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Wissen und Wissensmanagement. Arbeiten mit dem vierten Produktionsfaktor.

Title: Wissen und Wissensmanagement. Arbeiten mit dem vierten Produktionsfaktor.

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Schuldt (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Im Rahmen dieser Arbeit soll im ersten Schritt ein grundlegendes Verständnis für den Produktionsfaktor Wissen geschaffen werden. Dazu werden die verschiedenen Wissensarten vorgestellt und definiert sowie die damit zusammenhängenden Begrifflichkeiten wie Daten oder Informationen erläutert und abgegrenzt. Auf Basis dessen wird daraufhin das Zusammenspiel dieser und anderer Faktoren bei der Generierung, Speicherung, Umwandlung und Weitergabe von Wissen betrachtet. Im zweiten Schritt wird schließlich ein Einblick in die Theorie sowie die Strukturen und Abläufe des Wissensmanagement gegeben. Schlussendlich sollen die wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches, ganzheitliches Wissensmanagement herausgestellt und erörtert werden und ein kurzes Fazit im Bezug auf die Relevanz und Rolle des Wissensmanagements in der heutigen Zeit gezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Warum Wissen managen?

2. Grundlegende Begrifflichkeiten und Unterscheidungen

2.1 Daten, Informationen, Wissen

2.2 Wissenskategorien und Wissensumwandelung

3. Wissensmanagement

3.1 Bausteine und Aufbau des Wissensmanagements

3.2 Organisationale Voraussetzungen für erfolgreiches Wissensmanagement in Unternehmen

4. Fazit

5. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Wissen als strategischen Produktionsfaktor in modernen Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für das ganzheitliche Wissensmanagement zu schaffen, die theoretischen Grundlagen der Wissensumwandlung zu erläutern und die erfolgskritischen organisationalen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung aufzuzeigen.

  • Differenzierung von Daten, Informationen und Wissen
  • Analyse der Wissenskategorien und Modelle zur Wissensumwandlung
  • Systematisierung der Funktionen des Wissensmanagements
  • Untersuchung der drei Säulen: Mensch, Organisation und Technologie
  • Bedeutung von Unternehmenskultur, Vertrauen und Motivation

Auszug aus dem Buch

3. Wissensmanagement

Wie eingangs bereits erwähnt, hat sich Wissen inzwischen zu einem der entscheidenden Wettbewerbsfaktoren entwickelt, der die Existenz von Unternehmen sichert. Von daher ist die Beschäftigung mit der Ressource Wissen für jedes erfolgreiche Unternehmen zur Pflicht geworden, bei der es eine Reihe von Fragen zu prüfen gilt: Welches Wissen braucht ein Unternehmen um wettbewerbsfähig zu sein? Wie kann das Wissen und sein Wert im Unternehmen bewahrt werden? Welches Wissen muss neu generiert oder beschafft werden und von welchem Wissen muss sich das Unternehmen eventuell sogar trennen um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein?

Wissensmanagement ist ein strategisches Führungskonzept, das sich mit dem sinnvollen Umgang mit dem Produktionsfaktor Wissen und seinem zielgerichteten Einsatz im Unternehmen beschäftigt sowie Strategien entwickelt, wie das Wissen zukunftsorientiert als wertsteigernde Ressource gefördert und eingesetzt werden kann. Dabei gilt es „die Wissensbasis (bestehend aus den individuellen Wissen der Mitarbeiter und dem kollektiven Wissen des Unternehmens) transparent zu machen, aktiv und systematisch zu entwickeln und für die Erreichung von Firmenzielen strategisch einzusetzen.“

So unterschiedlich Wissensmanagementziele auch sein können, sie beziehen sich immer direkt oder indirekt auf die übergeordneten Unternehmensziele. Häufig genannte Wissensmanagementziele sind beispielsweise die Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit oder das Behaupten von Marktpositionen eines Unternehmens. Zudem sollen durch Einführung von Wissensmanagement vorhandene Ressourcen besser genutzt und erfolgskritisches Wissen sichergestellt werden. Aber auch gesteigerte Produktqualität, Innovationsfähigkeit und Kundennähe können Ziele im Rahmen von Wissensmanagement sein.

