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Didaktik der Bruchrechnung

Title: Didaktik der Bruchrechnung

Presentation (Handout) , 2003 , 9 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Kristin Jankowsky (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

I Auftreten von Bruchgrößen im täglichen Leben
- bei genauen Messungen z.B. von Längen, Flächeninhalten, Volumina,
Zeitspannen usw. als Angaben wie ¼ l, ½ kg oder ¾ h reichen die nat. Zahlen
nicht mehr aus
- beim Teilen von Größen verwendet man gemeine Brüche (der sechste Teil
eines Kuchens) oder auch Dezimalbrüche
- alltägliche Rechnungen mit Dezimalbrüchen (beim Einkaufen)
- Prozentrechnung/ Zinsrechnung
II Innermathematische Notwendigkeit
- die Division (ohne Rest) kann in den natürlichen Zahlen nur eingeschränkt
durchgeführt werden, deshalb ist es notwendig den Zahlenbereich auf die
positiven rationalen Zahlen zu erweitern, damit ohne jede Einschränkung
(Ausnahme Division durch Null) dividiert werden kann
- bei der Gleichungslehre sind gründliche Kenntnisse der Bruchrechnung (bei
Äquivalenzumformungen) erforderlich (Bsp.: einfaches lineares
Gleichungssystem mit zwei Gleichungen und zwei Variablen)
- Zins-, Prozent- und Wahrscheinlichkeitsrechnung können ohne die Kenntnis
von Bruchzahlen nicht vermittelt werden
- Für das Umstellen von Formeln (naturwissenschaftliche Fächer) Bruchzahlen
und Bruchzahloperationen vonnöten
- Termumformungen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A Bedarf der didaktischen Auseinandersetzung mit der Bruchrechnung

I Auftreten von Bruchgrößen im täglichen Leben

II Innermathematische Notwendigkeit

III empirische Untersuchung (Padberg)

1 Addition von Dezimalbrüchen:

2 Subtraktion von Dezimalbrüchen:

3 Multiplikation von Dezimalbrüchen:

4 Division von Dezimalbrüchen:

B Schlussfolgerungen aus den didaktischen Erkenntnissen

I Konzepte zur Behandlung der Bruchrechnung

1 Das Größenkonzept

2 Das Äquivalenzklassenkonzept

3 Das Gleichungskonzept

4 Operatorkonzept

II Möglichkeiten zum Aufbau eines systematischen Bruchrechenlehrgangs

1 Probleme des gegenwärtigen Bruchrechenlehrgangs

2 Forderungen

3 Umsetzung in Klasse 5

4 Umsetzung in Klasse 6

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die didaktische Fundierung der Bruchrechnung für die Klassen 5 und 6. Dabei wird untersucht, wie Schüler ein verständnisvolles und einsichtiges Konzept für gebrochene Zahlen entwickeln können, um von einer rein syntaktischen Regelanwendung zu einer semantischen Durchdringung mathematischer Zusammenhänge zu gelangen.

  • Analyse des Bedarfs an Bruchrechnung im Alltag und in der Mathematik.
  • Empirische Untersuchung von typischen Schülerfehlern bei der Bruchrechnung.
  • Vergleich verschiedener didaktischer Konzepte (Größen-, Äquivalenzklassen-, Gleichungs- und Operatorkonzept).
  • Entwicklung von Anforderungen für einen systematischen Bruchrechenlehrgang.
  • Methodische Empfehlungen zur Umsetzung in den Klassen 5 und 6.

Auszug aus dem Buch

I Auftreten von Bruchgrößen im täglichen Leben

➤ bei genauen Messungen z.B. von Längen, Flächeninhalten, Volumina, Zeitspannen usw. als Angaben wie ¼ l, ½ kg oder ¾ h reichen die nat. Zahlen nicht mehr aus

➤ beim Teilen von Größen verwendet man gemeine Brüche (der sechste Teil eines Kuchens) oder auch Dezimalbrüche

➤ alltägliche Rechnungen mit Dezimalbrüchen (beim Einkaufen)

➤ Prozentrechnung/ Zinsrechnung

Zusammenfassung der Kapitel

A Bedarf der didaktischen Auseinandersetzung mit der Bruchrechnung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Relevanz von Brüchen im Alltag sowie ihre unverzichtbare Rolle innerhalb der mathematischen Systematik.

I Auftreten von Bruchgrößen im täglichen Leben: Es wird dargestellt, bei welchen alltäglichen Messungen und Berechnungen natürliche Zahlen nicht ausreichen und Brüche notwendig werden.

