Die vorliegende Karteninterpretation des Kartenblattes L7934 München entstand im Rahmen des Seminars "Darstellungsmittel und Informationssysteme" an der Pädagogischen Hochschule Weingarten im WS 2005/2006.
Die Arbeit soll Studierenden eine Orientierungshilfe dafür sein, wie eine Karteninterpretation erstellt werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- stichwortartige Einordnung des Kartenblattes
- Gliederungsskizze
- Physischgeographische Interpretation
- Gemeinde Puchheim
- Stadtgebiet München
- Naherholungsgebiet Forstenrieder Park
- Klima und Vegetation
- Anthropogeographische Interpretation
- Siedlungsgenese
- Ortsnamen
- städtischer Grundriss
- Infrastruktur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Karteninterpretation des Kartenblattes L 7934 München, im Maßstab 1:50.000, hat zum Ziel, die physischen und anthropogenen Merkmale des dargestellten Gebietes zu analysieren. Dabei werden insbesondere die morphologischen, hydrologischen und geologischen Gegebenheiten sowie die Siedlungsstruktur, die Infrastruktur und die Ortsnamen untersucht.
- Physischgeographische Merkmale und Entwicklungen
- Anthropogene Einflüsse auf die Landschaft
- Siedlungsstruktur und städtische Entwicklung
- Infrastruktur und Verkehrsanbindung
- Ortsnamen und ihre Bedeutung
Zusammenfassung der Kapitel
3. Physischgeographische Interpretation
3.1 Gemeinde Puchheim
Der Raum I, der die Gemeinde Puchheim umfasst, zeigt eine punktuelle Besiedlung, geprägt von weitläufigen Freiflächen und einem flachen Relief. Die höchste Erhebung ist die Lindbühel Schanze mit 563m ü. M., die durch steil ansteigendes Relief und dichter werdende Isohypsen erkennbar ist. Der Großteil des Gebietes besteht aus Wiesen- und Weideflächen, mit geringen Waldflächen. Die hydrologische Situation zeichnet sich durch das Fehlen größerer Fließgewässer aus, jedoch sind einige kleinere Seen und Bäche vorhanden, die hauptsächlich nach Nordosten entwässern. Die Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes der Münchener Schotterebene erklärt das Fehlen von Moorflächen trotz geringer Abfluss-Möglichkeiten für Niederschlag. Das Grundwasser wird an der Lindbühel Schanze zur Oberfläche befördert.
3.2 Stadtgebiet München
Das Stadtgebiet München ist durch eine hohe Besiedlungsdichte geprägt, die natürliche Begebenheiten weitgehend verdeckt. Die Isar schneidet sich mit 140m ü. NN in das Relief ein. Ansonsten liegt das Stadtgebiet auf einem ähnlichen Höhenniveau wie das Umland, zwischen 500 und 550m ü. NN.
Schlüsselwörter
Karteninterpretation, Topographische Karte, L 7934 München, Physische Geographie, Anthropogeographie, Morphologie, Hydrologie, Geologie, Siedlungsgenese, Infrastruktur, Ortsnamen, Münchener Schotterebene, Isar
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Karteninterpretation für München?
Ziel ist die Analyse physischer Merkmale (Geologie, Hydrologie) und anthropogener Einflüsse (Siedlungsstruktur, Infrastruktur) auf Basis des Kartenblattes L7934.
Welche physischen Besonderheiten weist die Gemeinde Puchheim auf?
Das Gebiet ist geprägt von einem flachen Relief der Münchener Schotterebene, punktueller Besiedlung und dem Fehlen größerer Fließgewässer aufgrund der hohen Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes.
Wie beeinflusst die Isar das Stadtbild von München?
Die Isar schneidet sich tief in das Relief ein (ca. 140m Unterschied) und stellt ein zentrales hydrologisches und morphologisches Element im ansonsten eher ebenen Stadtgebiet dar.
Was verraten Ortsnamen über die Siedlungsgenese?
Die Analyse von Ortsnamen hilft dabei, die historische Entstehung und Besiedlung eines Raumes sowie frühere landschaftliche Gegebenheiten nachzuvollziehen.
Was ist der Forstenrieder Park im Kontext der Karte?
Er wird als bedeutendes Naherholungsgebiet am Rande Münchens identifiziert, das durch seine Vegetation und Nutzung einen Kontrast zum dicht besiedelten Stadtgebiet bildet.
- Quote paper
- Daniele Lupardi (Author), 2005, Interpretation des Kartenblattes L7934 München, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171932