Immer häufiger wählen junge Menschen und Rentner eine neuartige Form des Verreisens, den Volunteer-Tourismus. Was bedeutet er? In welchen Variationen taucht er auf? Wie berichten Teilnehmer davon? Was veranlasst sie dazu auf diese Art zu verreisen? Welche Chancen und Risiken sind vom Volunteer-Tourismus zu erwarten? Fragen, auf die ich im Folgenden eingehen möchte.
Inhaltsverzeichnis
- Abstrakt
- Was bedeutet Volunteer Tourismus?
- Verschiedene Formen des Volunteer-Tourismus
- Volunteering
- Internationaler Freiwilligendienst (IFD)
- Workcamps
- Freiwilliges Soziales Jahr / Freiwilliges Ökologisches Jahr
- Persönliche Erfahrungen als Volunteer
- Wie kam es zu meinem Auslandsaufenthalt?
- Was waren prägende Ereignisse?
- Motivanalyse
- "I want to Travel"
- "I Want to Contribute"
- "I Want to See If I Can Do This"
- "It's More Convenient This Way"
- Positive Auswirkungen des Volunteer-Tourismus
- Schattenseiten des Volunteer-Tourismus
- Urteil
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit analysiert das Phänomen des Volunteer-Tourismus. Sie untersucht die verschiedenen Formen des Volunteer-Tourismus, die Motivation der Freiwilligen und die Auswirkungen dieser Art des Reisens auf die involvierten Akteure. Neben einer theoretischen Einordnung des Volunteer-Tourismus werden auch persönliche Erfahrungen des Autors im Rahmen eines Auslandsaufenthalts in Nepal berücksichtigt.
- Definition und Abgrenzung des Volunteer-Tourismus
- Verschiedene Formen des Volunteer-Tourismus
- Motivationen und Ziele von Volunteer-Touristen
- Positive und negative Auswirkungen des Volunteer-Tourismus
- Ethik und Nachhaltigkeit im Kontext des Volunteer-Tourismus
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Bedeutung des Begriffs "Volunteer-Tourismus" und führt in die Thematik ein. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Formen des Volunteer-Tourismus vorgestellt und eingeordnet, wie z.B. Volunteering, Internationaler Freiwilligendienst (IFD), Workcamps und Freiwilliges Soziales Jahr/Freiwilliges Ökologisches Jahr. Kapitel 3 berichtet von persönlichen Erfahrungen des Autors während eines Auslandsaufenthalts in Nepal, wobei sowohl positive als auch negative Aspekte des Volunteer-Tourismus beleuchtet werden. Kapitel 4 analysiert die verschiedenen Motivationen von Menschen, die sich für Volunteer-Tourismus entscheiden.
Schlüsselwörter
Volunteer-Tourismus, Freiwilligenarbeit, Entwicklungshilfe, Nachhaltigkeit, Ethik, Interkultureller Austausch, Globalisierung, Motivation, Reiseformen, Kritik, Chancen, Risiken.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Volunteer-Tourismus?
Volunteer-Tourismus ist eine Form des Reisens, bei der Touristen ihren Urlaub mit freiwilliger Arbeit in sozialen oder ökologischen Projekten verbinden.
Welche verschiedenen Formen des Freiwilligendienstes gibt es?
Zu den gängigen Formen gehören das klassische Volunteering, der Internationale Freiwilligendienst (IFD), kurzzeitige Workcamps sowie das Freiwillige Soziale (FSJ) oder Ökologische Jahr (FÖJ).
Was motiviert Menschen zum Volunteer-Tourismus?
Hauptmotive sind der Wunsch zu reisen, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, die eigenen Grenzen zu testen oder die Bequemlichkeit organisierter Programme.
Welche positiven Auswirkungen hat Volunteer-Tourismus?
Er fördert den interkulturellen Austausch, unterstützt lokale Projekte materiell und personell und ermöglicht den Teilnehmern persönliche Weiterentwicklung.
Was sind die Schattenseiten dieser Reiseform?
Kritikpunkte sind mangelnde Nachhaltigkeit, die Gefahr der Dekonstruktion lokaler Strukturen, ethische Bedenken bei der Arbeit mit Kindern und die Kommerzialisierung der Hilfe.
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- Jonas Lövenich (Author), 2011, We safe the world, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173626