Gesundheitsförderung setzt vor präventiven Maßnahmen ein und zielt auf die biopsychosozialen Lebensbedingungen und auf personelle Resourcen sowie Kompetenzen ab. Dem Sport wird dahingehend ein hohes Potenzial zugesprochen, welches jedoch in der Adoleszenz oftmals nicht zur Entfaltung kommt.
Ziel der Arbeit ist es das Konzept der sportiven Gesundheitsförderung in Verbindung zur juvenilen Alterstruktur zu beleuchten.
Verhaltens- und Verhältnismaßnahmen spielen in der Gesundheitsförderung für Jugendliche eine entscheidende Rolle. Auch wenn Gesundheit in dieser Alterklasse als selbstverständlich wahrgenommen wird, sieht die Realität anders aus.
Im Sinne der Verhaltensintervention muss Sport dabei folgendes erreichen:
1. Bereich Bewegungserziehung: Erlebnisorientierung
2. Bereich Bewegungsaufklärung: Potenziale des eigenen Körpers aufzeigen
3. Bereich Bewegungsbildung: Anreizschaffung, damit Sport auch in anderen Lebensphasen betrieben wird
Auf der Ebene der Verhältnisse erscheint der Setting-Ansatz mit seinen mannigfaltigen Potenzialen geeignet, um Gesundheit durch Sport für Jugendliche zu ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gesundheitsförderung
- Gesundheitsförderung und Sport
- Gesundheitserziehung und Sport
- Gesundheitsaufklärung und Sport
- Gesundheitsbildung und Sport
- Verhältnisintervention
- Adoleszenz
- Juveniles Gesundheitsempfinden
- Realität jugendlichen Gesundheitszustandes
- Belastungen Jugendlicher
- Gesundheitsförderung und Sport
- Gesundheitsförderung bei Jugendlichen/Verhaltensansatz
- Juvenile Bewegungserziehung
- Juvenile Bewegungsaufklärung
- Juvenile Bewegungsbildung
- Setting-Ansatz
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Prinzipien der Gesundheitsförderung im Kontext der juvenilen Altersstruktur. Sie analysiert die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen der Gesundheitsförderung bei Jugendlichen und untersucht, wie Sport und Bewegung als Mittel zur Verbesserung des Gesundheitszustands und zur Förderung des Wohlbefindens eingesetzt werden können.
- Gesundheitsförderung im Jugendalter: Die Besonderheiten der jugendlichen Entwicklung und des Gesundheitsverhaltens.
- Sport und Bewegung als Mittel der Gesundheitsförderung: Die Bedeutung von körperlicher Aktivität für die körperliche und psychische Gesundheit von Jugendlichen.
- Verhaltens- und Setting-Ansätze: Die Anwendung verschiedener Ansätze zur Gesundheitsförderung bei Jugendlichen, unter besonderer Berücksichtigung des Settings.
- Herausforderungen und Chancen der Gesundheitsförderung im Sport: Die Bedeutung von qualifizierten Sportangeboten und der Zusammenarbeit verschiedener Akteure.
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Gesundheitsförderung im Kontext des Jugendalters ein. Sie stellt die Relevanz des Themas und die Besonderheiten des jugendlichen Gesundheitsverhaltens heraus.
- Gesundheitsförderung: Dieses Kapitel beleuchtet die Grundlagen der Gesundheitsförderung, das salutogene Konzept und die Bedeutung der biopsychosozialen Lebensbedingungen für die Gesundheit.
- Gesundheitsförderung und Sport: Das Kapitel erläutert den Stellenwert von körperlicher Aktivität für die Gesundheitsförderung. Die Bedeutung von Bewegung für die körperliche und psychische Gesundheit wird hervorgehoben.
- Adoleszenz: Dieses Kapitel befasst sich mit den besonderen Merkmalen der Adoleszenz und deren Auswirkungen auf das Gesundheitsverhalten.
- Gesundheitsförderung bei Jugendlichen/Verhaltensansatz: Das Kapitel analysiert verschiedene Verhaltensansätze, die sich mit der Förderung von Bewegung und Sport bei Jugendlichen befassen.
- Setting-Ansatz: Dieses Kapitel untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen des Setting-Ansatzes in der Gesundheitsförderung bei Jugendlichen.
Schlüsselwörter
Gesundheitsförderung, Jugend, Adoleszenz, Sport, Bewegung, Verhaltensansatz, Setting-Ansatz, Gesundheitserziehung, Gesundheitsaufklärung, Gesundheitsbildung, Salutogenese, Lebensqualität, Wohlbefinden, Belastungen, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel sportiver Gesundheitsförderung bei Jugendlichen?
Ziel ist es, durch Sport die biopsychosozialen Ressourcen zu stärken und langfristige Kompetenzen für ein gesundes Leben in der Adoleszenz aufzubauen.
Was unterscheidet Verhaltens- von Verhältnismaßnahmen?
Verhaltensmaßnahmen zielen auf das Individuum ab (z. B. Bewegungsbildung), während Verhältnismaßnahmen die Lebensumwelt (z. B. den Setting-Ansatz) gesundheitsförderlicher gestalten.
Warum wird Sport in der Adoleszenz oft vernachlässigt?
Jugendliche nehmen Gesundheit oft als selbstverständlich wahr. Die Arbeit zeigt jedoch, dass die Realität des juvenilen Gesundheitszustandes oft Belastungen aufweist, die Sport entgegenwirken könnte.
Welche drei Bereiche muss Sport in der Verhaltensintervention abdecken?
Die Bereiche sind: Bewegungserziehung (Erlebnisorientierung), Bewegungsaufklärung (Körperpotenziale) und Bewegungsbildung (langfristige Anreize).
Was ist der Setting-Ansatz?
Es ist ein Ansatz, der Gesundheit dort fördert, wo Menschen leben und arbeiten (z. B. Schule oder Sportverein), um gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen.
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- Bachelor of Arts André Matthias Müller (Author), 2008, Gesundheitsförderung und Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177261