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Ist moderne Kunst Kunst?

Kann moderne Kunst mit konventionellen Bewertungskriterien beurteilt werden?

Titel: Ist moderne Kunst Kunst?

Facharbeit (Schule) , 2011 , 25 Seiten

Autor:in: Jan Allendörfer (Autor:in)

Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ist moderne Kunst wirklich Kunst? Ist ein auf Leinwand gemaltes schwarzes Quadrat so wertvoll und schön wie die detailreich gestaltete „Geburt der Venus“? Ist das bloße Herstellen eines Bildes als Kunst zu verstehen? Ist es der Name des Künstlers, der ein Werk zu Kunst werden lässt? Wie hat sich Kunst im Lauf der Zeit verändert?

Bei der Betrachtung moderner Kunstwerke fragt man sich, ob man dabei von Kunst sprechen kann. Mit dieser Facharbeit möchte ich einen Überblick über herkömmliche Kunst, moderne Kunst und ihre Bewertungsmöglichkeiten geben und dabei untersuchen, ob die Kriterien für die Beurteilung von Kunst aus der Zeit der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert auf ausgewählte Werke der modernen Kunst anwendbar sind, ohne dabei eine möglichst objektive Sichtweise zu verlassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Was ist Kunst?

2.1.1 Entstehung von Kunst

2.1.2 Geschichte der Kunst

2.1.3 Die verschiedenen klassischen Epochen (vor dem 20. Jh.)

2.1.4 Allgemeine Definition von Kunst

2.2 Was gilt als „moderne Kunst“?

2.2.1 Zeitliche Eingrenzung

2.2.2 Das Wesen moderner Kunst

2.2.3 Namhafte Künstler und ihre Arbeit

2.2.4 Drei Beispiele moderner Kunst

2.2.4.1 Picasso: Der Hahn

2.2.4.2 Pollock: Autumn Rhythm No 30

2.2.4.3 Malewitsch: Schwarzes Quadrat

2.2.5 Fazit

2.3 Unterschiede zwischen moderner und konventioneller Kunst

2.3.1 Beschaffenheit der Kunstwerke

2.3.2 Namhafte Künstler alter Kunst und bedeutende Werke

2.3.3 Drei Beispiele konventioneller Kunst

2.3.4.1 Dürer: Der Feldhase

2.3.4.2 Botticelli: Die Geburt der Venus

2.3.4.3 Michelangelo: Die Erschaffung Adams

2.3.4 Fazit

2.4 Was macht Kunst zu Kunst?

2.4.1 Wie wird Kunst beurteilt?

2.4.2 Konventionelle Bewertungskriterien

2.4.3 Erweitertes Kunstverständnis

2.4.4 Fazit

2.5 Vergleich konventioneller und moderner Kunst

2.5.1 Vergleich anhand konventioneller Bewertungskriterien

2.5.1.1 „Der Hahn“ und „Der Feldhase“

2.5.1.2 „Autumn Rhythm No 30“ und „Die Geburt der Venus“

2.5.2 Zwischenergebnis

2.5.3 Vergleich anhand eines „erweiterten Kunstbegriffes“

2.5.3.1 „Schwarzes Quadrat“ und „Die Erschaffung Adams“

2.5.4 Ergebnis

3. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Facharbeit untersucht, ob die Kriterien zur Beurteilung von Kunst, die von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert Anwendung fanden, auf moderne Kunstwerke übertragbar sind. Ziel ist es, einen Überblick über herkömmliche und moderne Kunst zu geben und die Möglichkeiten ihrer Bewertung vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Kunstverständnisses kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Entwicklung und Definition von Kunst
  • Merkmale und Wesen moderner Kunst im Gegensatz zu konventioneller Kunst
  • Analyse und Vergleich ausgewählter Kunstwerke (Picasso, Pollock, Malewitsch vs. Dürer, Botticelli, Michelangelo)
  • Gegenüberstellung konventioneller Bewertungskriterien und eines erweiterten Kunstbegriffs
  • Kritische Reflexion über Wertbildung und Beurteilung von Kunstwerken

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Wie wird Kunst beurteilt?

