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Volatilität – Investitionsmöglichkeiten in eine neue Assetklasse

Titel: Volatilität – Investitionsmöglichkeiten in eine neue Assetklasse

Diplomarbeit , 2011 , 93 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nils Grotewohlt (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die weltweiten Finanzplätze werden dadurch immer stärkeren Schwankungen ausgesetzt. Die Volatilität rückt demzufolge zunehmend in den Mittelpunkt der Finanzmarktakteure und findet in vielen Bereichen eine zentrale Bedeutung. Diese Bedeutung ist nicht zuletzt deswegen gegeben, da die Volatilität ein wesentlicher Bestandteil von vielen Preisberechnungsmodellen von Derivaten ist.

Aber auch als Assetklasse ist der Volatilität über die letzten Jahre eine wachsende Aufmerksamkeit entgegen gebracht worden. Immer mehr Investoren setzen die Volatilität als Bereicherungsmöglichkeit des Depots auf ihre Agenda.

Allerdings verzeichnen viele der bis jetzt emittierten Volatilitätsprodukte eine schlechte Performance und die Anleger stehen vor einer großen Anzahl verschiedener Produkte. Die Volatilität ist zudem ein sehr komplexes und theoretisches Konstrukt, welches sich somit als facettenreiches Investment zeigt. Einige sind davon für den Anleger sehr nützlich und geben der Volatilität die Berechtigung als eigene Assetklasse wahrgenommen zu werden, andere Eigenschaften erweisen sich wiederum als sehr negativ für den Anleger.

Diese Arbeit nimmt die Entwicklungen als Ausgangspunkt, sich mit den Investitionsmöglichkeiten in Volatilität als neue Assetklasse auseinander-zusetzen. Es werden die aktuellen Forschungsergebnisse über die Grundlagen und die Charakteristiken der Volatilität kritisch betrachtet. Dies soll dem Investor ein Verständnis für die Herleitung der Volatilität ermöglichen und zudem einen Einblick in die Funktionalität der Eigenschaften der Volatilität im Rahmen einer Assetklasse gestatten. Die Erkenntnisse werden anschließend genutzt, um ausgewählte Produkte vorzustellen und zu analysieren. Die Analyse soll zeigen, inwieweit ein Mehrwert für den Anleger ermöglicht wird und für welche Anlegergruppen die Finanzinstrumente grundsätzlich geeignet sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Zielsetzung

2 Volatilität

2.1 Definition

2.2 Historische Volatilität

2.3 Implizite Volatilität

2.4 Zukünftige Volatilität

2.5 Saisonale Volatilität

3 Berechnungsmethoden

3.1 Das Black-Scholes-Modell

3.1.1 Arbitrageportfolio

3.1.2 Grundannahmen des Modells

3.1.3 Die Lognormalverteilung

3.2 Optionspreisberechnung nach Black-Scholes

3.2.1 Die Modellierung von Kurspfaden

3.2.1.1 Markov-Eigenschaft

3.2.1.2 Wiener-Prozess

3.2.1.3 Allgemeiner Wiener-Prozess

3.2.1.4 Itô-Prozess

3.2.2 Herleitung der Black-Scholes-Differentialgleichung

3.3 Binomialmodell

3.3.1 Cox-Ross-Rubinstein

3.3.2 Darstellung eines Binomialbaumes

4 Bedeutung der impliziten Volatilität

4.1 Schiefe (Skewness) und Wölbung (Kurtosis)

4.2 Smile-Effekt

4.2.1 Der Smile-Effekt bei Aktienoptionen

4.2.2 Der Smile-Effekt bei Währungsoptionen

4.3 Volatilität im Zeitablauf

4.4 Oberfläche der Volatilität

4.5 Sensitivitätskennzahl Vega

5 Volatilität als Assetklasse

5.1 Volatilitätsindizes

5.1.1 VDAX-NEW

5.1.2 Unterschiede zu anderen Volatilitätsindizes

5.2 Eigenschaften der Volatilität

5.2.1 Leverage-Effekt

5.2.2 Mean Reversion

5.2.3 Volatilitäts-Clustering

6 Investitionsmöglichkeiten in Volatilitätsprodukte

6.1 Pfadabhängige Strategien

6.1.1 Delta-Hedging

6.1.2 Volatilitätsstrategien erster Ordnung

6.1.2.1 Long-Straddle

6.1.2.2 Weitere Optionsstrategien

6.1.3 Volatilitätsstrategien zweiter Ordnung

6.2 Reine Volatilitätsprodukte

6.2.1 Swaps

6.2.2 Futures

6.2.3 Optionen

6.2.4 Zertifikate

6.2.5 Exchange Traded Notes

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Volatilität von einem reinen Risikoindikator hin zu einer handelbaren Assetklasse und analysiert die dabei zum Einsatz kommenden Finanzinstrumente sowie deren Eignung für verschiedene Anlegertypen.

  • Methodische Grundlagen der Optionspreisberechnung (Black-Scholes & Binomialmodell)
  • Charakteristische Eigenschaften der Volatilität (Leverage-Effekt, Mean Reversion, Clustering)
  • Bedeutung von Volatilitätsindizes (VDAX-NEW, VIX, VSTOXX)
  • Analyse und Bewertung pfadabhängiger und reiner Volatilitätsprodukte
  • Eignung von Derivaten für institutionelle und private Investoren

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Grundannahmen des Modells

Um das B/S-Modell anwenden zu können, müssen bestimmte Annahmen zugrunde gelegt werden:

1. Relative Änderungen des Underlyings in einer kurzen Zeitspanne sind logarithmisch normalverteilt, wobei Erwartungswert μ und Volatilität σ konstant sind.

