In der vorliegenden Arbeit steht eine textimmanente Beschreibung und Deutung des Zeitmotivs in Georg Trakls Gedicht "Der Untergang" (5. Fassung) im Vordergrund. Eine detaillierte Beschreibung und ein Versuch der Interpretation des hiesigen Motivs, stellt eine Grundlage für eine etwaige Gesamtinterpretation von Trakls "Untergang" dar.
Aufbau der Arbeit:
1. Einleitung
2. Elemente und Aufbau des Zeitmotivs
3. Ein Deutungsversuch des Zeitmotivs
4. Zusammenfassung und Ausblick
5. Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Elemente und Aufbau des Zeitmotivs
- Ein Deutungsversuch des Zeitmotivs
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse des Zeitmotivs in Georg Trakls Gedicht "Untergang" (5. Fassung). Im Fokus steht die Untersuchung der zeitlichen Struktur des Gedichts, um einen tieferen Einblick in die Bedeutung des Werks zu gewinnen.
- Zeitstruktur und ihre Darstellung in "Untergang"
- Deutung des Zeitmotivs als Ausdruck eines Prozesses
- Verknüpfung von Zeit und Symbolen im Gedicht
- Die Rolle des Zeitmotivs für die Interpretation des Gesamtwerks
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung erläutert den Kontext der Analyse und betont die Bedeutung der 5. Fassung von "Untergang" als eigenständiges Kunstwerk. Die Arbeit konzentriert sich auf das Zeitmotiv als Schlüssel zum Verständnis des Gedichts, ohne eine umfassende Interpretation des gesamten Werkes anzustreben.
Elemente und Aufbau des Zeitmotivs
Dieses Kapitel analysiert die Zeitangaben und Zeitindizien im Gedicht. Es wird festgestellt, dass in jeder Strophe ein explizites Zeitelement vorhanden ist, das eine zeitliche Kontinuität von Abend über Nacht bis Mitternacht herstellt. Die Verben stehen größtenteils im Präsens und betonen somit die gegenwärtige Situation des lyrischen Ichs im Gegensatz zur vergangenen Zeit der Vögel.
Ein Deutungsversuch des Zeitmotivs
Der letzte Abschnitt befasst sich mit der möglichen Deutung des Zeitmotivs als Ausdruck eines Prozesses, der auf den Untergang hinweist. Die zeitlichen Stufen werden als ein Weg der Verdunklung interpretiert, der das lyrische Ich vom Abend bis zur Mitternacht tiefer in die Dunkelheit führt.
Schlüsselwörter
Die Analyse von Georg Trakls "Untergang" (5. Fassung) fokussiert auf das Zeitmotiv als zentrales Element. Die Arbeit analysiert den Aufbau der Zeitstruktur im Gedicht, deutet die Zeitangaben und Zeitindizien als Ausdruck eines Prozesses und untersucht die Bedeutung des Zeitmotivs für die Interpretation des Gesamtwerks. Wichtige Themen sind: Zeit, Symbolismus, Verdunklung, Untergang, lyrisches Ich, Interpretation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Georg Trakls Gedicht „Der Untergang“?
Das Gedicht thematisiert eine düstere Atmosphäre des Verfalls und des Endes, wobei das Zeitmotiv eine zentrale Rolle spielt.
Welche Zeitstruktur weist das Gedicht auf?
Das Gedicht folgt einer zeitlichen Kontinuität von Abend über Nacht bis hin zu Mitternacht, was einen Prozess der zunehmenden Verdunklung darstellt.
Warum wird die 5. Fassung des Gedichts analysiert?
Die 5. Fassung gilt als eigenständiges Kunstwerk, in dem das Zeitmotiv besonders prägnant für die Gesamtinterpretation ausgearbeitet ist.
Welche Bedeutung hat das Präsens im Gedicht?
Die Verwendung des Präsens betont die Unmittelbarkeit der Situation des lyrischen Ichs inmitten des Untergangsprozesses.
Wie wird die Zeit als Symbol für den Untergang genutzt?
Die fortschreitende Zeitstufen symbolisieren einen unaufhaltsamen Weg in die Dunkelheit und den geistigen oder physischen Verfall.
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- Moritz Schneider (Author), 2011, Aufbau und Bedeutung des Motivs der Zeit in G. Trakls Gedicht "Der Untergang", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189820