Der Handel ist eine sehr personalintensive Branche. Zur Kostensenkung und Umsatzsteigerung bietet der effiziente Personaleinsatz sehr viele ungenutzte Hebel. In diesem Zusammenhang kommt dem strategischen Workforce Management eine zentrale Rolle zu. Denn bisher wurde die Personalstruktur meist nur mit Tabellenkalkulationen geplant. In dieser Arbeit werden konkrete Personaleinsatzpläne für ein komplettes Kalenderjahr erstellt, aus denen die Auswirkungen einer geänderten Personalstruktur sichtbar werden. Im Rahmen von Sensitivitätsanalysen werden Szenarien simuliert, woraus sich Empfehlungen für die optimale Personalstruktur ableiten lassen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Strategisches Workforce Management
- Automatische Arbeitszeitmodellerstellung
- Problemstellung
- Ergebnisse
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem strategischen Workforce Management (WFM) im Handel. Das Ziel ist es, die optimale Personalstruktur für ein Handelsunternehmen zu ermitteln, um Kosten zu senken und den Umsatz zu steigern. Hierzu werden konkrete Personaleinsatzpläne für ein komplettes Kalenderjahr erstellt und Sensitivitätsanalysen durchgeführt.
- Optimierung der Personalstruktur im Handel
- Steigerung der Effizienz durch bedarfsorientiertes Personalmanagement
- Entwicklung von Strategien zur Kostensenkung und Umsatzsteigerung
- Einsatz von Sensitivitätsanalysen zur Simulation verschiedener Szenarien
- Automatisierung der Arbeitszeitmodellerstellung für flexible Personaleinsatzpläne
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des strategischen Workforce Managements im Handel ein und erläutert die Bedeutung von effizientem Personaleinsatz. Kapitel 2 befasst sich mit dem Konzept des strategischen WFM und zeigt, wie es zur Ermittlung der optimalen Personalstruktur eingesetzt werden kann. Kapitel 3 widmet sich der automatischen Arbeitszeitmodellerstellung, die eine flexible und bedarfsorientierte Planung ermöglicht. In Kapitel 4 wird eine konkrete Problemstellung aus der Praxis vorgestellt, die als Ausgangspunkt für Sensitivitätsanalysen dient. Die Ergebnisse dieser Analysen werden in Kapitel 5 präsentiert, und die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung.
Schlüsselwörter
Handel, Strategisches Workforce Management, Personalstruktur, Evolutionsstrategien, Sensitivitätsanalysen, Arbeitszeitmodelle, Personaleinsatzplanung, Kostensenkung, Umsatzsteigerung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel von strategischem Workforce Management im Handel?
Das Ziel ist die Ermittlung einer optimalen Personalstruktur, um gleichzeitig Kosten zu senken und den Umsatz durch effizienten Personaleinsatz zu steigern.
Warum ist der Handel besonders auf Workforce Management angewiesen?
Der Handel ist eine sehr personalintensive Branche, in der die Personalkosten einen großen Hebel für die Wirtschaftlichkeit darstellen.
Welche Methode wird zur Simulation von Szenarien genutzt?
Es werden Sensitivitätsanalysen durchgeführt, um die Auswirkungen geänderter Personalstrukturen auf ein komplettes Kalenderjahr zu simulieren.
Was ist „automatische Arbeitszeitmodellerstellung“?
Es ist ein Konzept zur flexiblen und bedarfsorientierten Planung von Arbeitszeiten, das über starre Tabellenkalkulationen hinausgeht.
Wie wurde die Personalplanung bisher meist durchgeführt?
Bisher wurde die Personalstruktur in vielen Unternehmen lediglich mit einfachen Tabellenkalkulationen geplant, was oft ungenutzte Effizienzhebel hinterlässt.
Welche Rolle spielen Evolutionsstrategien in diesem Kontext?
Evolutionsstrategien werden als mathematischer Ansatz genutzt, um optimale Lösungen für komplexe Personaleinsatzprobleme zu finden.
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- Dr. Maik Günther (Author), 2011, Strategisches Workforce Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171546