Kunst wird kritisiert. Und zwar nicht nur von anerkannten oder selbsternannten Kunstkritikern, sondern von jedem Einzelnen, auch wenn es unbewusst geschieht. Sobald man ein Kunstwerk betrachtet, entsteht ein Eindruck, Emotionen und man kann sich eine Meinung darüber bilden. Auch Kunstkritiker bilden sich eine Meinung über Kunstwerke und veröffentlichen diese, sie beurteilen damit Kunst.

Moderne Kunst ist lange nicht so einfach zu kritisieren und zu verstehen wie konventionelle Kunst, weil dabei nicht nur das Äußere zählt, sondern oft das, was der Künstler mit dem Werk ausdrücken wollte. Sollte ein Kritiker also versuchen ein modernes Kunstwerk so zu kritisieren, wie er es mit einem konventionellen Werk tut, wäre moderne Kunst in vielen Fällen wohl nicht als Kunst stehen gelassen. Wie kann man moderne Kunst aber sonst beurteilen? Es gibt Kritiker, die sich auf moderne Kunst, und Kritiker, die sich auf konventionelle Kunst spezialisiert haben. Für Kritiker herkömmlicher Kunst gibt es bestimmte Leitfäden, an denen sie sich orientieren können, zum Beispiel einfache Schemen, nach denen sie den Detailgrad, die dargestellte Szene im Zusammenhang mit geschichtlichen Überlieferungen, das kreative Vorstellungsvermögen des Künstlers uvm. bewerten können. Für moderne Kunst kann man solche Leitfäden nicht benutzen wie bei konventioneller Kunst, weil jeder Künstler der Moderne seine Werte anders setzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Diskrepanz zwischen konventionellen Erwartungen an Kunst und dem modernen Verständnis, geleitet durch die Kernfrage der Bewertbarkeit.

2. Hauptteil: Der umfangreiche Hauptteil definiert Kunst, grenzt die Moderne ab, vergleicht konventionelle mit moderner Kunst anhand konkreter Werkbeispiele und analysiert Bewertungskriterien sowie das erweiterte Kunstverständnis.

3. Zusammenfassung: Abschließend wird konstatiert, dass für moderne Kunst objektive Beurteilungen schwierig sind, weshalb die Anwendung eines erweiterten Kunstverständnisses oft sinnvoller ist als rein technische Kriterien.

Schlüsselwörter

Moderne Kunst, Konventionelle Kunst, Kunstbewertung, Kunstgeschichte, Renaissance, Avantgarde, Kunstbegriff, Ästhetik, Werkvergleich, Abstraktion, Wertpluralismus, Objektivität, Subjektivität, Kunstkritik, Kreativität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob moderne Kunst mit den klassischen Bewertungskriterien beurteilt werden kann, die traditionell seit der Renaissance angewandt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Kunst, der Vergleich zwischen figurativer/konventioneller und abstrakter/moderner Kunst sowie die Entwicklung von Bewertungsmaßstäben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob die Kriterien der klassischen Ästhetik auf die Moderne anwendbar sind oder ob ein erweitertes Kunstverständnis notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende Analyse, bei der ausgewählte Kunstwerke von Meistern der klassischen Ära mit Werken der Moderne gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die Analyse der Wesensunterschiede, detaillierte Werkvergleiche und die Diskussion um konventionelle versus erweiterte Bewertungskriterien.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kunstverständnis, Werkvergleich, Abstraktion, Wertbildung und historische Kunstepochen charakterisiert.

Inwiefern unterscheiden sich die Bewertungskriterien im Vergleich?

Während konventionelle Kriterien wie Detailgrad, Arbeitsaufwand und anatomische Richtigkeit objektivierbar sind, erfordert die Moderne Kriterien wie Originalität, Genialität der Idee und den Werte-Pluralismus.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Objektivität?

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass eine völlig objektive Beurteilung von Kunst generell unmöglich ist und die Bewertung stets von den individuellen Prämissen des Betrachters abhängt.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist moderne Kunst Kunst?
Untertitel
Kann moderne Kunst mit konventionellen Bewertungskriterien beurteilt werden?
Hochschule
August-Hermann-Francke-Schule Gießen
Autor
Jan Allendörfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
25
Katalognummer
V183342
ISBN (eBook)
9783656074977
ISBN (Buch)
9783656075387
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kunst konventionell Bewertung modern Kriterien Jan Allendörfer Allendoerfer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Allendörfer (Autor:in), 2011, Ist moderne Kunst Kunst?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183342
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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