Interjektionen werden in der deutschen Sprache nahezu ununterbrochen genutzt. Ihre Funktion ist es, die Gesprächspartner zu lenken und sich so gegenseitig durch eine Unterhaltung zu leiten. Die Interjektionen sind hierbei für eine gegenseitige Kooperation notwendig und sorgen für Optimierung des Gesprächs. In den meisten Fällen sind Interjektionen den einzelnen Aussagen vorgeschaltet, jedoch gibt es auch Interjektionen, die eine Nachschaltung erlauben. Außerdem sind viele der unterschiedlichen Interjektionen untereinander und mit unflektierbaren Ausdrücken kombinierbar.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Interjektionen im Spiegel der Zeit
- Grammatikgeschichte
- Die Betrachtung von Interjektionen aus heutiger Sicht
- Kategorisierungsmöglichkeiten von Interjektionen
- nach Burkhardt und Schwitalla
- nach Ehlich und Zifonun et al.
- Die Interjektion HM
- Die Interjektion AH/A
- Die Interjektion NA
- Weitere gebräuchliche Interjektionen
- Systematische Zusammenfassung der Interjektionen
- Onomatopoetika
- Transkript
- Literaturnachweis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse von Interjektionen und Onomatopoetika in der deutschen Sprache. Sie untersucht die historischen Entwicklungen, die verschiedenen Kategorisierungsmöglichkeiten und die Funktionen dieser Wortarten.
- Historische Entwicklung von Interjektionen
- Kategorisierungsmöglichkeiten von Interjektionen
- Funktion von Interjektionen im Gespräch
- Onomatopoetika und ihre Bedeutung
- Transkription von Interjektionen und Onomatopoetika
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Bedeutung von Interjektionen für die Kommunikation in der deutschen Sprache heraus und führt in die Thematik ein. Kapitel 2 beleuchtet die Entwicklung der Interjektionen in der Grammatikgeschichte und zeigt die Veränderungen in ihrer Betrachtungsweise auf. Kapitel 3 präsentiert verschiedene Kategorisierungsmöglichkeiten von Interjektionen anhand der Ansätze von Burkhardt und Schwitalla sowie Ehlich und Zifonun et al. Das Kapitel behandelt auch die verschiedenen Funktionen von Interjektionen im Gespräch.
Schlüsselwörter
Interjektionen, Onomatopoetika, Grammatikgeschichte, Kategorisierung, Funktionen, Gesprächsführung, Empfindugswörter, Schallwörter, ikonische Empfindungswörter, Kontakt, Aufmerksamkeit, Gliederung, Sprecherrolle, Rezeptionssignale.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Interjektionen?
Interjektionen sind unflektierbare Ausdrücke (Empfindungswörter) wie "ah", "hm" oder "na", die dazu dienen, Gespräche zu steuern und Emotionen auszudrücken.
Was ist die Funktion von Interjektionen im Gespräch?
Sie dienen der Gesprächssteuerung, zeigen Aufmerksamkeit (Rezeptionssignale), gliedern Aussagen und unterstützen die Kooperation zwischen den Sprechern.
Was sind Onomatopoetika?
Onomatopoetika sind Schallwörter oder lautmalerische Ausdrücke, die Geräusche aus der Natur oder Umwelt sprachlich nachahmen (z.B. "miau", "paff").
Wie werden Interjektionen kategorisiert?
Die Arbeit stellt verschiedene Ansätze vor, unter anderem die Kategorisierungen nach Burkhardt, Schwitalla, Ehlich und Zifonun.
Können Interjektionen mit anderen Wörtern kombiniert werden?
Ja, viele Interjektionen sind untereinander oder mit anderen unflektierbaren Ausdrücken kombinierbar und können Aussagen vor- oder nachgeschaltet werden.
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- Nadine Wrocklage (Author), 2005, Lexikalische Kategorien: Interjektionen und Onomatopoetika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172123