Dabei setzt die Strategie des Wissensmanagements auf drei Ebenen an: Bei den beteiligten Menschen, der Organisation und der technologischen Infrastruktur.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Warum Wissen managen?: Die Einleitung beleuchtet den Wandel zur wissensbasierten Wirtschaft und stellt Wissen als vierten Produktionsfaktor neben Arbeit, Kapital und Boden dar.

2. Grundlegende Begrifflichkeiten und Unterscheidungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Daten, Informationen und Wissen und beschreibt Kategorien sowie Methoden der Wissensumwandlung.

3. Wissensmanagement: Hier wird das strategische Führungskonzept Wissensmanagement detailliert analysiert, inklusive seiner Bausteine und der notwendigen organisationalen Rahmenbedingungen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Wissensmanagements zusammen und betont die Notwendigkeit einer interdisziplinären Sichtweise sowie einer offenen Unternehmenskultur.

5. Quellenangaben: Dieses Kapitel listet die in der Arbeit verwendete Literatur und Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Produktionsfaktor, Wissensumwandlung, Humankapital, Wissensspirale, Organisationsstruktur, Unternehmenskultur, Wissensbasis, Wettbewerbsvorteil, Wissensbewahrung, Wissensidentifikation, Motivation, Vertrauen, Wissensnutzung, Strategische Führung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Wissen als zentralem Produktionsfaktor in modernen Unternehmen und der strategischen Bedeutung eines effektiven Wissensmanagements.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Klärung von Wissen, den Modellen zur Wissensumwandlung sowie den technischen und kulturellen Voraussetzungen für die Implementierung in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Wissensmanagements aufzuzeigen, das neben technologischen Aspekten vor allem den Menschen und die Unternehmenskultur berücksichtigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Managementtheorien und -modelle zum Thema Wissensmanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Daten/Informationen/Wissen) geschaffen, gefolgt von einer detaillierten Erörterung der Funktionen des Wissensmanagements nach Probst et al. sowie den organisationalen Erfolgsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Wissensspirale, Organisationskultur, Wettbewerbsvorteil und Wissensumwandlung sind zentrale Begriffe dieser Publikation.

Was unterscheidet den technikorientierten vom humanorientierten Ansatz des Wissensmanagements?

Der technikorientierte Ansatz fokussiert primär auf IT-Systeme und Datenverarbeitung, während der humanorientierte Ansatz den Menschen als Wissensträger und dessen soziale Interaktion in den Mittelpunkt stellt.

Warum ist das Vertrauen in der Unternehmenskultur entscheidend für Wissensmanagement?

Ohne Vertrauen sind Mitarbeiter oft nicht bereit, ihr Wissen, das eine wichtige Machtressource darstellt, mit Kollegen zu teilen, was die Wirksamkeit von Wissensdatenbanken massiv einschränkt.

Was ist die „Todesspirale des Wissensmanagements“?

Dieser Begriff beschreibt das Scheitern von Wissenssystemen durch mangelnde Investitionen in die Benutzerfreundlichkeit und Qualität, was zu sinkendem Vertrauen der Nutzer und letztlich zur Nichtnutzung des Systems führt.

Welche drei Faktoren sind laut Autor erfolgskritisch für die Wissensarbeit?

Die drei entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung sind die Organisationsstruktur, das Vertrauen innerhalb der Belegschaft und die gezielte Motivation durch Anreizsysteme.

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Details

Title
Wissen und Wissensmanagement. Arbeiten mit dem vierten Produktionsfaktor.
College
University of Hamburg
Grade
1,3
Author
Daniel Schuldt (Author)
Publication Year
2011
Pages
25
Catalog Number
V172381
ISBN (eBook)
9783640923311
ISBN (Book)
9783656005407
Language
German
Tags
Wissen Wissensmanagement Soziologie Arbeits- und Organisatiossoziologie Nonaka Takeuchi Probst Wilkesmann Produktionsfaktoren Organisationales Lernen Knowledge Maps
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Schuldt (Author), 2011, Wissen und Wissensmanagement. Arbeiten mit dem vierten Produktionsfaktor., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172381
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