2. Der risikolose Zinssatz ist konstant und für alle Laufzeiten identisch.

3. Leerverkäufe des Underlyings unter vollständiger Verwendung der erlösten Erträge sind möglich.

4. Es existieren keine Steuern oder Transaktionskosten.

5. Alle Wertpapiere sind beliebig teilbar und können in ihrer Menge frei gehandelt werden.

6. Es existieren keine Dividendenzahlungen, Bezugsrechte oder sonstige Zahlungen an die Wertpapierinhaber während der Laufzeit des Derivates.

7. Es existieren keine Arbitragemöglichkeiten.

8. Die Märkte sind zu jedem Zeitpunkt geöffnet und es erfolgt ein fortlaufender Wertpapierhandel.

9. Die Option kann nur bei Endfälligkeit ausgeübt werden (europäische Optionen).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Zielsetzung: Einführung in die Thematik der Volatilität und Definition der Forschungsabsicht, Volatilität als eigenständige Assetklasse zu bewerten.

2 Volatilität: Grundlegende Definition der Volatilität als statistisches Maß für Schwankungen sowie Vorstellung verschiedener Formen wie historischer und impliziter Volatilität.

3 Berechnungsmethoden: Erläuterung wissenschaftlicher Bewertungsmodelle für Optionen, insbesondere des Black-Scholes-Modells und des Binomialmodells.

4 Bedeutung der impliziten Volatilität: Diskussion der Rolle der impliziten Volatilität als Marktmeinung und Analyse von Effekten wie dem Smile-Effekt und der Volatilitätsoberfläche.

5 Volatilität als Assetklasse: Analyse der Volatilität unter Berücksichtigung von Indizes und deren Eigenschaften wie Mean Reversion und Clustering.

6 Investitionsmöglichkeiten in Volatilitätsprodukte: Vorstellung und kritische Analyse handelbarer Finanzinstrumente wie Swaps, Futures, Optionen, Zertifikate und Exchange Traded Notes.

7 Schlussbetrachtung: Fazit zur Etablierung der Volatilität als Assetklasse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen für Investoren.

Schlüsselwörter

Volatilität, Assetklasse, Black-Scholes-Modell, Binomialmodell, implizite Volatilität, VDAX-NEW, Volatilitätsindizes, Mean Reversion, Volatilitäts-Clustering, Delta-Hedging, Swaps, Futures, Optionen, Zertifikate, Exchange Traded Notes.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Volatilität von einem bloßen Risikomaß hin zu einer handelbaren Anlageklasse und analysiert deren theoretische Fundamente sowie die praktischen Investitionsmöglichkeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die mathematischen Grundlagen der Optionsbewertung, die statistischen Eigenschaften der Volatilität sowie eine detaillierte Analyse verschiedener Finanzprodukte zur Umsetzung einer Volatilitätsstrategie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Investor ein Verständnis für die Herleitung der Volatilität zu vermitteln und die Eignung verschiedener Volatilitätsprodukte für unterschiedliche Anlegergruppen zu untersuchen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Neben der theoretischen Herleitung von Optionspreismodellen (wie Black-Scholes) stützt sich die Arbeit auf die Auswertung aktueller Forschungsergebnisse und die Analyse von Marktdaten sowie Berechnungsmethodiken von Volatilitätsindizes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Modelle zur Volatilitätsmessung erläutert, gefolgt von einer Analyse der impliziten Volatilität und der spezifischen Eigenschaften der Assetklasse, bevor konkrete Produkte wie Swaps und Zertifikate evaluiert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Volatilität, implizite Volatilität, Black-Scholes-Modell, Mean Reversion, Volatilitätsindizes und verschiedene Derivategattungen wie Futures und Swaps.

Wie unterscheidet sich der VDAX-NEW vom alten VDAX?

Der VDAX-NEW ist ein laufzeitenunabhängiger Hauptindex mit einer konstanten Restlaufzeit von 30 Tagen, der aus tatsächlich gehandelten Optionen an der Eurex berechnet wird, während der alte VDAX einen 45-Tage-Zeitraum betrachtete.

Warum ist das Delta-Hedging für Privatanleger schwierig umzusetzen?

Das Delta-Hedging erfordert aufgrund der ständigen Anpassungsnotwendigkeit ein dynamisches Rebalancing, was mit hohen Transaktionskosten verbunden ist und oft außerhalb des für Privatanleger leistbaren Aufwands liegt.

Was ist unter dem Smile-Effekt zu verstehen?

Der Smile-Effekt beschreibt die empirisch beobachtbare Abhängigkeit der impliziten Volatilität vom Strike Price der Option, was im Widerspruch zu der im Black-Scholes-Modell angenommenen konstanten Volatilität steht.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Volatilität – Investitionsmöglichkeiten in eine neue Assetklasse
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Banking and Finance
Note
1,0
Autor
Nils Grotewohlt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
93
Katalognummer
V189463
ISBN (eBook)
9783656135531
ISBN (Buch)
9783656135821
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Volatilität Assetklassen Hedging Handel Black and Scholes Implizite Volatilität Volatilitätsprodukte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nils Grotewohlt (Autor:in), 2011, Volatilität – Investitionsmöglichkeiten in eine neue Assetklasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189463
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Leseprobe aus  93  Seiten
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