Die Arbeit führt die Möglichkeiten für Kreditinstitute auf, Umweltschutz zu betreiben und dadurch durch den monetären sowie nicht-monetären Nutzen an Wettbewerbsvorteil zu gewinnen.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Anhangsverzeichnis
- 1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
- 2. Regelwerke für Umweltmanagementsysteme
- 2.1. Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001-Norm
- 2.2. Die Öko-Audit-Verordnung EMAS
- 3. Anforderungen an Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001 und EMAS II in Banken
- 3.1. Eingliederung von Umweltschutzzielen in die Unternehmensplanung und -steuerung
- 3.1.1. Umweltrelevante Sphären von Banken
- 3.1.1.1. Betriebsökologie
- 3.1.1.2. Produktökologie
- 3.1.2. Erfassung und Bewertung von Umweltdaten mit Hilfe einer Ökobilanz
- 3.2. Kosten eines Umweltmanagementsystems
- 3.3. Chancen und Nutzen eines Umweltmanagementsystems
- 4. Integration eines Umweltmanagementsystems mittels der Balanced Scorecard
- 4.1. Die klassische" Balanced Scorecard
- 4.2. Die ökologieorientierte Balanced Scorecard
- 5. Schlussbetrachtung
- Anhang
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Studienarbeit befasst sich mit der Gestaltung von Umweltmanagementsystemen (UMS) in Banken und untersucht deren Potenzial für eine Ökozertifizierung. Ziel ist es, die Anforderungen an UMS nach ISO 14001 und EMAS II im Kontext von Banken zu analysieren und die Integration eines UMS mittels der Balanced Scorecard (BSC) zu beleuchten. Dabei werden die Kosten und Nutzen eines UMS aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet.
- Anforderungen an Umweltmanagementsysteme in Banken
- Integration von Umweltschutzzielen in die Unternehmensplanung
- Kosten und Nutzen eines Umweltmanagementsystems
- Einsatz der Balanced Scorecard zur Integration eines UMS
- Potenzial für eine Ökozertifizierung von Banken
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 stellt die wichtigsten Regelwerke für Umweltmanagementsysteme vor, insbesondere die ISO 14001-Norm und die EMAS-Verordnung. Kapitel 3 analysiert die spezifischen Anforderungen an UMS in Banken, wobei die Umweltrelevanten Sphären von Banken, die Erfassung und Bewertung von Umweltdaten sowie die Kosten und Chancen eines UMS im Fokus stehen. Kapitel 4 beleuchtet die Integration eines UMS mittels der Balanced Scorecard, wobei die klassische BSC und die ökologieorientierte BSC vorgestellt werden. Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Umweltmanagementsysteme, Ökozertifizierung, Banken, ISO 14001, EMAS, Balanced Scorecard, Kosten/Nutzen-Analyse, Nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz, Betriebsökologie, Produktökologie, Ökobilanz.
Häufig gestellte Fragen
Welche Regelwerke sind für Umweltmanagementsysteme (UMS) in Banken relevant?
Die wichtigsten Regelwerke sind die internationale Norm ISO 14001 und die europäische Öko-Audit-Verordnung EMAS.
Was ist der Unterschied zwischen Betriebsökologie und Produktökologie bei Banken?
Betriebsökologie betrifft den direkten Ressourcenverbrauch der Bank (Papier, Energie), während Produktökologie die ökologischen Auswirkungen der Finanzprodukte (z.B. grüne Kredite) umfasst.
Wie kann eine Balanced Scorecard (BSC) im Umweltmanagement helfen?
Eine ökologieorientierte BSC integriert Umweltschutzziele in die strategische Unternehmensplanung und macht den Erfolg messbar.
Welchen Nutzen bietet eine Ökozertifizierung für Kreditinstitute?
Neben ökologischen Vorteilen bietet sie monetäre und nicht-monetäre Nutzen wie Kosteneinsparungen, Imageverbesserung und Wettbewerbsvorteile.
Was wird mit einer Ökobilanz in einer Bank erfasst?
Die Ökobilanz dient der systematischen Erfassung und Bewertung aller umweltrelevanten Daten und Stoffströme des Unternehmens.
- Citation du texte
- Florian Völk (Auteur), 2007, Umweltmanagementsysteme von Banken als Basis einer Ökozertifizierung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186314