Die Arbeit untersucht, wie kooperative Lernenformen dazubeitragen können, eine moralische Kompetenz auszubilden.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Kompetenzförderung in deutschen Schulen
- 3. Kompetenzentwicklung im Unterrichtsfach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde
- a) Moral und moralische Kompetenz
- b) Nutzung kooperativer Lernformen zur Ausbildung moralischer Kompetenz
- c) Fazit
- 4. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Ausbildung moralischer Kompetenz im Fach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER) und untersucht, wie kooperative Lernformen gestaltet werden müssen, um den Erwerb einer solchen Kompetenz zu ermöglichen.
- Entwicklung moralischer Kompetenz im Unterricht
- Rolle kooperativer Lernformen für die Förderung moralischer Kompetenz
- Anforderungen an die Gestaltung kooperativer Lernformen im LER-Unterricht
- Relevanz moralischer Kompetenz in der heutigen Gesellschaft
- Bedeutung des Diskurses und der Auseinandersetzung mit eigenen Werten für die Entwicklung moralischer Kompetenz
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz von Kompetenzentwicklung im Unterricht dar, wobei die Bedeutung von praxisbezogenem Lernen und kooperativen Lernformen hervorgehoben wird. Zudem wird die Hypothese aufgestellt, dass kooperative Lernformen entscheidend für die Ausbildung moralischer Kompetenz sind.
- Kapitel 2: Kompetenzförderung in deutschen Schulen: Dieses Kapitel beleuchtet die allgemeine Situation der Kompetenzförderung in deutschen Schulen, wobei die Ergebnisse von Vergleichstests wie PISA und TIMSS thematisiert werden. Es wird die Notwendigkeit einer Reform des Unterrichts im Hinblick auf die Lerninhalte und die Gestaltung betont.
- Kapitel 3: Kompetenzentwicklung im Unterrichtsfach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der spezifischen Kompetenzentwicklung im Fach LER. Es wird die Bedeutung von Moral und moralischer Kompetenz erläutert und die Nutzung kooperativer Lernformen zur Ausbildung dieser Kompetenz diskutiert. Dieses Kapitel endet mit einem Fazit, das die wichtigsten Punkte zusammenfasst.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Kompetenzentwicklung, kooperatives Lernen, moralische Kompetenz, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER), Unterrichtsgestaltung, Diskurs, Werte, und Selbstreflexion.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter moralischer Kompetenz?
Moralische Kompetenz umfasst die Fähigkeit, moralische Fragen zu reflektieren, eigene Werte zu begründen und im Diskurs mit anderen verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
Wie fördern kooperative Lernformen die Moralentwicklung?
Durch die Zusammenarbeit in Gruppen werden Schüler gezwungen, verschiedene Perspektiven einzunehmen, Konflikte konstruktiv zu lösen und ihre eigenen Standpunkte zu hinterfragen.
Was ist das Fach LER?
LER steht für Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde. Es ist ein Unterrichtsfach, das sich besonders für die Ausbildung moralischer und wertbezogener Kompetenzen eignet.
Warum ist Kompetenzförderung an deutschen Schulen ein Thema?
Vergleichstests wie PISA und TIMSS haben gezeigt, dass eine Reform des Unterrichts hin zu praxisbezogenem und kompetenzorientiertem Lernen notwendig ist.
Welche Rolle spielt die Selbstreflexion beim Lernen in Gruppen?
Selbstreflexion ermöglicht es den Lernenden, das eigene Verhalten und die eigenen Werte innerhalb der Gruppe wahrzunehmen und als Basis für moralisches Wachstum zu nutzen.
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- Sabrina Bock (Author), 2011, Kompetent in Gruppen lernen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181071