„Naturnotwendig will der Mensch das Gute."
Dieses Zitat aus Thomas Werk Questiones Diputatae de Veritate spiegelt den Kern der Philosophischen Ethik wieder, deren zentrales Bestreben es ist, sittliches Handeln theoretisch zu begründen. Ziel der Auseinandersetzung mit Thomas von Aquin ist es, die Beweggründe und Quellen für sittliches Handeln in der thomistischen Ethik zu erläutern.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Über Thomas von Aquin
- Leben
- Wichtigste Werke und Einflüsse
- Summa Contra Gentiles
- Summa Theologica
- Ethik als natürliches Gesetz
- Die äußeren Prinzipien der Guten Handlung: Das Gesetz
- Die inneren Prinzipien der guten Handlung: Die Tugenden
- Die Struktur der menschlichen Handlung
- Das Glück als Ziel menschlichen Handelns
- Handlungen des Menschen vs. Menschliche Handlungen
- Bedeutung des Heiligen Thomas von Aquin
- Nachleben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Ethik des Thomas von Aquin, insbesondere seiner Auffassung von Ethik als natürliches Gesetz. Ziel ist es, die zentralen Prinzipien seiner ethischen Philosophie darzustellen und zu erläutern.
- Thomas von Aquins Leben und Werk
- Die Konzeption des natürlichen Gesetzes als Grundlage ethischen Handelns
- Die Rolle von Tugenden und Gesetzen in der Moral
- Die Struktur der menschlichen Handlung nach Thomas von Aquin
- Das Glück als Ziel menschlichen Handelns
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der thomistischen Ethik ein und stellt die zentrale These vor: Der Ursprung ethischen Handelns liegt in der Natur des Menschen und seinem Verhältnis zur Schöpfung. Das Kapitel über Thomas von Aquin skizziert kurz sein Leben und stellt seine wichtigsten Werke, darunter die Summa Contra Gentiles und die Summa Theologica, vor. Das Kapitel über die Ethik als natürliches Gesetz behandelt die äußeren und inneren Prinzipien guter Handlungen, die Struktur der menschlichen Handlung und das Glück als ihr Ziel. Es wird auch die Unterscheidung zwischen Handlungen des Menschen und menschlichen Handlungen erläutert. Die Bedeutung Thomas von Aquins und sein Nachleben werden in späteren Kapiteln behandelt (diese werden hier nicht zusammengefasst).
Schlüsselwörter
Thomas von Aquin, natürliche Gesetz-Ethik, Tugend, Glück, Handlungsstruktur, Summa Contra Gentiles, Summa Theologica, Aristoteles, Schöpfung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Kern der thomistischen Ethik?
Der Kern ist die Überzeugung, dass der Mensch naturnotwendig das Gute will und sein Handeln auf ein letztes Ziel, das Glück, ausgerichtet ist.
Was versteht Thomas von Aquin unter dem „natürlichen Gesetz“?
Das natürliche Gesetz ist die Teilhabe der menschlichen Vernunft am ewigen Gesetz Gottes, das dem Menschen sagt, was gut und was böse ist.
Was sind die wichtigsten Werke von Thomas von Aquin?
Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die „Summa Contra Gentiles“ und die „Summa Theologica“.
Wie unterscheidet Thomas zwischen „Handlungen des Menschen“ und „menschlichen Handlungen“?
Menschliche Handlungen sind solche, die aus Vernunft und freiem Willen hervorgehen, während Handlungen des Menschen rein biologische oder unbewusste Vorgänge sein können.
Welche Rolle spielen Tugenden in seiner Ethik?
Tugenden sind die inneren Prinzipien der guten Handlung; sie sind habituelle Fertigkeiten, die den Menschen dazu befähigen, das Gute leicht und freudig zu tun.
Welchen Einfluss hatte Aristoteles auf Thomas von Aquin?
Thomas verband die Philosophie des Aristoteles mit der christlichen Lehre und nutzte dessen Tugendlehre und Teleologie für seine eigene ethische Konzeption.
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- Daniel M. Wolanski (Author), Thilo Maceiczyk (Author), 2010, Thomas von Aquin. Ethik als natürliches Gesetz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182832