Balduin von Luxemburg war einer der bedeutendsten Erzbischöfe von Trier und Kurfürsten des Reiches und einer der mächtigsten und einflussreichsten reichspolitischen Gestalter seiner Zeit. Seine Regierungszeit von 46 war eine lange Zeit, in der er verschiedene Wandlungen des Reiches anstieß und begleitete.
Untersuchen möchte diese Arbeit Balduins Verhältnis zu seiner Heimatgrafschaft Luxemburg im Wandel der Zeit und der verschiedenen Herrscher auf dem römisch-deutschen Thron.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Luxemburger
- Familiäre Vorgeschichte bis zum Aufstieg Heinrichs VII. zum König
- Verhältnis Balduins zu Heinrich VII
- Verhältnis Balduins zu Johann dem Blinden
- Verhältnis Balduins zu Karl IV
- Balduin und die Grafschaft Luxemburg
- Der historische Gegensatz zwischen Trier und Luxemburg
- Balduins territorialpolitisches Wirken
- Balduins politische Wandlungen im Laufe der Jahre und Herrscher
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Balduin von Luxemburg, Erzbischof von Trier und Kurfürst des Reiches, zu seiner Heimatgrafschaft Luxemburg im Wandel der Zeit und unter verschiedenen Herrschern des römisch-deutschen Reiches. Dabei werden die familiären Verbindungen Balduins zu seiner Dynastie, insbesondere zu Heinrich VII, Johann dem Blinden und Karl IV, sowie die politische Entwicklung seiner Zeit beleuchtet.
- Die genealogische Entwicklung der Luxemburger Dynastie
- Balduins familiäre Beziehungen zu den Herrschern des Heiligen Römischen Reiches
- Balduins Einfluss auf die Hausmachtpolitik der Luxemburger
- Die territorialpolitischen Interessen Balduins in Bezug auf Luxemburg und Trier
- Die Wandlungen in Balduins Politik im Laufe seiner Herrschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt Balduin von Luxemburg und seine Bedeutung für die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches vor. Im zweiten Kapitel wird die Geschichte der Luxemburger Dynastie beleuchtet, wobei der Fokus auf die familiäre Vorgeschichte bis zum Aufstieg Heinrichs VII zum König liegt. Es wird auch das Verhältnis Balduins zu seinen Verwandten Heinrich VII, Johann dem Blinden und Karl IV näher betrachtet.
Im dritten Kapitel wird Balduins Beziehung zur Grafschaft Luxemburg untersucht. Es werden die historischen Konflikte zwischen Trier und Luxemburg sowie Balduins territorialpolitisches Wirken beleuchtet. Weiterhin wird die Entwicklung seiner politischen Haltung im Laufe der Jahre und unter verschiedenen Herrschern dargestellt.
Die Schlussbetrachtung wird im Rahmen dieser Vorschau nicht berücksichtigt, um keine wesentlichen Erkenntnisse oder Spoiler zu enthüllen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Hausmachtpolitik, Familiendynastie, Luxemburger Dynastie, Balduin von Luxemburg, Erzbischof von Trier, Kurfürst des Reiches, Grafschaft Luxemburg, Heinrich VII, Johann der Blinde, Karl IV, territorialpolitisches Wirken, historische Konflikte, Trier, Quellenlage, Mittelalter, römisch-deutsches Reich.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Balduin von Luxemburg?
Balduin von Luxemburg (1285–1354) war einer der mächtigsten Erzbischöfe von Trier und Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches sowie ein zentraler Gestalter der Reichspolitik.
Wie war Balduins Verhältnis zu seiner Heimatgrafschaft Luxemburg?
Trotz seiner Position in Trier blieb er seiner Herkunft eng verbunden und förderte massiv die Hausmachtpolitik der Luxemburger Dynastie auf dem Weg zum Königsthron.
Welche Rolle spielte Balduin für Kaiser Karl IV.?
Balduin war der Großonkel von Karl IV. und unterstützte dessen Wahl und Herrschaftssicherung maßgeblich durch diplomatisches Geschick und politisches Gewicht.
Was war der historische Gegensatz zwischen Trier und Luxemburg?
Es gab oft territoriale Spannungen und Interessenkonflikte zwischen dem Erzbistum Trier und der Grafschaft Luxemburg, die Balduin durch seine Personalunion auszugleichen suchte.
Was versteht man unter Balduins territorialpolitischem Wirken?
Er festigte die weltliche Macht des Erzbistums Trier durch den Erwerb von Burgen, Städten und Rechten und sicherte so die Grenzen seines Territoriums ab.
Warum gilt Balduin als einflussreicher Kurfürst?
Seine Regierungszeit von 46 Jahren ermöglichte es ihm, über mehrere Kaiserherrschaften hinweg (Heinrich VII., Ludwig der Bayer, Karl IV.) eine konstante und prägende Kraft im Reich zu sein.
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- Natascha Théry (Author), 2011, Balduin und Luxemburg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183659