Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Kinder und Jugend

Das Ich und seine Entstehung in der Theorie von George Herbert Mead

Titel: Das Ich und seine Entstehung in der Theorie von George Herbert Mead

Hausarbeit , 2010 , 23 Seiten , Note: 1

Autor:in: Catrin Neumayer (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

2. Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit ist es, die von George Herbert Mead, einem der wichtigsten
Vertreter und Mitbegründer des amerikanischen Pragmatismus, gelieferten
Ansichten zur Entstehung des Ich, welche in der gleichnamigen Publikation
thematisiert wird, zu hinterfragen. Demnach sucht diese Arbeit die von Mead
entwickelte Theorie zur Entwicklung des Ichs und die dafür nötigen (kindlichen)
Entwicklungsschritte, die sich Mead durch unterschiedliche Formen des Spiels
erklärt, durch welche das Kind in Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner
Umgebung Sozialisierungstendenzen entwickelt, die zur Entstehung einer Identität
führen. Folglich soll nach der Beschreibung der Person und des Lebenslauf Meads,
eine Hinwendung zur Thmematik durch Definition der für die Arbeit konstitutiven
Begriffe getroffen werden.
Des Weiteren soll die Entstehung der Identität aus der Sicht Meads geklärt werden,
worauf auf die unterschiedlichen, in Meads Sichtweise dafür notwendigen Schritte
der Entwicklungen eigengegangen werden soll. Aus diesem Verständnis heraus soll
das entstandene Ich, hinterfragt werden, was zu einer kritischen Hinterfragung der
Theorie Meads vor allem im Hinblick auf die komplexen Unterscheidungen von I &
ME führen soll, aus der eine (mögliche) Kritik an Meads Theorie entwickelt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zielsetzung

3. Zur Person Herbert Mead

3.1. Pragmatismus

4. Hinwendung zur Thematik

4.1. Definition soziale Interaktion

4.2. Definition Kommunikation

4.3. Definition Gebärden und Gesten

5. Die Entstehung der Identität

5.1. Play & Game

5.1.1. Play

5.1.1.1. imaginäres Spiel

5.1.1.2. Rollenspiel

5.1.1.2.1. Das Signifikante Andere

5.2. Game

5.2.1. Das Generalisierte Andere

6. Das Ich in der Theorie von George Herbert Mead

6.1. I

6.2. Me

6.3. Self

6.4. Problematisierungspotenziale durch die Unterscheidung von I & ME

7. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit hinterfragt George Herbert Meads Theorie zur Entstehung des Ichs und untersucht die kindlichen Entwicklungsschritte, die durch Interaktion und Spiel zur Identitätsbildung führen, sowie die kritische Unterscheidung zwischen „I“ und „Me“.

  • Grundlagen des amerikanischen Pragmatismus
  • Soziale Interaktion und symbolische Kommunikation
  • Phasen der Identitätsentwicklung (Play & Game)
  • Die Komponenten der Identität: I, Me und Self
  • Kritische Analyse des meadschen Identitätskonzepts

Auszug aus dem Buch

6.1. I

Mit dem „I“ bezeichnet George Herbert Mead die persönliche Identität des Menschen, das Subjekt, das unsichtbare, innere Ich, den „intelligiblen Charakter, der sich jeder Vergegenständlichung und Beobachtung entzieht.“ (Schild 2000: S.114) Dieser besagte nicht wahrnehmbare, oder um in Meads Worten zu sprechen „außerhalb der Reichweite unserer unmittelbaren Erfahrung liegend[e]“ Teil der Persönlichkeit. Das „I“ stellt die individuellen, kreativen Elemente Ich-Bewusstseins dar (vgl. Keller 2009: S.56), durch das die sinnlichen und körperlichen Bedürfnisse spontan ausgedrückt werden (vgl. Abels 2006: S. 265). Folglich bezeichnet Abels das „I“ als „impulsives Ich“ (ebd.), dass eben noch keine (vollständige) Sozialisierung im Sinne des sozialen Selbstdisziplinierung, die aus der „Reaktion des Organismus auf die Haltungen anderer [...]“ (Mead 1975: S.218) resultiert, erfahren hat, wodurch durch den Aspekt des „I“ in der menschlichen Identität Situationen mit neuen und schöpferischen Aspekten ausgelegt werden (vgl. Strauss 1964: S.30 in Abels 2006: S.265). Dadurch werden festgefahrene bzw. dem Individuum durch das „Me“ bestimmte, ‚typische‘ Identitätsaspekte durchbrochen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die meadsche Handlungs- und Interaktionstheorie und Einordnung Meads als Vertreter des Sozialbehaviourismus.

