Ziel ist es, zu zeigen, daß Führung stets aus Faktischem und Normativem besteht. Angesichts der Finanzkrise wird die Unabdingbarkeit ethisch-moralischer Führung auf personaler und struktureller Ebene aus theoretischer, empirischer und praxisbezogener Sicht kritisch thematisiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Tradierende Führungsstile nach Max Weber
3 Klassische Führungsstile nach K. Lewin
3.1 Eindimensionale Führungsstile
3.1.1 Der autoritäre Führungsstil
3.1.1.1 Merkmale
3.1.1.2 Vor- und Nachteile
3.1.1.3 Der autoritäre Führungsstil in der Praxis
3.1.2 Der Kooperative Führungsstil
3.1.2.1 Merkmale
3.1.2.2 Vor- und Nachteile
3.1.2.3 Der kooperative Führungsstil in der Praxis
3.2 Mehrdimensionaler Führungsstil
3.2.1 Laissez-Faire Führungsstil
3.2.1.1 Merkmale
3.2.1.2 Vor- und Nachteile
3.2.1.3 Der Laissez-Faire Führungsstil in der Praxis
3.2.2 Verhaltensgitter nach Blake/Mouton
4 Effizienz von Führungsstilen
5 Führungsstile in der Praxis – Eine Umfrage
5.1 Rahmenbedingungen
5.2 Ergebnisse
6 Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Konzepte klassischer und tradierender Führungsstile fundiert zu erläutern und deren reale Anwendung sowie Effizienz durch eine explorative, nicht-repräsentative Umfrage kritisch zu hinterfragen.
- Analyse tradierender Führungsstile nach Max Weber
- Differenzierung eindimensionaler und mehrdimensionaler Führungsstile nach K. Lewin
- Vergleichende Betrachtung von Theorie und Praxis durch eine Umfrage zur Selbst- und Fremdeinschätzung
- Untersuchung des Verhaltensgitters nach Blake/Mouton
- Bewertung der Effizienz verschiedener Führungsansätze
Auszug aus dem Buch
3.1.1.3 Der autoritäre Führungsstil in der Praxis
Zunächst sei zu erwähnen, dass die Wahl eines Führungsstils unternehmens- und situationsabhängig ist. So wird ein Unternehmen, das in einer Notsituation ist eher einen autoritären Führungsstil wählen, da hier möglicher Weise notwendige Entscheidungen schnell getroffen werden müssen und Arbeitsprozesse verkürzt werden. Ein Unternehmen, dem es beispielsweise wirtschaftlich gut geht, wird eher zu einem „lockeren“ Führungsstil tendieren.
Jedoch erscheint der autoritäre Führungsstil in seiner grundlegenden Form häufig in militärischen Einrichtungen und traditionell geführten Familienunternehmen vorzukommen. Hierbei steht ein Offizier oder der Familienälteste an oberster Stelle, welcher Befehle oder Anweisungen an Soldaten oder Mitarbeiter weitergibt.
Des Weiteren findet häufig bei Routinearbeiten, Akkordlohntätigkeiten oder auch Baustellen der autoritäre Führungsstil Anwendung. Hier ist der Rahmen exakt vorgegeben und Termine müssen eingehalten werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Führungsstile ein und definiert zentrale Begriffe sowie die Zielsetzung der Hausarbeit.
2 Tradierende Führungsstile nach Max Weber: Hier werden die von Max Weber geprägten Idealtypen der Herrschaft und deren Übertragbarkeit auf wirtschaftliche Führungsformen erläutert.
3 Klassische Führungsstile nach K. Lewin: Dieses Kapitel bildet den Kern und analysiert autoritäre, kooperative und Laissez-Faire Stile sowie das Modell von Blake/Mouton.
4 Effizienz von Führungsstilen: Es werden idealtypische und realtypische Ansätze gegenübergestellt, um die Auswirkungen von Führungsstilen auf Effizienzvariablen zu bewerten.
5 Führungsstile in der Praxis – Eine Umfrage: Das Kapitel dokumentiert die Methodik und Ergebnisse einer eigenen Befragung zu Selbst- und Fremdeinschätzungen in Unternehmen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass kein einzelner Führungsstil universell als der "richtige" gelten kann.
Schlüsselwörter
Führungsstile, Führungserfolg, Max Weber, Kurt Lewin, autoritärer Führungsstil, kooperativer Führungsstil, Laissez-Faire, Managerial Grid, Blake/Mouton, Unternehmenskultur, Personalführung, Effizienz, Selbst- und Fremdeinschätzung, Mitarbeiterorientierung, Aufgabenorientierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Herleitung verschiedener Führungsstile und deren praktischer Anwendung sowie Effizienz in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen die historischen Modelle nach Weber, die klassischen Stile nach Lewin, das Verhaltensgitter von Blake/Mouton sowie eine empirische Umfrage.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist es, zu untersuchen, welche Führungsstile in der Praxis tatsächlich angewendet werden und wie Theorie und Realität bzw. Selbst- und Fremdwahrnehmung divergieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?
Die Autoren nutzen eine Kombination aus Literaturanalyse theoretischer Konzepte und eine eigene, nicht-repräsentative Umfrage in 20 Unternehmen.
Was wird im theoretischen Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Differenzierung in eindimensionale und mehrdimensionale Stile, deren jeweilige Merkmale sowie Vor- und Nachteile.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Führungsstile, Mitarbeiterorientierung, Aufgabenorientierung, Management-Modelle und Effizienz definiert.
Warum gibt es Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung?
Die Arbeit führt dies auf unterschiedliche Auffassungen von Definitionen und psychologische Faktoren zurück, da Vorgesetzte und Mitarbeiter Führung unterschiedlich wahrnehmen.
Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des "richtigen" Führungsstils?
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es den einen optimalen Führungsstil nicht gibt, da der Erfolg stark von der Gesamtsituation des Unternehmens abhängt.
- Arbeit zitieren
- Verenice Pomorin (Autor:in), 2011, Führungsstile und Führungserfolg , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177800