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Der Gleichberechtigungsgrundsatz im Parlamentarischen Rat, seine Entstehung und seine Auswirkung. Elisabeth Selbert, eine Mutter des Grundgesetzes

Título: Der Gleichberechtigungsgrundsatz im Parlamentarischen Rat, seine Entstehung und seine Auswirkung. Elisabeth Selbert, eine Mutter des Grundgesetzes

Trabajo de Seminario , 2003 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Pia Kuhn (Autor)

Historia de Alemania - Posguerra, Guerra Fría
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Der Kampf der Frauen um Gleichberechtigung war lange ohne jegliche
Rechtsgrundlage und damit von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Nach
dem zweiten Weltkrieg war jedoch das ganze Land ohne einheitliche
Gesetzgebung und bot so die Chance einer Reformierung persönlicher
Rechte. Dass dies in der männlich dominierten Politik nicht ohne
Widerstand aufgenommen wurde, soll hier im Verlauf dieser Arbeit gezeigt
werden. Im Weiteren sollen vier politisch wirkende Frauen mit ihrer Arbeit
vorgestellt und zu den Neuformulierungen des GG in Bezug gesetzt werden.
Aufgrund der besonderen Betrachtung des Artikels 3 wird der Focus auf Dr.
Elisabeth Selbert gelegt, ihr Wirken kann anhand der gesetzlichen
Veränderungen dokumentiert werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Schwierigkeiten aufzuzeigen, die der Weg zu
einer gleichberechtigten Gesellschaft mit sich bringt. Am 1. September kamen die Mitglieder des Parlamentarischen Rates zu
ihrer Eröffnungssitzung im Museum König in Bonn zusammen.
Bis jedoch die Abgeordneten mit der Arbeit an der künftigen
bundesdeutschen Verfassung beginnen konnten, mussten einige politische
Schwierigkeiten überwunden werden.
Die Regierung war nach bedingungsloser Kapitulation, abgesetzt und
inhaftiert worden und erst nach dem Krieg zeigte sich der gesamte Umfang
der Hitler-Diktatur. Die Aufteilung des deutschen Territoriums unter den
vier Siegermächten brachte eine Restauration und Regeneration der
politischen Ordnung nur langsam in Gang.
Zusätzlich gab es noch Diskrepanzen bei den Alliierten. Die Amerikaner
und Briten wollten Deutschland wirtschaftlich und politisch
wiederherstellen – in einem föderativen, demokratischen Rahmen. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehung des Parlamentarischen Rates

2.1 Auswahl der Mitglieder des Parlamentarischen Rates

3.Welchen Einfluss hatten die vier Frauen im Parlamentarischen Rat

3.1 Dr. Elisabeth Selbert

4. Die Entstehung des Artikel 3 des GG

4.1 Die Auswirkungen des Artikel 3

4.2 Welche Veränderungen im Gesetz bauen bis heute auf den Artikel 3 auf?

5.Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den historischen Prozess der Entstehung des Gleichberechtigungsgrundsatzes im Parlamentarischen Rat und analysiert dabei maßgeblich die Rolle von Dr. Elisabeth Selbert. Ziel ist es, die politischen Hindernisse sowie den Einfluss der vier im Rat vertretenen Frauen aufzuzeigen und deren Wirken in Bezug auf die rechtlichen Veränderungen durch Artikel 3 des Grundgesetzes zu dokumentieren.

  • Historischer Kontext der Entstehung des Parlamentarischen Rates
  • Die politische Rolle und das Wirken der vier Frauen im Rat
  • Biografische Analyse und juristischer Einfluss von Dr. Elisabeth Selbert
  • Entstehungsgeschichte und gesellschaftliche Bedeutung von Artikel 3 des Grundgesetzes
  • Nachwirkung und Umsetzung des Gleichberechtigungsgrundsatzes in der Gesetzgebung

Auszug aus dem Buch

3.1 Dr. Elisabeth Selbert

Elisabeth Selbert kam als Martha Elisabeth Rohde am 22. September 1896 als zweite von insgesamt vier Töchtern in bäuerlich-kleinbürgerlichem und streng protestantischem Milieu in Kassel, zur Welt. Der Vater, Georg Rohde, gelernter Bäcker diente als Berufssoldat und arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Justizoberwachtmeister. Über die Mutter, Eva Elisabeth Rohde, geb. Sauer, ist wenig bekannt.

Die Eltern wünschten sich für ihre Kinder eine solide Ausbildung, konnten jedoch nur einem der Mädchen eine höhere Schulbildung finanzieren. Elisabeth erhielt wegen ihrer Leistungen ein Stipendium und konnte so eine weiterführende Schule besuchen, die sie- wie für Mädchen üblich- ohne Zeugnis der mittleren Reife verlassen musste. Ab 1912 besuchte sie die Kassler Gewerbe und Handelsschule des Frauenvereins.

Ihr Ziel, Lehrerin zu werden, ließ sich mangels finanzieller Mittel nicht verwirklichen und sie begann eine Tätigkeit bei einer Import-Export Firma. Unmittelbar nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges verlor sie ihre Anstellung. Erst durch den kriegsbedingten Mangel männlicher Arbeitskräfte fand Elisabeth Rohde nach zweijähriger Arbeitslosigkeit eine neue Anstellung als Postgehilfin.