2. Zielsetzung: Darstellung des Ziels, Meads Theorie zur Entwicklung des Ichs zu hinterfragen und die Rolle von Sozialisierungsprozessen zu beleuchten.

3. Zur Person Herbert Mead: Kurze Biografie Meads und die grundlegende Einführung in den Pragmatismus.

4. Hinwendung zur Thematik: Definition soziologisch relevanter Begriffe wie soziale Interaktion, Kommunikation und Gesten.

5. Die Entstehung der Identität: Beschreibung der kindlichen Entwicklungsstufen durch Spiel (Play und Game) und der Bedeutung des „signifikanten“ sowie „generalisierten Anderen“.

6. Das Ich in der Theorie von George Herbert Mead: Analyse der Komponenten „I“, „Me“ und „Self“ sowie deren kritische Problematisierung.

7. Konklusion: Zusammenfassung der Bedeutung Meads für die Soziologie und abschließende Würdigung seiner Identitätstheorie.

Schlüsselwörter

George Herbert Mead, Pragmatismus, Identität, Soziale Interaktion, Symbolischer Interaktionismus, Play, Game, I, Me, Self, Signifikantes Anderes, Generalisiertes Anderes, Sozialisation, Rollenübernahme, Rolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Theorie von George Herbert Mead zur Entstehung des menschlichen Ichs und Identität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der amerikanische Pragmatismus, die Rolle der Sprache und Kommunikation, sowie die Stufen der kindlichen Entwicklung durch soziales Spiel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Meads Modell der Ich-Entwicklung zu hinterfragen und eine kritische Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen „I“ und „Me“ zu leisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf den zentralen Schriften von Mead und soziologischer Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung der Identität durch Sozialisationsprozesse, definiert die Grundbegriffe der Interaktion und erläutert die Struktur des „Self“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Identität, I, Me, Self, symbolische Interaktion, Rollenübernahme und der Pragmatismus.

Inwiefern unterscheidet Mead zwischen „Play“ und „Game“?

„Play“ bezeichnet das imaginäre Rollenspiel mit sich selbst oder Bezugspersonen, während „Game“ das organisierte Wettspiel mit komplexen sozialen Regeln darstellt.

Was bedeutet das „I“ bei Mead?

Das „I“ repräsentiert das spontane, kreative und impulsive Ich, das nicht direkt durch die Gesellschaft determiniert ist.

Was ist die Funktion des „Me“?

Das „Me“ ist das reflektierte, sozialisierte Ich, das die Erwartungen der Gemeinschaft inkorporiert hat und als Kontrollinstanz fungiert.

Warum wird die Unterscheidung von „I“ und „Me“ problematisiert?

Die Grenzen sind unscharf und Mead liefert keine trennscharfen Definitionen, was die wissenschaftliche Zuordnung von Handlungen zu den jeweiligen Instanzen erschwert.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Ich und seine Entstehung in der Theorie von George Herbert Mead
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Soziologie)
Note
1
Autor
Catrin Neumayer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V175728
ISBN (eBook)
9783640968435
ISBN (Buch)
9783640968251
Sprache
Deutsch
Schlagworte
George Herbert Mead Pragmatismus Me I & Me
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Catrin Neumayer (Autor:in), 2010, Das Ich und seine Entstehung in der Theorie von George Herbert Mead, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175728
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum