In dieser Arbeit möchte ich auf die wesentlichen Aspekte der vor-schulischen Erziehung eingehen, wobei ich mich in erster Linie auf Kinderbetreuungsinstitutionen beschränken möchte. Es ist wichtig nicht nur die Fassade von Kinderbetreuungsstätten zu sehen und sie als etwas „normales“ gegebenes zu bezeichnen, sondern hinter die Kulissen zu schauen wie sie sich konstruieren und konstituieren. Ein wichtiger Grundstein für eine solche Einrichtung wäre die Fort und Weiterbildung des Fachpersonals, aber auch die strukturellen Voraussetzungen in der Verwaltungsebene. In weiterer Folge möchte ich auf die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen Bezug nehmen die für die Bildungsverläufe von Kindern wichtig sind. Weiteres möchte ich auf die Sprachentwicklung bzw. das frühkindliche Sprachwachstum eingehen in Verbindung mit lebensweltlicher Mehrsprachigkeit. Ich möchte durch die oben genannten Bereiche eine Brücke zu meinem Referat herstellen welches sich in erster Linie auf den strukturellen Aufbau des Vereins „Kärntner Kinderbetreuung“ bezieht. Anhand von ausgewählter Literatur möchte ich die Hintergründe und Funktionsweisen von Kinderbetreuungseinrichtungen genauer untersuchen und parallelen zum Kärntner Verein „Institut für Bildung und Beratung“ herstellen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Strukturelle Voraussetzungen
- 2.1 Organisationsstrukturen des Vereins
- 3. Berufliche Fort- und Weiterbildung
- 3.1 Fachkräfte als Kulturvermittler
- 3.2 Rechteverteilung
- 4. Pädagogische Praxis
- 5. Sprachentwicklung von Migrantenkindern
- 6. Definition Sprache
- 6.1 Die Mehrsprachigkeit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit den wesentlichen Aspekten der vorschulischen Erziehung, insbesondere im Kontext von Kinderbetreuungsinstitutionen. Sie beleuchtet die Bedeutung der strukturellen Voraussetzungen und der Fort- und Weiterbildung des Fachpersonals sowie die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Sprachentwicklung von Migrantenkindern und dem Konzept der Mehrsprachigkeit.
- Strukturelle Voraussetzungen in Kinderbetreuungseinrichtungen
- Fort- und Weiterbildung des Fachpersonals
- Pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen
- Sprachentwicklung von Migrantenkindern
- Mehrsprachigkeit im Kontext der vorschulischen Bildung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung stellt die Thematik der vorschulischen Erziehung und ihren Fokus auf Kinderbetreuungsinstitutionen vor. Sie betont die Bedeutung, hinter die Kulissen dieser Einrichtungen zu schauen, um deren Konstruktion und Konstitution zu verstehen.
2. Strukturelle Voraussetzungen
Dieses Kapitel erörtert die Bedeutung einer ausgewogenen Mischung von Fachpersonal mit und ohne Migrationshintergrund auf Verwaltungsebene, um Ressourcen zu erschließen. Es wird die Notwendigkeit betont, die Struktur von Trägern von Kindertageseinrichtungen qualitativ zu verändern und die Quantität der Ressourcen, insbesondere im Personalbereich, zu erhöhen.
2.1 Organisationsstrukturen des Vereins
Dieses Unterkapitel beleuchtet die Organisationsstruktur des Vereins „Kärntner Kinderbetreuung“ und hebt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern hervor. Es unterstreicht die Wichtigkeit des Abbaus von Verständigungsbarrieren zwischen Institutionen und Organisationen der Kinderbetreuungseinrichtungen.
3. Berufliche Fort- und Weiterbildung
Das Kapitel behandelt die Bedeutung der Fort- und Weiterbildung des Fachpersonals für den Umgang mit Kindern. Es betont die Notwendigkeit, Fachkräfte zu befähigen, die Vielfalt der Welt positiv zu begegnen und diese Diversität handelnd zu einem neuen Ganzen zusammenzufügen. Innovative Aus- und Weiterbildungsprogramme werden als entscheidender Faktor für die Qualitätssicherung im Betreuungsbereich gesehen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themengebiete vorschulische Bildung, Kinderbetreuungseinrichtungen, strukturelle Voraussetzungen, Fort- und Weiterbildung, pädagogische Praxis, Sprachentwicklung, Migrantenkinder und Mehrsprachigkeit. Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Fachkräften als Kulturvermittler, Ressourcengewinnung durch die Einbeziehung von Fachpersonal mit Migrationshintergrund und der Qualitätssicherung durch innovative Aus- und Weiterbildungsprogramme.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Mehrsprachigkeit in der Kita wichtig?
Mehrsprachigkeit ist ein Teil der Lebensrealität vieler Kinder. Eine positive Begleitung fördert nicht nur die kognitive Entwicklung, sondern auch die soziale Integration und Wertschätzung der Herkunftskulturen.
Welche Rolle spielt das Personal bei der interkulturellen Erziehung?
Fachkräfte fungieren als Kulturvermittler. Eine Mischung aus Personal mit und ohne Migrationshintergrund hilft, Barrieren abzubauen und Ressourcen innerhalb der Elternschaft besser zu erschließen.
Was sind strukturelle Voraussetzungen für gute Kinderbetreuung?
Dazu gehören eine angemessene Personalquote, gezielte Fort- und Weiterbildungsprogramme sowie eine Verwaltungsebene, die Diversität als Chance begreift und aktiv fördert.
Wie entwickeln Migrantenkinder ihre Sprache in der Kita?
Die Sprachentwicklung geschieht durch Interaktion. Eine pädagogische Praxis, die die Erstsprache wertschätzt und gleichzeitig spielerisch das Deutsche fördert, ist entscheidend für den späteren Bildungserfolg.
Was leistet der Verein „Kärntner Kinderbetreuung“?
Der Verein dient als Beispiel für eine Organisation, die durch Vernetzung und Beratung versucht, die Qualität der vorschulischen Bildung und die Integration in der Region zu stärken.
- Quote paper
- Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Author), 2009, Interkulturelle Mehrsprachigkeit in Kinderbetreuungsstätten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172851