Unternehmen sind heutzutage immer größeren Risiken ausgesetzt. Die herkömmlichen Lösungen zur Produktivitäts- und Effektivitätssteigerung wie Beschäftigungsabbau, Kostensenkung oder Investitionen in neue Anlagen sind zwar weiterhin notwendig, sie sind aber zum Teil nicht mehr zeitgemäß und können die zukünftigen Erwartungen nicht mehr zufriedenstellend erfüllen. Ein durchdachtes, strategisch und operativ ausgeklügeltes Konzept eines lernenden Unternehmens, welches von Geschäftsführung, Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen anerkannt, verinnerlicht und angewendet wird, gilt als großer Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Organisationales Lernen kann dabei Veränderungen, welcher Art und Weiße auch immer, frühzeitig sichtbar machen. Hierbei zeigt sich auch die Anpassungs- und Überlebensfähigkeit von Unternehmen, die in der Lage sein müssen Veränderungen frühzeitig zu erkennen, zu akzeptieren und schließlich entsprechend zu reagieren. Unternehmen die sich auch als lernende Organisation verstehen, müssen Wissen von den jeweiligen Wissensträgern lösen und der gesamten Organisation zur Verfügung stellen. Zur praktischen Umsetzung des sogenannten Wissensmanagements stehen einige Instrumente zur Verfügung. Diese Einzuführen und auf ihre ständige Wirksamkeit hin zu überprüfen ist die Aufgabe eines Wissensmanagements. Organisationales Lernen ist für Unternehmen existenziell wichtig um im Wettbewerb zukünftig bestehen zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung:
- Die Risiken im Wettbewerb am Beispiel der Loewe AG
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit der Bedeutung von Wissensmanagement für Unternehmen im dauerhaften Wettbewerb. Er zeigt auf, wie sich Wissen als eigenständiger Produktionsfaktor in der heutigen Wissensgesellschaft etabliert hat und wie Unternehmen mit diesem effektiv umgehen können.
- Wissensmanagement als Schlüsselfaktor im Wettbewerb
- Wissen als eigenständiger Produktionsfaktor
- Unternehmen als lernende Organisation
- Risiken im Wettbewerb durch Globalisierung und Konkurrenz
- Beispiel der Loewe AG: Herausforderungen und Strategien im Wettbewerb
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung:
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Wissensmanagement für Unternehmen im heutigen Wettbewerbsumfeld. Sie führt die neuen Herausforderungen durch Globalisierung, Wirtschaftskrisen und den Wandel zur Wissensgesellschaft aus und zeigt die Notwendigkeit eines durchdachten Wissensmanagements für Unternehmen auf.
Die Risiken im Wettbewerb am Beispiel der Loewe AG:
Dieses Kapitel analysiert die Herausforderungen, denen die Loewe AG im Wettbewerb gegenüberstand. Die Globalisierung, die Konkurrenz aus Japan und Südkorea sowie die strategischen und operativen Fehler des Unternehmens werden als Faktoren für den Verlust der Spitzenstellung dargestellt.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe des Textes sind Wissensmanagement, Wettbewerb, Globalisierung, Wissen als Produktionsfaktor, lernende Organisation, Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmenskultur, strategische und operative Entscheidungen, Fallbeispiel Loewe AG.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Wissensmanagement für moderne Unternehmen so wichtig?
In der heutigen Wissensgesellschaft ist Wissen ein eigenständiger Produktionsfaktor. Unternehmen müssen Wissen von einzelnen Personen lösen und der gesamten Organisation zugänglich machen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Was zeichnet eine "lernende Organisation" aus?
Eine lernende Organisation erkennt Veränderungen frühzeitig, passt sich an und nutzt die Erfahrungen ihrer Mitarbeiter, um Prozesse kontinuierlich zu verbessern und strategische Fehler zu vermeiden.
Welche Risiken birgt der globale Wettbewerb?
Durch Globalisierung und Konkurrenz (z. B. aus Asien) reichen herkömmliche Kostensenkungen oft nicht mehr aus. Ohne Innovation und effektives Wissensmanagement droht der Verlust der Marktführerschaft.
Was zeigt das Fallbeispiel der Loewe AG?
Das Beispiel verdeutlicht, wie strategische und operative Fehler sowie der Druck durch die asiatische Konkurrenz zum Verlust der Spitzenstellung führen können, wenn Anpassungsfähigkeit und Wissensvorsprung fehlen.
Wie wird Wissen organisatorisch verankert?
Durch Instrumente des Wissensmanagements wird implizites Wissen der Mitarbeiter in explizites Wissen der Organisation umgewandelt, sodass es auch bei Personalwechseln erhalten bleibt.
- Quote paper
- Matthias Kaiser (Author), 2010, Notwendigkeit von Wissensmanagement im dauerhaften Wettbewerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188027