Am Postschalter lernte sie ihren späteren Ehemann, den Drucker Adam Selbert, kennen. Dieser wurde im Alter von 20 Jahren jüngster sozialdemokratischer Abgeordneter im Kommunal- und Provinziallandtag für Hessen-Nassau. Adam Selbert lud seine spätere Frau zu politischen Versammlungen ein und schenkte ihr das Werk August Bebels, „Die Frau und der Sozialismus“. Sie heirateten am 2. Oktober 1920.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in den Kampf um die rechtliche Gleichberechtigung der Frau nach 1945 ein und benennt Dr. Elisabeth Selbert als zentrale Figur im Prozess der Verfassungsgebung.

2. Entstehung des Parlamentarischen Rates: Dieses Kapitel beleuchtet die politischen Rahmenbedingungen der Nachkriegszeit sowie die organisatorischen Schritte, die zur Einberufung des Parlamentarischen Rates führten.

2.1 Auswahl der Mitglieder des Parlamentarischen Rates: Hier wird der Prozess der Zuteilung der Abgeordnetenmandate auf Basis der Bevölkerungszahlen und der Zonenverwaltung erläutert.

3.Welchen Einfluss hatten die vier Frauen im Parlamentarischen Rat: Es wird analysiert, in welchen Fachbereichen die vier im Rat vertretenen Frauen arbeiteten und wie sie trotz geringer Repräsentation Einfluss nahmen.

3.1 Dr. Elisabeth Selbert: Eine detaillierte biografische Darstellung der Werdegangs von Elisabeth Selbert von ihrer Kindheit bis zu ihrem Engagement als Juristin und Abgeordnete.

4. Die Entstehung des Artikel 3 des GG: Dieses Kapitel beschreibt den schwierigen parlamentarischen Weg zur Verabschiedung des Gleichberechtigungssatzes und die Rolle des außerparlamentarischen Protests.

4.1 Die Auswirkungen des Artikel 3: Die Analyse konzentriert sich auf die unmittelbaren Konsequenzen des Artikels für die rechtliche Stellung der Frau.

4.2 Welche Veränderungen im Gesetz bauen bis heute auf den Artikel 3 auf?: Ein Rückblick auf die legislative Entwicklung seit 1957 im Arbeits- und Familienrecht unter Berücksichtigung von Artikel 3.

5.Fazit: Zusammenfassende Würdigung der Rolle der vier Frauen und der Bedeutung der frühen Frauenbewegung für den demokratischen Rechtsstaat.

6. Literatur: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Parlamentarischer Rat, Grundgesetz, Gleichberechtigung, Elisabeth Selbert, Frauenbewegung, Artikel 3, Nachkriegszeit, Verfassungsgebung, Rechtsstaat, Gleichstellungsgesetz, Gesetzgebung, Sozialdemokratie, Diskriminierungsverbot.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die historische Rolle von Frauen bei der Entstehung des Grundgesetzes, mit einem besonderen Fokus auf den Gleichberechtigungsgrundsatz in Artikel 3.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die politische Biografie von Dr. Elisabeth Selbert, der Entstehungsprozess der bundesdeutschen Verfassung sowie die rechtliche Entwicklung der Frauenrechte im 20. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Beitrag von Elisabeth Selbert und der vier Frauen im Parlamentarischen Rat aufzuzeigen und die Herausforderungen bei der Durchsetzung der rechtlichen Gleichberechtigung zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Literaturanalyse und der Auswertung zeitgeschichtlicher Quellen zur Verfassungsgebung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Kontext der Verfassungsgebung, die politische Arbeit der vier Frauen im Rat sowie die konkreten legislativen Veränderungen durch Artikel 3 und darauf aufbauende Gesetze analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gleichberechtigung, Parlamentarischer Rat, Grundgesetz, Elisabeth Selbert und Verfassung geprägt.

Warum spielt der außerparlamentarische Protest eine wichtige Rolle?

Der Protest der Frauenorganisationen war entscheidend, um den anfänglichen Widerstand gegen die Formulierung des Artikels 3 innerhalb des Parlamentarischen Rates zu brechen.

Welche spezifische Herausforderung hatte Elisabeth Selbert zu bewältigen?

Sie musste sich in einem männlich dominierten politischen Umfeld durchsetzen und trotz anfänglicher Ablehnung ihrer Fraktion und der konservativen Parteien die notwendige Mehrheit für den Gleichberechtigungssatz gewinnen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Gleichberechtigungsgrundsatz im Parlamentarischen Rat, seine Entstehung und seine Auswirkung. Elisabeth Selbert, eine Mutter des Grundgesetzes
Universidad
University of Potsdam  (Historisches Institut)
Curso
PS
Calificación
1,7
Autor
Pia Kuhn (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
17
No. de catálogo
V18392
ISBN (Ebook)
9783638227513
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gleichberechtigungsgrundsatz Parlamentarischen Entstehung Auswirkung Elisabeth Selbert Mutter Grundgesetzes
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Pia Kuhn (Autor), 2003, Der Gleichberechtigungsgrundsatz im Parlamentarischen Rat, seine Entstehung und seine Auswirkung. Elisabeth Selbert, eine Mutter des Grundgesetzes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18392
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