Sueton, den man in den Lexika unter „Suetonius Tranquillus C.“ findet, ist 70 n. Chr. geboren und lebte etwa bis 140 n. Chr., der genaue Todeszeitpunkt ist unbekannt.1 Er war ein „Philologe mit umfassender Gelehrsamkeit“2 und schrieb zu seiner Zeit Werke über die Literatur- und Kulturgeschichte, von denen einige verloren gingen. Sueton war der Sohn des Ritters S. Laetus, der ein Tribun der 13. Legion war, und wurde in Rom zu einem Anwalt ausgebildet. 97 n. Chr. hatte er bereits Erfahrungen als Anwalt, war ein Autor und ein Gelehrter.3 Zur späten Regierungszeit von Kaiser Trajan (98- 117) und unter Kaiser Hadrian (117- 138) kleidete Sueton bereits drei wichtige Ämter in Rom: a studiis, a bibliothecis und ab epistulis.4
Inhaltsverzeichnis
- Der Quellenautor
- Der Quellentext
- Die Quelleninterpretation
- Die Didaktische Einbindung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert den Abschnitt "Augustus 90-93" aus Suetons "De Vita Caesarum", der sich mit der Beziehung des ersten römischen Kaisers zur Religion und zum Aberglauben beschäftigt. Die Arbeit zielt darauf ab, die Quelle zu interpretieren und ihre didaktische Einbindung in den Unterricht zu erörtern.
- Suetons Lebenswerk und seine Rolle als Hofbeamter
- Die Charakterisierung von Augustus durch Sueton
- Die Bedeutung von Anekdoten und Erzählstrategien in Suetons Werk
- Die didaktische Einbindung von Suetons Texten im Geschichtsunterricht
- Der Einfluss von Suetons Werken auf das Verständnis der römischen Kaiserzeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Quellenautor: Dieses Kapitel stellt Sueton als Autor vor und beleuchtet seine Biografie, seine Rolle am römischen Hof und seine Werke.
- Der Quellentext: Der Fokus liegt auf der Beschreibung des ausgewählten Textabschnitts aus Suetons "Augustus" und dessen Platz innerhalb der Kaiserbiographien.
- Die Quelleninterpretation: Dieses Kapitel analysiert den Text "Augustus 90-93" und beleuchtet die darin dargestellten Charaktereigenschaften und religiösen Haltungen des römischen Kaisers.
Schlüsselwörter
Sueton, Augustus, Kaiserbiographien, "De Vita Caesarum", Religion, Aberglaube, Prinzipat, römische Kaiserzeit, didaktische Einbindung, Geschichtsunterricht.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Sueton?
Gaius Suetonius Tranquillus war ein römischer Biograph und Hofbeamter unter den Kaisern Trajan und Hadrian, bekannt für seine Kaiserbiographien.
Was erfahren wir in „Augustus 90-93“ über den Kaiser?
Dieser Abschnitt beleuchtet Augustus' persönliches Verhältnis zur Religion, seine Ängste vor Vorzeichen und seinen Aberglauben.
Warum nutzte Sueton Anekdoten in seinen Biographien?
Anekdoten dienten dazu, den Charakter und das Privatleben der Kaiser anschaulich darzustellen, anstatt nur eine rein chronologische Ereignisgeschichte zu schreiben.
Welche Ämter bekleidete Sueton am römischen Hof?
Er war unter anderem Leiter der kaiserlichen Archive (a studiis), der Bibliotheken (a bibliothecis) und des Briefwechsels (ab epistulis).
Wie kann Sueton im Geschichtsunterricht eingesetzt werden?
Seine Texte eignen sich zur Quellenkritik und zur Analyse des Herrscherbildes in der Antike, da sie Einblicke in die Wahrnehmung des Prinzipats geben.
- Quote paper
- Christina Kornelsen-Teichrieb (Author), 2010, Quelleninterpretation von Sueton's Augustus 90-93, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177619