Die vorliegende Bachelorthesis befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen verschiedenen Ernährungsfaktoren und der Entstehung von Alzheimer Demenz (AD). Hierzu wurden Studien zur Wirkung einzelner Nährstoffe Folsäure, B-Vitamine, Fettsäuren sowie gesamten Fischkonsums und gesamter Ernährungsweisen auf das Risiko für AD ausgewertet. Die Zahl der Erkrankten wird in den nächsten Jahrzehnten auf Grund des demographischen Wandels und der immer älter werdenden Bevölkerung stark ansteigen. Weltweit waren im Jahr 2007 ca. 29 Millionen Menschen an AD erkrankt (Freischem 2011). Prognosen der Vereinten Nationen schätzen, dass sich die Zahl bis 2050 auf ca. 106 Millionen Menschen erhöht hat (Freischem 2011). Die Krankheit betrifft nicht nur die Patienten selbst, sondern auch Angehörige, Ärzte, Pflegepersonal und die gesamte Bevölkerung. Ziel der Bachelorthesis ist es herauszufinden, ob bestimmte Nährstoffe oder eine Ernährungsweise das Risiko für AD mindern können. Nach derzeitigem Stand des Wissens können noch keine Ernährungsempfehlungen zur Prävention von AD gegeben werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wissenschaftliche Grundlagen
- Methoden
- Ergebnisse
- Folsäure, Homocystein, Vitamin B 12, Vitamin B6
- Fischkonsum und Fettsäuren
- Mediterrane Diät und Ernährungsweisen
- Diskussion
- Wirkungen von Folsäure, Homocystein, Vitamin B12 und B6
- Fischverzehr und Fettsäuren. Einfluss auf AD?
- MeDi, Ernährungsweisen und Wirkung auf das Risiko für AD
- Gesamte Betrachtung der Ergebnisse
- Berücksichtige Störfaktoren
- Zusammenfassung
- Summary
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Ernährungsfaktoren und Alzheimer-Demenz (AD). Im Fokus stehen die Ernährungsaspekte Folsäure, Homocystein, Vitamin B12 und B6, Fischkonsum und Fettsäuren sowie die mediterrane Diät und verschiedene Ernährungsweisen.
- Die Auswirkungen von Folsäure, Homocystein, Vitamin B12 und B6 auf das Risiko für AD.
- Die Rolle von Fischkonsum und Fettsäuren, insbesondere DHA und EPA, bei der Prävention von AD.
- Die Verbindung zwischen der mediterranen Diät und dem Risiko für AD.
- Die Analyse verschiedener Ernährungsweisen im Zusammenhang mit dem AD-Risiko.
- Die Berücksichtigung möglicher Störfaktoren und Limitationen bei der Interpretation der Ergebnisse.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Alzheimer-Demenz und die Bedeutung von Ernährungsfaktoren ein. Das Kapitel „Wissenschaftliche Grundlagen“ beleuchtet die aktuellen Erkenntnisse über die Krankheitsentwicklung und die relevanten Ernährungsfaktoren. Das Kapitel „Methoden“ beschreibt die verwendeten Forschungsmethoden und Datenquellen. Im Kapitel „Ergebnisse“ werden die Ergebnisse der Analysen zu den verschiedenen Ernährungsfaktoren präsentiert. Die Diskussion behandelt die Ergebnisse im Kontext der aktuellen Literatur und diskutiert die Bedeutung der Ergebnisse für die Prävention von AD. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Alzheimer-Demenz, Ernährungsfaktoren, Folsäure, Homocystein, Vitamin B12, Vitamin B6, Fischkonsum, Fettsäuren, DHA, EPA, Mediterrane Diät, Ernährungsweisen, Prävention, Risikofaktoren.
Häufig gestellte Fragen
Können bestimmte Nährstoffe das Risiko für Alzheimer senken?
Studien deuten darauf hin, dass Folsäure, B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren einen positiven Einfluss haben könnten, allerdings gibt es noch keine abschließenden Präventionsempfehlungen.
Was ist der Zusammenhang zwischen Homocystein und Alzheimer?
Ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut gilt als Risikofaktor für Demenz; B-Vitamine und Folsäure können helfen, diesen Spiegel zu senken.
Warum wird die mediterrane Diät bei Alzheimer empfohlen?
Die mediterrane Diät ist reich an Obst, Gemüse, Fisch und gesunden Fetten, was entzündungshemmend wirkt und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen mindern kann.
Welche Rolle spielt Fischkonsum bei der Demenz-Prävention?
Fisch enthält wichtige Fettsäuren wie DHA und EPA, die für die Gehirnfunktion essenziell sind und mit einem geringeren Risiko für Alzheimer-Demenz in Verbindung gebracht werden.
Wie wird sich die Zahl der Alzheimer-Erkrankten bis 2050 entwickeln?
Aufgrund des demographischen Wandels wird geschätzt, dass die Zahl der Erkrankten weltweit von ca. 29 Millionen (2007) auf bis zu 106 Millionen im Jahr 2050 ansteigen wird.
- Quote paper
- Laura Zimmer (Author), 2011, Zusammenhang von Ernährungsfaktoren und Alzheimer-Demenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180715