Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie Autoren wissenschaftlicher Texte mit Hilfe von Graphzentralitäten auf einem Autor-Zitate Netzwerk bewertet werden können. Dabei liegt der Fokus auf dem Vergleich verschiedener Zentralitäten untereinander, sowie zu anderen auf diesem Gebiet durchgeführten Untersuchungen.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Grundlagen
- Graphen
- Autor-Zitate Netzwerke
- h-lndex
- Zentralität
- Betweenness
- Distanzsumme
- Exzentrizität
- Grad
- Eigenvektor-Zentralität
- PageRank
- HITs
- Data Mining
- Konferenzen
- GD
- STOC und SODA
- Datenquellen
- DBLP & Arnetminer
- Springerlink
- ACM
- Implementierung
- Strategie
- Persistenz & Export
- Ermittelte Kennzahlen
- Eindeutigkeit von Namen
- Konferenzen
- Anwendung
- Bewertung von Knoten
- Überblick
- Grad
- Betweenness
- Randknoten
- Distanzsumme & Exzentrizität
- Eigenvektor-Zentralität
- PageRank
- HITs
- Bewertung von Autoren
- h-lndex
- Summe, Median oder Mittelwert
- PageRank
- Betweenness
- Bewertung von Knoten
- Fazit
- Probleme
- Matthäus-Effekt
- Kontext
- Kontext eines Zitats
- Kontext einer Veröffentlichungen
- Ansätze für Distanzsumme & Exzentrizität
- Nicht stark zusammenhängende Graphen
- Kanteninvertierung
- Probleme
- Literaturverzeichnis
- Referenzliste
- Anhang
- CD-Inhalt
- Programm und Datenbestände
- Ausführbare Jar mit Beispieldatensätzen
- Anleitung
- Netbeans Projekt
- Aufbereitete Daten
- Programm und Datenbestände
- Tabellen und Diagramme
- Statistische Werte
- Korrelationen
- Erklärung zur Kantenrichtung
- CD-Inhalt
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Bachelorarbeit untersucht, ob und wie Autoren wissenschaftlicher Texte mit Hilfe von Graphzentralitäten auf einem Autor-Zitate Netzwerk bewertet werden können. Der Fokus liegt auf dem Vergleich verschiedener Zentralitäten untereinander und zu anderen auf diesem Gebiet durchgeführten Untersuchungen. Die Arbeit befasst sich mit der Problematik, dass etablierte Bewertungssysteme wie der h-lndex oder der Journal Impact Factor durch die Anzahl der Zitierungen und die Anzahl der Veröffentlichungen stark beeinflusst werden. Die Arbeit möchte alternative Ansätze zur Identifikation wichtiger wissenschaftlicher Veröffentlichungen und zur Bewertung ihrer Autoren finden.
- Bewertung von Autoren auf Basis von Graphzentralitäten
- Vergleich verschiedener Zentralitätsmaße
- Analyse von Autor-Zitate Netzwerken
- Bewertungssysteme von Wissenschaftlern
- Identifikation wichtiger wissenschaftlicher Veröffentlichungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und erläutert die Problematik der Bewertung von Wissenschaftlern auf Basis von Zitierungen. Dabei werden zwei Beispieldatensätze (Symposium on Gmph Dmuring (Gl)) und Symposium on Theory of Computing (STOC) gemeinsam mit dem Symposium on Discrete Algorithms (SODA)) vorgestellt.
Kapitel 2 definiert wichtige Begriffe wie Graphen, Autor-Zitate Netzwerke, den h-lndex und verschiedene Zentralitätsmaße. Die Arbeit erläutert die Eigenschaften von Graphen und die verschiedenen Arten von Zentralität, die zur Bewertung von Knoten in einem Netzwerk verwendet werden können.
Kapitel 3 beschreibt den Prozess der Datensammlung und die gewonnenen Datensätze. Die Arbeit erläutert die drei untersuchten Konferenzen (GD, STOC und SODA) und die verwendeten Datenquellen (Springerlink und ACM Digital Library). Die Implementierung des Programms zur Datensammlung und -auswertung wird detailliert beschrieben.
Kapitel 4 betrachtet die Anwendung der verschiedenen Zentralitätsmaße auf die aus den Datensätzen generierten Graphen. Die Arbeit analysiert die Verteilung der verschiedenen Zentralitätsmaße und vergleicht die Ergebnisse mit dem h-lndex und PageRank. Die Arbeit untersucht die Eignung der verschiedenen Zentralitätsmaße zur Bewertung von Autoren.
Kapitel 5 fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und formuliert Ansätze für weitere Untersuchungen. Die Arbeit stellt fest, dass einige Zentralitätsmaße (Distanzsumme und Exzentrizität) für die Analyse von Autor-Zitate Netzwerken ungeeignet sind. Die Arbeit diskutiert die Problematik des Matthäus-Effekts und des Kontextes von Zitierungen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Graphzentralität, Autor-Zitate Netzwerk, h-lndex, PageRank, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Bewertung von Wissenschaftlern, Data Mining, Konferenzen, Symposium on Graph Drawing (GD), Symposium on Theory of Computing (STOC), Symposium on Discrete Algorithms (SODA), Springerlink, ACM Digital Library, Betweenness, Distanzsumme, Exzentrizität, Eigenvektor-Zentralität, HITs, Matthäus-Effekt, Kontext.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Autor-Zitate Netzwerk?
Es ist eine grafische Darstellung, in der Autoren als Knoten und Zitationen als Kanten zwischen ihnen abgebildet werden, um wissenschaftliche Einflüsse zu analysieren.
Welche Graphzentralitäten werden zur Bewertung von Autoren genutzt?
Untersucht werden unter anderem Betweenness, PageRank, Eigenvektor-Zentralität, Grad-Zentralität und HITs.
Was ist der h-Index und welche Kritik gibt es daran?
Der h-Index misst die Produktivität und Zitationshäufigkeit eines Autors. Er wird kritisiert, da er stark von der reinen Anzahl der Publikationen abhängt und qualitative Aspekte vernachlässigt.
Was besagt der „Matthäus-Effekt“ in der Wissenschaft?
Er beschreibt das Phänomen, dass bereits bekannte Autoren häufiger zitiert werden als unbekannte, unabhängig von der aktuellen Qualität ihrer Arbeit („Wer hat, dem wird gegeben“).
Eignet sich PageRank zur Identifikation wichtiger Autoren?
Ja, PageRank wird in der Arbeit als ein effektives Maß zur Bewertung der Wichtigkeit von Knoten innerhalb eines Zitationsnetzwerks diskutiert.
- Quote paper
- Malte Landwehr (Author), 2011, Graphzentralität in Autor-Zitate Netzwerken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178620