Ausbildungsplan
2. Ausbildungsjahr : Montieren, Demontieren und Instandsetzten von Kraftfahrzeugen deren Systeme, Baugruppen und Bauteilen
3.1. Richtlernziel
Diagnose und Instandsetzung einer hydraulischen Bremsanlage
3.2.Groblernziel
Baugruppenbezeichnung, Einbauort der Systembauteile im Fahrzeug zeigen
3.3. Feinlernziel
Der Azubi ist nach der Unterweisung in der Lage, eine hydraulische Bremsanlage zu entlüften. Das Ziel ist erreicht wenn das Fahrzeug bei einem vorgeschriebenen Bremspedalweg die Bremskraft auf dem Bremsenprüfstand an der Vorder- und Hinterachse erreicht.
3.4.Kognitiver Lernzielbereich
Kenntnisse über eine hydraulische Bremsanlage zu erlangen. Diagnose und Fehlersuche bei einer defekten Bremsanlage allein durchzuführen. Die UVV Vorschriften beachten
3.5. Affektiver Lernzielbereich
Die Wichtigkeit dieser Anlage einschätzen. Ordnungsgemäßer und sauberer Einbau sind zu beachten. Sich der Möglichkeit der Vergiftung und Verletzungsgefahr durch Bremsflüssigkeit bewusst werden.
3.6. Psychomotorischer Lernzielbereich
Fingerfertigkeit, Gefühl dafür zu erlangen eine Schraube richtig zu lösen und wieder zu befestigen.
Inhaltsverzeichnis
- Lehrlingsbeschreibung
- Einordnung des Themas in Gesamtzusammenhang
- Thema der letzten Unterweisung
- Thema der heutigen Unterweisung
- Thema der nächsten Unterweisung
- Lernziel und Lernzielbereichsbeschreibung
- Richtlernziel
- Groblernziel
- Feinlernziel
- Kognitiver Lernzielbereich
- Affektiver Lernzielbereich
- Psychomotorischer Lernzielbereich
- Unterweisungsprinzipien
- Allgemeines
- Unterweisungsprinzipien
- Angaben zur Methode
- 4-Stufen -Methode
- Begründung der Methodenwahl
- Verlaufsplan
- Vorbereitungsphase
- Erarbeitungsphasen inklusive Arbeitszergliederung
- Stufe - Die Kontrollphase
- Stufe- Die Übungsphase
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Dokument dient als Unterweisungsunterlage für die Entlüftung einer hydraulischen Bremsanlage im Rahmen der Kfz-Mechaniker-Ausbildung. Ziel ist es, dem Auszubildenden die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, um eine Bremsanlage fachgerecht zu entlüften.
- Diagnose und Instandsetzung einer hydraulischen Bremsanlage
- Kenntnisse über die Funktionsweise einer Bremsanlage
- Sichere Anwendung der notwendigen Werkzeuge und Materialien
- Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen
- Praktische Durchführung der Entlüftung einer Bremsanlage
Zusammenfassung der Kapitel
Die Unterweisung beginnt mit einer Beschreibung des Auszubildenden und dessen Lernfortschritt. Anschließend wird das Thema der Entlüftung einer Bremsanlage in den Gesamtzusammenhang der Ausbildung eingeordnet. Es werden die Lernziele definiert, die die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten umfassen. Die Unterweisungsprinzipien und die gewählte Methode werden erläutert. Der Verlaufsplan beschreibt die einzelnen Schritte der Unterweisung.
Schlüsselwörter
Bremsanlage, hydraulische Bremsanlage, Entlüftung, Diagnose, Instandsetzung, Kfz-Mechaniker, Ausbildung, Unterweisung, Lernziele, Sicherheitsvorkehrungen.
Häufig gestellte Fragen
Warum muss eine hydraulische Bremsanlage entlüftet werden?
Luft im Bremssystem ist komprimierbar, was dazu führt, dass der Bremsdruck nicht voll übertragen wird und die Bremsleistung gefährlich sinkt.
Wann ist das Lernziel der Unterweisung erreicht?
Wenn der Auszubildende die Anlage so entlüftet hat, dass das Fahrzeug bei vorgeschriebenem Pedalweg die volle Bremskraft auf dem Prüfstand erreicht.
Welche Sicherheitsrisiken gibt es bei Bremsflüssigkeit?
Bremsflüssigkeit ist giftig, kann Hautreizungen verursachen und wirkt stark korrosiv auf Fahrzeuglacke.
Welche Unterweisungsmethode wird angewandt?
Die Vier-Stufen-Methode: Vorbereiten, Vormachen und Erklären, Nachmachen und Erklären sowie selbstständiges Üben.
Was gehört zum kognitiven Lernzielbereich dieser Aufgabe?
Der Auszubildende soll fundierte Kenntnisse über den Aufbau der Bremsanlage und die Diagnose von Fehlern erlangen.
- Quote paper
- Gerd Germann (Author), 2003, Entlüftung einer hydraulischen Bremsanlage (Unterweisung Kraftfahrzeugmechaniker / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18431