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Risikomindernde Kreditderivate unter besonderer Berücksichtigung der neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien

Title: Risikomindernde Kreditderivate unter besonderer Berücksichtigung der neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien

Diploma Thesis , 2000 , 104 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Philipp Kurz (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Der Verfasser verfolgt mit seiner Arbeit folgende Ziele:
¨ Darstellung der allgemeinen Entwicklung von Kreditderivaten,
¨ Darstellung von Funktionsweise und Einsatzmöglickeit der wichtigsten
Produkte des Kreditderivatemarktes,
¨ Die Erläuterung der eigenkapitalrechtlichen Behandlung von Kreditderivaten
in Deutschland vor und nach dem Rundschreiben 10/99 des BAKred vom
16.06.1999,
¨ Das Aufzeigen darüber hinausgehender Ansätze zur eigenkapitalrechtlichen
Behandlung von Kreditderivaten in den neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien,
¨ Einen Ausblick auf mögliche und wahrscheinliche Entwicklungen im Hinblick
auf die Umsetzung der neuen Baseler Richtlinie und den Kreditderivatemarkt
im Allgemeinen geben.
In Kapitel 2 der Arbeit werden Entwicklung und Entstehung des
Kreditderivatemarktes skizziert.
Anschließend werden in Kapitel 3 die wichtigsten Produkte in diesem
Marktsegment erklärt und ihre praktischen Anwendungsmöglichkeiten dargestellt.
Kapitel 4 stellt die eigenkapitalrechtliche Anrechnung von Kreditderivaten vor
und nach Erscheinen des BAKred Rundschreibens 10/99 vom 16.06.1999 dar. In Kapitel 5 werden die neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien im Hinblick auf
Kreditderivate detailliert dargestellt und aufgezeigt, in welchen Punkten diese
Vereinbarung über das hinausgeht, was das BAKred in seinem Rundschreiben
anerkennt.
Eine abschließende Zusammenfassung und einen Ausblick auf zukünftige
Entwicklungen erfolgt in Kapitel 6.
Die beiliegende Darstellungsbroschüre enthält Grafiken und Tabellen als
Ergänzung zum Text, auf die im Rahmen der Fußnoten verwiesen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1.Hinführung

1.2.Aufbau und Ziel der Arbeit

1.3.Erläuterung zur Auswahl der dargestellten Kreditderivate

2. Entstehung und Entwicklung des Kreditderivatemarktes

2.1.Allgemeine Bemerkung

2.2.Portfoliosteuerung

2.3.Die ersten Kreditderivate

2.4.Marktentwicklung

2.5.Marktteilnehmer

3. Arten von Kreditderivaten

3.1.Allgemeine Bemerkung

3.2.Der Credit Default Swap

3.2.1. Produktspezifikation

3.2.2. Einsatzmöglichkeit

3.3.Die Credit Linked Note

3.3.1. Produktspezifikation

3.3.2. Einsatzmöglichkeit

3.4.Der Total Return Swap

3.4.1. Produktspezifikation

3.4.2. Einsatzmöglichkeit

4. Eigenkapitalrechtliche Behandlung von Kreditderivaten in Deutschland

4.1.Allgemeine Bemerkung

4.2.Die eigenkapitalrechtliche Behandlung von Kreditderivaten vor dem Rundschreiben 10/99 des BAKred

4.3.Das Rundschreiben 10/99 des BAKred

4.3.1. Allgemeine Bemerkung

4.3.2. Neue Regelung im Anlagebuch

4.3.3. Neue Regelung im Handelsbuch

4.3.4. Neue Regelung für die Großkredit- und Millionenkreditgrenze

5. Die neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien

5.1.Allgemeine Bemerkung

5.2.Die neuen Vorschläge im Hinblick auf die eigenkapitalrechtliche Behandlung von Kreditderivaten in der Zukunft

6. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die eigenkapitalrechtliche Behandlung von Kreditderivaten in Deutschland im Kontext des Rundschreibens 10/99 des BAKred sowie die zukünftigen regulatorischen Anforderungen der neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien. Ziel ist es, die Funktionsweise der wichtigsten Instrumente darzustellen und ihre Rolle im modernen Kreditrisikomanagement zu bewerten.

  • Entwicklung und Funktionsweise von Kreditderivaten (Credit Default Swap, Credit Linked Note, Total Return Swap)
  • Eigenkapitalrechtliche Anrechnungspraxis vor und nach dem BAKred-Rundschreiben 10/99
  • Analyse der neuen Baseler Vorschläge zur Eigenmittelunterlegung
  • Auswirkungen der Kreditderivate auf das Portfoliomanagement von Banken

Auszug aus dem Buch

1.1. Hinführung

Am 3. Juni 1999 gab der Ausschuß für Bankenaufsicht, ein Gremium der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, in Basel ein neues Konsultationspapier zur Eigenkapitalausstattung von Banken heraus. Dieses „New Capital Adequacy Framework“ ist die Weiterentwicklung der „Baseler Eigenkapitalübereinkunft“ von 1988. Wichtigster Aspekt dieses Papiers ist die angemessene Unterlegung im Bankgeschäft auftretender Risiken mit Eigenkapital, zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit und der Einlagen im Krisenfall. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Adressenausfallrisiko, oder Kreditrisiko, gewidmet.

