Folgende Situation ist gegeben: Sie haben ein Problem und lassen sich von einer Gruppe guter Vertrauter, die nicht den gleichen Beruf ausüben wie Sie, bei Ihrem Problem helfen. So kann man sich in etwa die Kollegiale Coaching Konferenz® vorstellen.
Es ist eine Coachingmethode der kollegialen Prozessbegleitung mit vielen Vorteilen für den Coachee und die Gruppe, die ihn gemeinsam coacht. Nach einem festgelegten Verfahren findet diese Anwendung und kann auch im schulischen Kontext unter bestimmten Bedingungen angewandt werden, um Problemlösungen zu entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Fragestellung
- Die Kollegiale Coaching Konferenz®
- Entwicklung
- Funktionsweisen
- Gesprächsführung
- Diskussion
- Kritische Stellungnahme
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Kollegiale Coaching Konferenz® (KCK) als Methode der kollegialen Prozessbegleitung. Sie analysiert die Funktionsweise, Entwicklung und Relevanz der KCK, insbesondere im schulischen Kontext.
- Entwicklung und Funktionsweise der KCK
- Die KCK im schulischen Kontext
- Vor- und Nachteile der KCK im Vergleich zu professionellem Coaching
- Systemische Ansätze in der KCK
- Die Rolle der Eigenverantwortung im Coachingprozess
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die zunehmende Bedeutung von Beratungsangeboten im beruflichen Sektor, auch im schulischen Bereich, dar und führt den Begriff des Coachings ein. Sie erläutert die Abgrenzung des Coachings von anderen Formen der Beratung und betont die Selbstverantwortung des Coachees.
Kapitel 2 stellt die Fragestellung der Arbeit vor: Welche Vor- und Nachteile bietet die KCK im Vergleich zu professionellem Coaching und inwiefern kann diese Methode des Fach- und Führungskräfte-Coachings in den schulischen Kontext integriert werden?
Kapitel 3 widmet sich der Kollegialen Coaching Konferenz® (KCK). Die Entwicklung der KCK, die Funktionsweise und die Gesprächsführung werden erläutert. Es wird beschrieben, wie die KCK auf der Systemtheorie basiert und welche Bedeutung die Eigenverantwortung des Coachees in diesem Coachingmodell hat.
Kapitel 4 behandelt die Diskussion der KCK im schulischen Kontext. Es werden sowohl kritische Aspekte als auch die Relevanz dieser Methode für die Weiterentwicklung von Führungskräften im Bildungsbereich beleuchtet.
Schlüsselwörter
Kollegiale Coaching Konferenz®, Coaching, Führungskräfteentwicklung, Schulische Kontext, Systemtheorie, Eigenverantwortung, Problemlösung, Selbstorganisation, Ressourcenaktivierung, Fach- und Führungskräfte-Coaching, Prozessbegleitung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Kollegiale Coaching Konferenz® (KCK)?
Es ist eine strukturierte Coachingmethode, bei der sich Kollegen gegenseitig bei beruflichen Problemen beraten, ohne dass ein externer professioneller Coach anwesend sein muss.
Wie unterscheidet sich die KCK von professionellem Coaching?
Die KCK setzt auf die Ressourcen der Gruppe und die Gleichberechtigung der Teilnehmer, während professionelles Coaching eine externe Expertise und klare Rollentrennung nutzt.
Kann die KCK im schulischen Kontext eingesetzt werden?
Ja, die Methode eignet sich besonders für Schulleitungen und Lehrkräfte zur gemeinsamen Problemlösung und Professionalisierung im Team.
Auf welchen theoretischen Grundlagen basiert die KCK?
Die Methode stützt sich maßgeblich auf die Systemtheorie und betont die Eigenverantwortung sowie die Ressourcenaktivierung des Coachees.
Welche Vorteile bietet die kollegiale Prozessbegleitung?
Vorteile sind unter anderem die Kostenersparnis, die Förderung des Teamgeists, die Nutzung von internem Expertenwissen und die Steigerung der Selbstorganisationsfähigkeit.
- Quote paper
- Mariana Schüler (Author), 2012, Die Kollegiale Coaching Konferenz im schulischen Kontext auf Ebene der Schulleitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190273