse, Medienwissenschaft, Komödie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Fernsehgenre der Sitcom und beleuchtet dieses sowohl aus einer theoretischen Perspektive durch klassische Komiktheorien als auch aus einer praktischen Perspektive durch die Analyse der Serie „Die Camper“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Wesen des Komischen nach Bergson und Freud, die produktionstechnischen Anforderungen an Sitcoms nach Daniela Holzer sowie die Analyse der Charaktere und Dramaturgie in der Serie „Die Camper“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, inwieweit klassische Komiktheorien von 1900 auf moderne Fernsehformate anwendbar sind und welche strukturellen Merkmale den Erfolg einer deutschen Sitcom wie „Die Camper“ ausmachen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse der Werke von Bergson, Freud und Holzer sowie eine qualitative Analyse der Serie „Die Camper“, insbesondere einer exemplarischen Folge, um theoretische Konzepte auf die Praxis zu übertragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Texte detailliert zusammengefasst und verglichen, das Sitcom-Format definiert und eine ausführliche Untersuchung der Serie „Die Camper“ hinsichtlich ihrer Charaktere und einer konkreten Episodenanalyse vorgenommen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Sitcom, Komiktheorie, deutsche Fernsehproduktion, Dramaturgie und Charakteranalyse beschreiben.

Wie gehen die Autoren Bergson und Freud mit dem Thema „Komik“ um?

Beide definieren Voraussetzungen, unter denen etwas als komisch wahrgenommen wird – etwa durch das Ausschalten von Mitleid oder die Beobachtung mechanischer Bewegungen –, wobei Freud stark auf Bergsons Vorarbeiten aufbaut.

Warum ist die Analyse der Folge „Der Neue“ für die Arbeit so wichtig?

Diese Analyse dient als praktischer Beweis dafür, dass die theoretisch definierten Merkmale einer Sitcom – wie der Konfliktaufbau, die Eskalation und die Wiederherstellung der Ausgangssituation – konsequent in der aktuellen TV-Produktion angewendet werden.

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Details

Title
Die geschichtliche Entwicklung der Comedy in Deutschland am Beispiel der Sitcom Die Camper
College
University of Paderborn  (Universität Paderborn)
Course
Proseminar: Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Das Phänomen Comedy in Deutschland
Grade
1-2
Author
Cornelia Berndt (Author)
Publication Year
2001
Pages
29
Catalog Number
V1912
ISBN (eBook)
9783638111737
Language
German
Tags
Comedy Sitcom Medien Humor Komik Fernsehen Die Camper Bergson Freud
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Berndt (Author), 2001, Die geschichtliche Entwicklung der Comedy in Deutschland am Beispiel der Sitcom Die Camper, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1912
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