II Innermathematische Notwendigkeit: Hier wird begründet, warum die Erweiterung des Zahlenbereichs auf die rationalen Zahlen für mathematische Operationen und Algebra unerlässlich ist.

III empirische Untersuchung (Padberg): Dieses Kapitel analysiert systematische Fehlerquellen von Schülern beim Rechnen mit gemeinen Brüchen und Dezimalbrüchen und leitet Vorbeugungsstrategien ab.

B Schlussfolgerungen aus den didaktischen Erkenntnissen: Hier werden didaktische Konsequenzen für die Vermittlung der Bruchrechnung gezogen.

I Konzepte zur Behandlung der Bruchrechnung: Es erfolgt eine kritische Gegenüberstellung verschiedener Ansätze wie dem Größen-, Äquivalenzklassen-, Gleichungs- und Operatorkonzept.

II Möglichkeiten zum Aufbau eines systematischen Bruchrechenlehrgangs: Dieses Kapitel skizziert Anforderungen und methodische Ansätze für eine gelungene Implementierung der Bruchrechnung in den Unterricht der Klassen 5 und 6.

1 Probleme des gegenwärtigen Bruchrechenlehrgangs: Es werden Schwächen der aktuellen Lehrmethoden, insbesondere die Trennung von gemeinen Brüchen und Dezimalbrüchen, kritisiert.

2 Forderungen: Dieses Kapitel formuliert konkrete didaktische Ansprüche an den Bruchrechenlehrgang.

3 Umsetzung in Klasse 5: Es wird erläutert, wie der Bruchzahlbegriff handlungsorientiert und ohne vorschnelle Formalisierung in der 5. Klasse eingeführt werden sollte.

4 Umsetzung in Klasse 6: Dieses Kapitel beschreibt die Fortführung im Sinne eines Spiralcurriculums unter Berücksichtigung von Fehleranalysen und Rechenregeln.

Schlüsselwörter

Bruchrechnung, Dezimalbruchrechnung, Didaktik der Mathematik, Größenkonzept, Operatorkonzept, Äquivalenzklassen, Bruchzahlbegriff, Schülerfehler, Fehlerstrategien, Spiralcurriculum, mathematische Grundbildung, rationale Zahlen, Unterrichtskonzept.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Gestaltung des Bruchrechenunterrichts in den Klassen 5 und 6, um ein tieferes Verständnis statt bloßem Auswendiglernen zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Begründung für die Notwendigkeit von Brüchen, die Analyse häufiger Schülerfehler sowie der Vergleich verschiedener didaktischer Konzepte für den Mathematikunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie Schüler ein verständnisvolles und anwendungsorientiertes Wissen über gebrochene Zahlen aufbauen können, anstatt nur abstrakte Regeln zu befolgen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden didaktische Analysen sowie die Auswertung empirischer Ergebnisse (insbesondere von Padberg) herangezogen, um den aktuellen Unterricht zu bewerten und neue Forderungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Konzepte zur Einführung der Bruchrechnung sowie praktische Empfehlungen zur Umsetzung in den Klassen 5 und 6, inklusive der Aufhebung der Trennung zwischen gemeinen und Dezimalbrüchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bruchrechnung, Didaktik, Größenkonzept, Schülerfehler und Spiralcurriculum charakterisiert.

Wie soll der Dezimalbruchbegriff in Klasse 5 vermittelt werden?

Er soll auf anschaulicher Basis erarbeitet werden, wobei auf Erfahrungen mit Größen und bereits gelernten Brüchen zurückgegriffen wird, ohne dabei zu früh abstrakte syntaktische Regeln einzuführen.

Warum kritisiert der Autor das derzeitige Vorgehen in der Schule?

Kritisiert wird insbesondere die Trennung von gemeinen Brüchen und Dezimalbrüchen in zwei isolierte Blöcke sowie das rein syntaktische Arbeiten, bei dem die anschaulichen Grundvorstellungen der Schüler zu kurz kommen.

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Details

Title
Didaktik der Bruchrechnung
College
Humboldt-University of Berlin  (Mathematisch - Naturwissenschaftliche Fakultät II)
Course
Prüfungskolloquium Didaktik der Mathematik
Grade
1,4
Author
Kristin Jankowsky (Author)
Publication Year
2003
Pages
9
Catalog Number
V17593
ISBN (eBook)
9783638221337
Language
German
Tags
Didaktik Bruchrechnung Prüfungskolloquium Didaktik Mathematik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Jankowsky (Author), 2003, Didaktik der Bruchrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17593
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