Die Olympischen Spiele der Antike stellen eine Möglichkeit dar, die emotionale Affizierung der SchülerInnen mit dem Unterrichtsfach Geschichte zu vertiefen. Hierbei kann an die allgemeine Sport- und Bewegungsbegeisterung der Kinder angeknüpft werden. Dieser Bezugspunkt vermag es, das Motivationsniveau zu erhöhen und den natürlichen Drang des Inquirierens auf den Bereich Geschichte zu justieren. Die Olympischen Spiele bieten die Chance, Zeiterfahrung und Historizitätsbewusstsein zu vermitteln und die SchülerInnen in ihrer noch recht frühen Ausbildungsphase für diese Dimensionen des Geschichtsbewusstseins zu sensibilisieren. Da die antiken Spiele als panhellenisches Fest zu charakterisieren sind, kann an selbigen noch einmal der Charakter des antiken Griechenlands (viele unabhängige Stadtstaaten, jedoch Gemeinsamkeiten in Sprache, Religion und Mythen) wiederholt werden. Da sich auch in Olympia die zuvor behandelten Gesellschaftsstrukturen widerspiegeln, wird auch an dieser Stelle das sozial-ökonomische Bewusstsein erneut tangiert.
Inhaltsverzeichnis
- Vorstellung der Praktikumsschule
- Ausführlicher Stundenentwurf
- Bemerkung zur Lerngruppe
- Sachanalyse
- Didaktische Analyse
- Methodische Überlegungen
- Lernziele
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Praktikumsbericht SP2 aus dem Wintersemester 2009/10 bietet einen Einblick in die Praxisphase eines Geschichtsstudenten an der IGS-Halle. Im Fokus steht die Vorstellung der Praktikumsschule, die IGS-Halle, sowie die detaillierte Analyse eines konkreten Stundenentwurfs.
- Präsentation der IGS-Halle als Bildungseinrichtung
- Darstellung der besonderen Merkmale und Herausforderungen der Schule
- Analyse des Stundenentwurfs hinsichtlich didaktischer und methodischer Aspekte
- Bewertung der Lerngruppe und des Unterrichtskontextes
- Reflektion der eigenen Erfahrungen und Kompetenzen im Kontext der Praxisphase
Zusammenfassung der Kapitel
Vorstellung der Praktikumsschule
Dieser Abschnitt beleuchtet die IGS-Halle als Ganztagsschule und erläutert ihre besonderen Merkmale und Programme. Die Organisation, die Klassenstruktur und die pädagogischen Schwerpunkte der Schule werden vorgestellt.
Ausführlicher Stundenentwurf
Der Stundenentwurf im Detail wird in diesem Kapitel analysiert. Neben der Sachanalyse und didaktischen Analyse werden methodische Überlegungen, Lernziele und die relevante Literatur aufgeführt.
Schlüsselwörter
IGS-Halle, Praktikumsschule, Stundenentwurf, Didaktik, Methodische Überlegungen, Lerngruppe, Sachanalyse, Geschichte, Antikes Griechenland, Olympische Spiele, Gymnasium, Sachsen-Anhalt, Schulpraktikum.
Häufig gestellte Fragen
Warum eignen sich die Olympischen Spiele der Antike gut für den Geschichtsunterricht?
Sie knüpfen an die natürliche Sportbegeisterung von Schülern an, erhöhen die Motivation und vermitteln gleichzeitig Zeiterfahrung und Historizitätsbewusstsein.
Welche Merkmale des antiken Griechenlands lassen sich an diesem Thema wiederholen?
Der Charakter Griechenlands als Verbund unabhängiger Stadtstaaten mit Gemeinsamkeiten in Sprache, Religion und Mythen (panhellenisches Fest) wird deutlich.
Was beinhaltet die Sachanalyse in diesem Unterrichtsentwurf?
Die Sachanalyse beleuchtet die historischen Fakten zu den Spielen in Olympia und ordnet sie in die damaligen Gesellschaftsstrukturen ein.
An welcher Schulform wurde dieses Projekt durchgeführt?
Das Projekt wurde im Rahmen eines Praktikums an der IGS-Halle (Integrierte Gesamtschule) in Sachsen-Anhalt konzipiert.
Welche Lernziele verfolgt die Unterrichtsstunde?
Neben dem Erwerb von Sachwissen geht es um die Sensibilisierung für Geschichtsbewusstsein und die Analyse sozial-ökonomischer Strukturen der Antike.
- Quote paper
- Toni Friedrich (Author), 2010, Unterrichtsentwurf zu dem Thema "Olympische Spiele der Antike", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184587