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Vorstellung des umweltökonomischen Instruments Handelbare Emissionsrechte (Emissionshandel)

Ökonomische Analyse der Wirkungsweise des Instruments und Bewertung des Instruments hinsichtlich Effektivität, Kosteneffizienz und dynamischer Anreizwirkung

Title: Vorstellung des umweltökonomischen Instruments Handelbare Emissionsrechte (Emissionshandel)

Seminar Paper , 2011 , 9 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Felix Reutter (Author)

Economy - Environment economics
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Im vorliegenden Text wird das umweltökonomische Instrument der Handelbaren Emissionsrechte (Emissionshandel) einführend vorgestellt. Es folgt eine Beschreibung der ökonomischen Wirkungsweise des Instruments. Abschließend wird anhand der in der Literatur einschlägigen Kriterien (Effektivität, Kosteneffizienz und dynamischer Anreizwirung) eine Bewertung des Instruments vorgenommen.

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Inhaltsverzeichnis

  • Beschreibung des Instruments
  • Okonomische Analyse der Wirkungsweise
  • Bewertung des Instruments
    • Kosteneffizienz
    • Dynamische Anreizwirkung
    • Effektivität
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Text befasst sich mit dem umweltökonomischen Instrument des Emissionsrechtehandels (Emissionshandel). Ziel ist es, die Funktionsweise des Instruments zu erklären und dessen Effektivität, Kosteneffizienz und dynamische Anreizwirkung zu bewerten.

  • Funktionsweise des Emissionshandels
  • Okonomische Analyse der Wirkungsweise
  • Kosteneffizienz des Instruments
  • Dynamische Anreizwirkung des Instruments
  • Effektivität des Instruments

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel beschreibt das Instrument des Emissionshandels im Detail. Es werden die grundlegenden Prinzipien erläutert, wie die Festlegung einer Emissionshöchstgrenze (cap), die Ausgabe von Emissionszertifikaten und der freie Handel auf dem Sekundärmarkt. Des Weiteren werden die beiden gängigen Zuteilungsmechanismen für die Erstvergabe der Zertifikate - das grandfathering und das auctioning - vorgestellt und miteinander verglichen.

Das zweite Kapitel analysiert die ökonomische Wirkungsweise des Emissionshandels. Es wird dargelegt, wie die Unternehmen durch die Zertifikate-Regelung gezwungen werden, Emissionen als privaten Produktionsfaktor zu betrachten und deren Kosten in ihre unternehmerischen Entscheidungen einzubeziehen. Die Existenz des Sekundärmarktes führt dazu, dass Unternehmen zwischen Emissionsvermeidung und dem Erwerb von Zertifikaten wählen können. Das Kapitel zeigt, dass im Gleichgewicht die Grenzvermeidungskosten aller Unternehmen dem Zertifikatepreis entsprechen.

Das dritte Kapitel bewertet das Instrument des Emissionshandels hinsichtlich seiner Kosteneffizienz, dynamischen Anreizwirkung und Effektivität. Die Kosteneffizienz wird dadurch begründet, dass der Emissionshandel zu einem Ausgleich der Grenzvermeidungskosten aller Unternehmen führt. Die dynamische Anreizwirkung liegt darin, dass Unternehmen durch umwelttechnischen Fortschritt ihre Emissionen reduzieren und dadurch Gewinne aus dem Emissionshandel erzielen können. Die Effektivität des Instruments hängt von der Festlegung der Emissionshöchstgrenze (cap) und einem funktionierenden System von Emissionskontrollen und Sanktionierungen ab.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Emissionsrechtehandel, Umweltzertifikate, Umweltlizenzen, cap and trade, Kosteneffizienz, dynamische Anreizwirkung, ökologische Treffsicherheit, ökologische Wirksamkeit, Emissionshöchstgrenze, grandfathering, auctioning, Emissionsvermeidungskosten, Zertifikatepreis, Emissionsreduktion, umwelttechnischer Fortschritt, Emissionskontrollen, Sanktionierungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert der Emissionsrechtehandel?

Das Prinzip "Cap and Trade" legt eine Höchstgrenze (Cap) für Emissionen fest. Für diese Menge werden Zertifikate ausgegeben, die Unternehmen untereinander handeln können (Trade). Wer weniger ausstößt, kann Zertifikate verkaufen.

Was ist der Unterschied zwischen Grandfathering und Auctioning?

Grandfathering bezeichnet die kostenlose Zuteilung von Zertifikaten basierend auf historischen Emissionen. Beim Auctioning müssen Unternehmen die Zertifikate bei einer staatlichen Versteigerung kaufen.

Warum gilt der Emissionshandel als kosteneffizient?

Er führt dazu, dass Emissionen dort eingespart werden, wo die Vermeidungskosten am geringsten sind. Unternehmen mit niedrigen Vermeidungskosten sparen mehr ein und verkaufen ihre überschüssigen Rechte an Unternehmen mit hohen Kosten.

Was versteht man unter dynamischer Anreizwirkung?

Unternehmen haben einen ständigen finanziellen Anreiz, in neue, umweltfreundlichere Technologien zu investieren, da jede eingesparte Tonne CO2 den Zukauf von Zertifikaten erspart oder Erlöse durch Verkauf bringt.

Wie wird die ökologische Treffsicherheit gewährleistet?

Die Treffsicherheit hängt von der politisch festgelegten Höchstgrenze (Cap) ab. Wenn diese konsequent gesenkt wird und Verstöße sanktioniert werden, ist die Erreichung der Umweltziele garantiert.

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Details

Title
Vorstellung des umweltökonomischen Instruments Handelbare Emissionsrechte (Emissionshandel)
Subtitle
Ökonomische Analyse der Wirkungsweise des Instruments und Bewertung des Instruments hinsichtlich Effektivität, Kosteneffizienz und dynamischer Anreizwirkung
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1,0
Author
Felix Reutter (Author)
Publication Year
2011
Pages
9
Catalog Number
V177992
ISBN (eBook)
9783640999798
ISBN (Book)
9783640999989
Language
German
Tags
Emissionsrechtehandel Emissionshandel Umweltzertifikate cap and trade Erstausgabe grandfathering Zuteilungsmechanismen Versteigerung Auktionierung auctioning Gratisvergabe Ökonomische Analyse Wirkungsweise Umweltökonomie Handelbare Emissionsrechte Primärmarkt Sekundärmarkt Vermeidungskosten Grenzvermeidungskosten Effizienz Kosteneffizienz Dynamische Anreizwirkung Effektivität ökologischen Treffsicherheit ökologische Wirksamkeit Literatur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Reutter (Author), 2011, Vorstellung des umweltökonomischen Instruments Handelbare Emissionsrechte (Emissionshandel), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177992
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