Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Vortrags- und Beweislast im Zivilprozess. Untersucht werden soll, ob die Verteilung der Lasten nach bestimmten Regeln erfolgt und wie diese gegebenenfalls bestimmt werden können. Dabei werden neben einzelnen gesetzlich geregelten Fällen auch verschiedene Ansatzpunkte in der Literatur dargestellt und diskutiert. Auch eventuelle Abweichungen von der Beweislastverteilung sind Gegenstand der Untersuchung.
Desweiteren steht die Frage der Überwindung eines missglückten Beweises im Vordergrund. Auch hier werden verschiedene Ansätze zur Problemlösung vorgestellt und auf ihre Tauglichkeit im Prozess untersucht.
Ferner soll die nachfolgende Arbeit die Differenzen in der Ausgestaltung von Vortrags- und Beweislast zwischen Verfahren mit Untersuchungsgrundsatz einerseits sowie Verfahren mit Beibringungsgrundsatz andererseits verdeutlichen.
Zudem wird die Beziehung zwischen der Vortrags- und Beweislast daraufhin untersucht, ob Parallelen zwischen beiden bestehen und wie diese ausgestaltet sind.
Inhaltsverzeichnis
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht die Vortrags- und Beweislast im Zivilprozess. Sie beleuchtet die komplexen Rechtsfragen rund um die Beweisführung und die damit verbundenen Herausforderungen für die Prozessparteien.
- Vortragslast
- Beweislast
- Beweismittel
- Beweiswürdigung
- Richterliche Hinweispflichten
Zusammenfassung der Kapitel
Das Literaturverzeichnis bietet einen Überblick über relevante Werke zum Thema Vortrags- und Beweislast im Zivilprozess. Es listet zahlreiche Publikationen auf, die sich mit verschiedenen Aspekten des Beweisrechts auseinandersetzen, darunter die Beweisaufnahme, Beweiswürdigung, Beweislastverteilung und spezifische Fallgruppen wie Produkthaftung und Arzthaftung. Die einzelnen Einträge liefern einen Hinweis auf die Breite und Tiefe der Forschungsliteratur zu diesem Thema.
Schlüsselwörter
Vortragslast, Beweislast, Zivilprozess, Beweismittel, Beweiswürdigung, Richterliche Hinweispflicht, Produkthaftung, Arzthaftung, Beweislastverteilung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Vortrags- und Beweislast?
Die Vortragslast verpflichtet eine Partei, Tatsachen im Prozess zu behaupten. Die Beweislast regelt, wer die negativen Folgen trägt, wenn eine behauptete Tatsache nicht bewiesen werden kann.
Nach welchen Regeln wird die Beweislast im Zivilprozess verteilt?
Grundsätzlich muss jede Partei die Tatsachen beweisen, die für sie günstig sind. Es gibt jedoch gesetzliche Ausnahmen und Regeln zur Beweislastumkehr, etwa bei der Produkthaftung.
Was sind richterliche Hinweispflichten?
Das Gericht ist verpflichtet, die Parteien auf Unklarheiten oder fehlenden Vortrag hinzuweisen, um faire Verfahrenschancen zu gewährleisten und Überraschungsentscheidungen zu vermeiden.
Wie funktioniert die Beweiswürdigung?
Der Richter entscheidet nach freier Überzeugung, ob er eine Tatsachenbehauptung aufgrund der erhobenen Beweise für wahr oder unwahr hält.
Was passiert bei einem „missglückten Beweis“?
Die Arbeit untersucht Strategien, wie mit Beweisnot umgegangen werden kann und welche rechtlichen Ansätze existieren, um die Folgen eines gescheiterten Beweises zu überwinden.
Gibt es Unterschiede zwischen Untersuchungs- und Beibringungsgrundsatz?
Ja, während im Zivilprozess der Beibringungsgrundsatz (Parteien liefern Stoff) herrscht, ist die Rolle des Gerichts bei der Beweiserhebung in anderen Verfahrensarten (Untersuchungsgrundsatz) aktiver.
- Quote paper
- Ann-Kristin Schneider (Author), 2008, Die Vortrags- und Beweislast im Zivilprozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183466