Einführung
Arbeit befindet sich seit vielen Epochen in einem Veränderungsprozess, nicht nur in ihrer Form, sondern auch das Verständnis von Arbeit verändert sich.
Auch heute, in der postindustriellen Gesellschaft, unterliegt die Arbeit dem Wandel. Durch die Politik der Deregulierung erfolgen umfassende Flexibilisierungs- und De-zentralisierungsmaßnahmen. Der Staat fördert die Möglichkeit, wirtschaftliche Marktri-siken zunehmend stärker auf die Beschäftigten zu übertragen. Während sich atypische Beschäftigungsverhältnisse ausweiten, schrumpft die Zahl der Normalarbeits-verhältnisse.
Ziel der Hausarbeit ist die Entwicklung dreier möglicher Szenarien bei fortschreitender bzw. zunehmender Flexibilisierung. Es soll transparent gemacht werden, welche negati-ven Folgen sich für Wirtschaft und Gesellschaft ergeben können.
Nach einem oberflächlichen Einblick in die vergangenen Arbeitsbedingungen der Nachkriegszeit beschäftigt sich die Arbeit mit der Flexibilisierung der Arbeitswelt im 21. Jahrhundert. Dabei beleuchtet die Verfasserin die verschiedenen Flexibilisierungs-arten. Auf der Basis von Literaturrecherchen stellt sie drei mögliche negative Folgen dar und erarbeitet für eine dieser Folgen eine Handlungsempfehlung.
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Einführung
1 Der Wandel der Arbeitswelt
1.1 Die Nachkriegsjahre
1.1.1 Der Taylorismus
1.2 Die erste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit
1.2.1 Das Lean Management-Konzept
1.3 Die Arbeitswelt im 21. Jahrhundert
1.3.1 Die Flexibilisierung der Arbeitswelt
2 Die atypischen Beschäftigungsformen
2.1 Die prekären Beschäftigungsverhältnisse
2.2 Die Verbreitung atypischer Beschäftigungsformen
3 Die möglichen negative Folgen der Arbeitsflexibilisierung
3.1 Szenario Nr. 1 - Die zunehmenden sozialen Ungleichheiten.
3.2 Szenario Nr. 2 - Der Identitätsverlust
3.3 Szenario Nr. 3 - Der Anstieg stressbedingter Erkrankungen
3.3.1 Die Handlungsempfehlungen
4 Zusammenfassung / Reflexion
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter der Flexibilisierung der Arbeitswelt?
Dies beschreibt den Wandel weg vom Normalarbeitsverhältnis hin zu variableren Arbeitszeiten, Einsatzorten und Vertragsformen (Deregulierung), um Marktrisiken auf Beschäftigte zu übertragen.
Was sind atypische Beschäftigungsformen?
Dazu zählen Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, Befristungen, Leiharbeit und Soloselbstständigkeit, die oft mit geringerer sozialer Absicherung einhergehen.
Welche negativen Folgen kann die Arbeitsflexibilisierung haben?
Die Arbeit nennt drei Hauptszenarien: zunehmende soziale Ungleichheit, Identitätsverlust durch fehlende Beständigkeit und ein Anstieg stressbedingter Erkrankungen.
Was ist Taylorismus?
Ein historisches Konzept der Arbeitsorganisation, bei dem Arbeitsabläufe in kleinste, effiziente Schritte zerlegt werden. Dies prägte die Nachkriegsjahre vor der heutigen Flexibilisierungswelle.
Wie wirkt sich prekäre Beschäftigung auf die Gesellschaft aus?
Prekäre Arbeit führt zu Unsicherheit, erschwert die Lebensplanung und kann langfristig das soziale Sicherungssystem unter Druck setzen, da Beiträge und Absicherung sinken.
- Quote paper
- Astrid Matejka-De Jonghe (Author), 2011, Flexibilisierung der Arbeitswelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172742