In dieser kleinen Transferstudie werden didaktische Interventionen und prakktische Anwendungen zur Transferverbesserung bei mediengestützten Lernumwelten in einer Medien-Berufsschulklasse dargestellt.In der rückblickenden Betrachtung sehen wir die vorliegende Arbeit als einen ersten Schritt in Richtung einer umfassenden Transferevaluierung. Wissenserwerb, spezifische Festigung von Kenntnissen und Praxiserfahrung zeigen im Rahmen der Untersuchung einen relevanten Zusammenhang.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Unterrichtsplanung und Durchführung
- 1.1 Institutionelle Voraussetzungen
- 1.1.1 Duales System
- 1.1.2 Forschung im Dualen System
- 1.1.3 Zugang und Ausbildung
- 1.1.4 Die Entwicklung pädagogischer Hochschulen
- 1.1.5 Die Pädagogischen Institute im Kontext der Berufspädagogik
- 1.2 Anforderungen an Medienfachleute
- 1.2.1 Ausbildungsordnung – Betrieb
- 1.2.2 Berufsprofil
- 1.2.3 Berufsbild
- 1.2.4 Prüfungsordnung
- 1.2.5 Berufsschulausbildung Medienfachmann
- 1.3 Didaktische Interventionen zur Transferverbesserung
- 1.3.1 Lernzielfestlegung
- 1.3.2 Lernsituationen
- 1.3.3 Voraussetzungen und Einflussfaktoren des Lerntransfers
- 1.3.4 Praktische Anwendungen zur Steigerung des Transfers
- 2 Theoretische Konzepte im Umfeld des Transfergeschehens
- 2.1 Situationsspezifität
- 2.2 Transferkonzept nach Lopato
- 2.3 Transfertheorien
- 2.3.1 Theorie der identischen Elemente
- 2.3.2 Transfer als Übertragung von Prinzipien
- 2.3.3 Konzept der Metakognition
- 2.3.4 Erläuterung von Transferbegriffen
- 2.3.4.1 Positiver/Negativer Transfer
- 2.3.4.2 Horizontaler (lateraler) vs. vertikaler Transfer
- 2.3.4.3 Spezifischer vs. unspezifischer Transfer
- 2.3.4.4 Proximaler vs. distaler Transfer
- 2.3.4.5 Low road vs. high road Transfer
- 3 Hypothesen
- 3.1 Hypothese 1
- 3.2 Hypothese 2
- 4 Empirische Erhebung
- 4.1 Untersuchungsplanung
- 4.2 Das Befragungsinstrument
- 5 Die Auswertung, methodisches Vorgehen und Resultate
- 5.1 Prüfung der Annahmen der Hypothese 2
- 5.2 Faktorenanalytische Überprüfung des Befragungsinstrumentes
- 5.3 Prüfung der Hypothese 1
- 5.4 Test der Mittelwerte Wissen nach Friedman und Wilcoxon
- 5.5 Transferrelevante und Anwendungssituation bezogene Mentalisierungen
- 6 Diskussion
- 7 Kritische Reflexion und Aussicht
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Lerntransfer und dessen Einfluss auf den Lernerfolg bei selbstgesteuerten Lernprozessen in mediengestützten Lernumgebungen der Berufspädagogik. Die Studie zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen selbstgesteuertem Lernen, mediengestützten Lernumgebungen und dem erfolgreichen Transfer von Wissen in die Praxis zu erforschen.
- Selbstgesteuertes Lernen in der Berufspädagogik
- Der Einfluss von Medien auf den Lerntransfer
- Theoretische Modelle des Lerntransfers
- Empirische Untersuchung des Lerntransfers
- Faktoren, die den Lerntransfer beeinflussen
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 beschreibt die institutionellen Rahmenbedingungen der Berufsausbildung, insbesondere das duale System in Österreich, und die Anforderungen an Medienfachleute. Kapitel 2 beleuchtet verschiedene theoretische Konzepte des Lerntransfers, einschließlich der Diskussion verschiedener Transfertypen. Kapitel 3 formuliert die Hypothesen der Studie. Kapitel 4 beschreibt die empirische Untersuchung, inklusive der verwendeten Methoden und des Untersuchungsdesigns. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse der Datenanalyse, ohne jedoch die Schlussfolgerungen vorwegzunehmen. Kapitel 6 und 7 sind in dieser Vorschau nicht enthalten.
Schlüsselwörter
Lerntransfer, Selbststeuerung, Mediengestützte Lernumgebungen, Berufspädagogik, Duales System, Berufsausbildung, Transfertheorien, Empirische Forschung, Medienfachmann.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Lerntransfer in der Berufspädagogik?
Lerntransfer bezeichnet die Fähigkeit, in der Schule oder Ausbildung erworbenes Wissen erfolgreich auf praktische Situationen im Berufsalltag anzuwenden.
Wie beeinflussen Medien den Lernerfolg?
Mediengestützte Lernumgebungen können die Selbststeuerung fördern und komplexe Inhalte veranschaulichen, was den Transfer in die Praxis unterstützen kann.
Was ist der Unterschied zwischen horizontalem und vertikalem Transfer?
Horizontaler Transfer bezieht sich auf die Anwendung von Wissen in ähnlichen Kontexten, während vertikaler Transfer das Erlernen komplexerer Fähigkeiten auf Basis einfacherer Grundkenntnisse meint.
Welche Rolle spielt das Duale System in dieser Studie?
Die Studie untersucht den Transfer speziell im Kontext des dualen Systems (Berufsschule und Betrieb) am Beispiel von Medienfachleuten.
Was bedeutet „Low road“ vs. „High road“ Transfer?
„Low road“ Transfer geschieht fast automatisch durch Übung, während „High road“ Transfer bewusste Abstraktion und das Erkennen von Prinzipien erfordert.
Welche Anforderungen werden an moderne Medienfachleute gestellt?
Neben technischem Fachwissen sind hohe Anforderungen an die Problemlösekompetenz und die Fähigkeit zum lebenslangen, selbstgesteuerten Lernen zentral.
- Quote paper
- Günter Wohlmuth (Author), 2006, Lerntransfer - Wirkung auf Lernerfolg durch Selbststeuerung bei mediengestützten Lernumwelten in der Berufspädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187511