In der folgenden Hausarbeit werde ich zunächst einen geschichtlichen Überblick der
Sportberichterstattung über Fußball im Deutschen Fernsehen geben. Anschließend
werde ich das Finale der WM 1974 zwischen Deutschland und den Niederlanden und das WM-Halbfinale 2006 zwischen Deutschland und Italien gegenüber stellen und
charakteristische Merkmale bezüglich der medialen Inszenierung der Spiele
herausarbeiten. Danach werde ich das sogenannte Public Viewing1 vorstellen, das
während der WM 2006 bei den Fans für Aufsehen gesorgt hatte. Zudem werde ich
erläutern, welchen gesellschaftlichen Stellenwert diese Form der Rezeption im Rahmen
der medialen Inszenierung der WM 2006 hatte. Zum Abschluss fasse ich meine
Analysen zusammen und gebe einen Ausblick.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Einleitung
- Kapitel 2: Sportberichterstattung über Fußball im Deutschen Fernsehen
- Kapitel 3: Sportberichterstattung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974
- 3.1. Analyse des Live-Kommentars
- 3.2. Analyse der Kameraführung
- Kapitel 4: Sportberichterstattung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006
- 4.1. Analyse des Live-Kommentars
- 4.2. Analyse der Kameraführung
- Kapitel 5: Public Viewing- eine moderne Art der medialen Inszenierung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die mediale Inszenierung der Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 2006 in Deutschland. Sie analysiert, wie das Fernsehen die Ereignisse inszeniert und wie sich die Art der Sportberichterstattung im Laufe der Zeit verändert hat.
- Entwicklung der Sportberichterstattung im deutschen Fernsehen
- Vergleich der medialen Inszenierung der WM 1974 und 2006
- Analyse des Live-Kommentars und der Kameraführung
- Die Rolle des Public Viewing bei der medialen Inszenierung
- Gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs im Fernsehen
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung: Die Arbeit untersucht die Entwicklung der medialen Inszenierung der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Sie stellt die WM 1974 und 2006 gegenüber und beleuchtet die Veränderungen in der Art der Sportberichterstattung.
Kapitel 2: Sportberichterstattung über Fußball im Deutschen Fernsehen: Der Abschnitt gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung der Sportberichterstattung im deutschen Fernsehen. Er betrachtet die Veränderungen im Stil der Kommentatoren und die Bedeutung des Sports für das Programm.
Kapitel 3: Sportberichterstattung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974: Dieses Kapitel analysiert das Finale der WM 1974 zwischen Deutschland und den Niederlanden. Es beleuchtet die mediale Inszenierung des Spiels, die Art des Live-Kommentars und die Kameraführung.
Kapitel 4: Sportberichterstattung bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006: Das Kapitel analysiert das Halbfinale der WM 2006 zwischen Deutschland und Italien. Es untersucht die mediale Inszenierung des Spiels, den Live-Kommentar und die Kameraführung.
Kapitel 5: Public Viewing- eine moderne Art der medialen Inszenierung: Dieser Abschnitt stellt das Phänomen des Public Viewing vor, das während der WM 2006 eine bedeutende Rolle spielte.
Schlüsselwörter
Fußball-Weltmeisterschaft, Sportberichterstattung, Mediensport, Fernsehübertragung, Live-Kommentar, Kameraführung, Public Viewing, deutsche Nationalmannschaft, 1:0-Mentalität, Medienszenierung.
Häufig gestellte Fragen
Wie hat sich die Sportberichterstattung seit 1974 verändert?
Die Arbeit zeigt den Wandel von einer sachlichen Berichterstattung 1974 hin zu einer emotionalen medialen Inszenierung im Jahr 2006.
Was ist die Bedeutung von Public Viewing?
Es etablierte sich 2006 als moderne Form der kollektiven Rezeption und veränderte den gesellschaftlichen Stellenwert des Fußballs.
Wie unterscheidet sich die Kameraführung zwischen 1974 und 2006?
Die Analyse verdeutlicht, wie moderne Technik heute eine viel dynamischere und intensivere Inszenierung des Spielgeschehens ermöglicht.
Welchen Stil pflegten Fußballkommentatoren früher?
In den 1970er Jahren war der Live-Kommentar oft distanzierter und weniger auf Event-Charakter ausgerichtet als bei der WM 2006.
Was versteht man unter der „1:0-Mentalität“?
Die Arbeit diskutiert sportliche Tugenden und deren mediale Darstellung im Kontext der deutschen Nationalmannschaft.
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- Daniel Seehuber (Author), 2009, Alles Schwarz-Rot-Geil?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187047