Unter dem Begriff Prävention versteht man laut dem Leitfaden Gesundheitsförderung (1996) die Verhütung von Krankheiten mit dem Ziel, Krankheiten frühestmöglich zu erkennen und so schnell behandeln zu können. Außerdem zielt die Prävention darauf ab, Gesundheit im Voraus so zu fördern, dass es gar nicht erst zum Entstehen von Krankheiten kommt (Leitfaden der Gesundheitsförderung, 1996).
Dagegen ist der Rehabilitationssport ist eine für behinderte und von der Behinderung bedrohte Menschen entwickelte Therapie mit dem Ziel, die Betroffenen auf Dauer in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft einzugliedern.
In den folgenden Abschnitten werden diese Begriffe näher erläutert und deren gesetzliche Verankerung im deutschen Gesundheitssystem dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Prävention
- 2.1 Abgrenzung des Begriffs Gesundheitsförderung
- 2.2 Gesetzestexte aus der Prävention
- 2.3 Primärprävention
- 2.4 Felder der Primärprävention
- 2.5 Merkmale präventiver Programme
- 3. Rehabilitation
- 3.1 Ziele und Inhalte
- 3.2 Leistungsumfang
- 3.3 Anerkennung von Rehabilitationsport
- 3.4 Kostenregelung
- 4. Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Seminar analysiert die gesetzlichen Grundlagen der Rückenprävention und -rehabilitation in Deutschland. Es beleuchtet sowohl den präventiven Ansatz, der darauf abzielt, Rückenprobleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, als auch den rehabilitativen Ansatz, der sich mit der Behandlung und Wiederherstellung der Gesundheit nach bereits bestehenden Rückenproblemen befasst.
- Die Definition und Unterscheidung von Prävention und Rehabilitation
- Die verschiedenen Formen und Ziele der Prävention, insbesondere der Primärprävention
- Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen im deutschen Gesundheitssystem
- Die Rolle der Krankenkassen in der Förderung von Rückenprävention und -rehabilitation
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung stellt den Begriff der Prävention und Rehabilitation vor und erläutert deren Relevanz im Kontext der Gesundheitsförderung und des deutschen Gesundheitssystems.
- Kapitel 2: Prävention: Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition von Prävention und deren Unterteilung in primäre, sekundäre und tertiäre Prävention. Es erläutert die verschiedenen Ansätze der Gesundheitsförderung, insbesondere die Verhaltens- und Verhältnisprävention.
- Kapitel 2.1: Abgrenzung des Begriffs Gesundheitsförderung: Dieser Abschnitt beleuchtet den Begriff der Gesundheitsförderung im Kontext des Salutogenesemodells und der Ottawa-Charta. Er verdeutlicht die Bedeutung der Gesundheitsförderung für die Prävention und Rehabilitation.
- Kapitel 2.2: Gesetzestexte aus der Prävention: Dieser Abschnitt beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Prävention im deutschen Gesundheitssystem. Er fokussiert sich auf das fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) und die entsprechenden Vorschriften zur primären Prävention.
- Kapitel 3: Rehabilitation: Dieses Kapitel behandelt die Ziele und Inhalte der Rehabilitation, insbesondere den Rehabilitationsport. Es erörtert die Leistungen im Rahmen der Rehabilitation, die Anerkennung von Rehabilitationsport und die Kostenregelung.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen dieses Seminars sind Prävention, Rehabilitation, Gesundheitsförderung, Rückenprävention, Rückenrehabilitation, gesetzliche Grundlagen, SGB V, Krankenkassen, Risikofaktoren, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Salutogenesemodell, Ottawa-Charta, Rehabilitationsport.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Prävention und Rehabilitation?
Prävention will Krankheiten verhindern oder früh erkennen; Rehabilitation will Menschen nach einer Erkrankung oder Behinderung wieder in Alltag und Beruf eingliedern.
Was ist Primärprävention?
Maßnahmen, die ansetzen, bevor eine Krankheit entsteht, um Risikofaktoren zu senken (z.B. Rückenschule für Gesunde).
In welchem Gesetz ist die Prävention geregelt?
Die wesentlichen Grundlagen finden sich im Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V), insbesondere in den Vorschriften zur Gesundheitsförderung durch Krankenkassen.
Wer zahlt für Rehabilitationssport?
Die Kosten werden in der Regel nach ärztlicher Verordnung von den gesetzlichen Krankenkassen oder Rentenversicherungsträgern übernommen.
Was ist das Salutogenesemodell?
Ein Konzept, das sich nicht darauf konzentriert, was krank macht, sondern darauf, welche Faktoren den Menschen gesund erhalten.
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- Monika Zähringer (Author), 2009, Gesetzliche Grundlagen der Rückenprävention- und Rehabilitation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188126