Mary Shelley’s Frankenstein is an epistolary novel; a number of texts are seen pervasively throughout the book, both within and out with the narrative structure. The texts that most predominantly come to mind are the many letters sent between characters such as Captain Walton and his sister, Margaret, journals and books. This preoccupation with ‘authors’ and ‘readers’ in the narrative can be seen in many instances and as part of a frame structure that Shelley uses in the novel. As my point of departure, I shall begin with looking at the role that the Monster plays as a ‘reader’.
Inhaltsverzeichnis
- Die Rolle des Monsters als Leser
- Das Monster und "Paradise Lost"
- Frankenstein als Leser und Autor
- Die vielschichtigen Erzählstrukturen
- Intertextualität und die "Death of the Author"
- Die Rolle von Walton und seiner Schwester
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die komplexen Erzählstrukturen in Mary Shelleys Frankenstein und analysiert die Rolle von Autoren und Lesern innerhalb des Romans. Der Fokus liegt auf der Interaktion zwischen den verschiedenen Erzählperspektiven und der Bedeutung von Textualität für das Verständnis des Werkes.
- Die multiple Erzählperspektive in Frankenstein
- Die Bedeutung des Lesens und Schreibens für die Charaktere
- Die Intertextualität und der Einfluss anderer Werke
- Die Machtverhältnisse zwischen Schöpfer und Geschöpf
- Die Rolle des Rahmenerzählers
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil analysiert die Rolle des Monsters als Leser, insbesondere seine Auseinandersetzung mit Victor Frankensteins Tagebuch und den Büchern, die es findet. Der zweite Teil beleuchtet die Bedeutung von John Milton's "Paradise Lost" für das Verständnis des Monsters und seiner Situation. Der dritte Abschnitt konzentriert sich auf Victor Frankensteins Rolle als Autor und Leser, seine wissenschaftlichen Einflüsse und den Austausch von Briefen mit Elizabeth. Der vierte Teil befasst sich mit der komplexen, mehrschichtigen Erzählstruktur des Romans und ihren Bezügen zur Gestaltung des Monsters. Der fünfte Abschnitt diskutiert die Konzepte der Intertextualität und den "Tod des Autors" nach Roland Barthes im Kontext von Frankensteins Erzählweise. Der letzte Teil vor dem Schluss analysiert die Funktion des Rahmenerzählers Walton und seiner Schwester und ihre Rolle als Leser.
Schlüsselwörter
Mary Shelley, Frankenstein, Erzählstruktur, Intertextualität, Leserrolle, Autorenrolle, Rahmenerzählung, Monster, Schöpfer und Geschöpf, "Paradise Lost", Gothic Novel, Machtverhältnisse.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt das Monster als Leser in „Frankenstein“?
Das Monster fungiert als Leser, indem es Victor Frankensteins Tagebuch und gefundene Bücher analysiert, was entscheidend für seine Selbstwahrnehmung und Sprachentwicklung ist.
Welche Bedeutung hat Miltons „Paradise Lost“ für das Monster?
Das Werk hilft dem Monster, seine eigene Existenz und seine Beziehung zu seinem Schöpfer (Victor) zu verstehen, wobei es sich oft mit der Figur des gefallenen Engels identifiziert.
Wie ist die Erzählstruktur in Shelleys Roman aufgebaut?
Der Roman nutzt eine komplexe, mehrschichtige Rahmenstruktur (Epistolarroman), die Briefe von Walton sowie die Berichte von Victor und dem Monster umfasst.
Was bedeutet Intertextualität im Kontext von Frankenstein?
Intertextualität bezieht sich auf den Einfluss und die Zitate anderer literarischer Werke innerhalb des Romans, die die Themen Schöpfung und Moral vertiefen.
Wer ist Walton und welche Funktion hat er?
Walton ist der Rahmenerzähler, der durch seine Briefe an seine Schwester die Geschichte Victors einleitet und abschließt und somit als erster „Leser“ der Tragödie fungiert.
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- Kelly Dawson (Author), 2011, Mary Shelley's "Frankenstein". The role of the monster as a reader, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183199