Notwendig wurde die Überarbeitung des Akkords von 1988 sowohl durch den Wandel der Strukturen in der Kreditwirtschaft, als auch durch die Entwicklung neuer Produkte zur Reduzierung und Eliminierung von Kreditrisiken. Diese Kapitalmarktinstrumente werden „Kreditderivate“ genannt. Sie ermöglichen es, Kreditrisiken von Darlehen, Anleihen und anderen Kreditpositionen separat und losgelöst vom Grundgeschäft zu handeln.

Der Baseler Ausschuß für Bankenaufsicht stellt in seinem neuen Papier Ansätze dar, wie solche risikomindernde Kreditderivate in Zukunft bei der Errechnung des notwendigen Eigenkapitals berücksichtigt werden könnten. Bis zum 31.03.2000 hat der Ausschuß Stellungnahmen der Kreditwirtschaft und mit ihr involvierter Stellen zu seinen Vorschlägen erbeten. Bis Ende 2000 sollen dann die Vorschläge mit Hilfe der Stellungnahmen konkretisiert werden. Mit einer Umsetzung in nationales Recht ist jedoch nicht vor 2002 zu rechnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Baseler Eigenkapitalrichtlinien ein und erläutert die Relevanz von Kreditderivaten für das moderne Risikomanagement.

2. Entstehung und Entwicklung des Kreditderivatemarktes: Das Kapitel skizziert die Gründe für das Marktwachstum, insbesondere die Notwendigkeit einer effizienten Portfoliosteuerung bei sich verengenden Margen.

3. Arten von Kreditderivaten: Hier werden die Funktionsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Credit Default Swaps, der Credit Linked Note und des Total Return Swaps detailliert beschrieben.

4. Eigenkapitalrechtliche Behandlung von Kreditderivaten in Deutschland: Dieses zentrale Kapitel analysiert die aufsichtsrechtliche Einordnung durch das BAKred und die spezifischen Regeln für Anlage- und Handelsbuch.

5. Die neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien: Das Kapitel erörtert die zukünftigen Vorschläge zur Eigenmittelunterlegung und die Behandlung von Restrisiken sowie Absicherungslücken.

6. Schlußbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der regulatorischen Herausforderungen und einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Kreditderivate für Banken.

Schlüsselwörter

Kreditderivate, Eigenkapital, Baseler Akkord, BAKred, Risikomanagement, Credit Default Swap, Credit Linked Note, Total Return Swap, Portfoliosteuerung, Bankenaufsicht, Kreditrisiko, Eigenmittelunterlegung, Marktentwicklung, Kontrahentenrisiko, Adressenausfallrisiko.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit analysiert die regulatorische Behandlung von Kreditderivaten in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf das BAKred-Rundschreiben 10/99 und die internationalen Standards des Baseler Ausschusses.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Kreditderivatemarktes, der Produktspezifikation, der eigenkapitalrechtlichen Anrechnung und den zukünftigen regulatorischen Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung der Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von Kreditderivaten sowie die Erläuterung der geltenden und künftigen Regeln zur Eigenkapitalunterlegung für diese Instrumente.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse sowie die Auswertung bankaufsichtlicher Rundschreiben und Diskussionspapiere des Baseler Ausschusses.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Produkte (CDS, CLN, TRS) erläutert, die regulatorische Einordnung in Anlage- und Handelsbuch analysiert und die Anforderungen an die bankaufsichtliche Anerkennung des Risikotransfers dargelegt.

Welche Schlüsselbegriffe sind zentral?

Zentrale Begriffe sind Eigenkapital, Risikotransfer, Credit Default Swap, Kontrahentenrisiko, Laufzeitunterdeckung und Baseler Eigenkapitalrichtlinien.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Handelsbuch und Anlagebuch relevant?

Die Zuordnung bestimmt die regulatorischen Anrechnungsbeträge für Marktpreisrisiken und Kreditrisiken, was direkte Auswirkungen auf die Eigenmittelanforderungen eines Instituts hat.

Was ist der Doppelausfalleffekt?

Der Begriff beschreibt das Risiko, dass sowohl der ursprüngliche Schuldner als auch der Sicherungsgeber ausfallen, was bei der Anerkennung von Kreditderivaten als risikomindernde Instrumente eine zentrale Rolle in der regulatorischen Diskussion spielt.

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Details

Title
Risikomindernde Kreditderivate unter besonderer Berücksichtigung der neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien
College
University of Cooperative Education Mannheim  (Fachrichtung Bank)
Grade
1,1
Author
Philipp Kurz (Author)
Publication Year
2000
Pages
104
Catalog Number
V17691
ISBN (eBook)
9783638221948
Language
German
Tags
Risikomindernde Kreditderivate Berücksichtigung Baseler Eigenkapitalrichtlinien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Kurz (Author), 2000, Risikomindernde Kreditderivate unter besonderer Berücksichtigung der neuen Baseler Eigenkapitalrichtlinien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17691
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