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Selbstorganisiertes Lernen im offenen Mathematikunterricht

Titel: Selbstorganisiertes Lernen im offenen Mathematikunterricht

Examensarbeit , 2006 , 31 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Ricardo Scherer (Autor:in)

Didaktik - Mathematik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird ein Konzept zur individuellen Förderung im offenen Mathematikunterricht vorgestellt. Dieses Konzept wurde in einem Berufskolleg in einem zweijährigen Bildungsgang erprobt, der mit dem Berufsabschluss „Staatlich geprüfter/ geprüfte Sozialhelfer/-in und FOR“ abschließt. Didaktische Maßnahmen einer offenen Unterrichtsführung (Stationenlernen, Wochenplanarbeit etc.) und Beispiele für die Gestaltung offener Unterrichtsinhalte (Öffnung von Mathematikaufgaben) werden vorgestellt. Möglichkeiten zum Aufbau metakognitver Fähigkeiten, wie z.B. der Selbstreflexion oder der Evaluation werden in der Arbeit beschrieben, da sie nach neurologischen Erkenntnissen von großer Bedeutung für das Lernen sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was bedeutet offener Unterricht?

2.1 Bedeutsame Aspekte im offenen Mathematikunterricht

2.1.1 Das Lernen aller durch Binnendifferenzierung ermöglichen

2.1.2 Problemlösender Mathematikunterricht

2.1.3 Ganzheitliches Lernen durch offene Aufgaben

2.1.4 Vielfalt zeigen durch Modellieren

2.1.5 Selbststeuerung fördern durch Metakognition

2.2 Institutionelle Voraussetzungen und Rahmenbedingungen

2.3 Lehrerrolle im offenen Unterricht

2.4 Motivation der Lernenden

2.5 Bewerten und Benoten im offenen Unterricht

3. Selbstständiges Lernen fördern

4. Planung offenen Mathematikunterrichts im Bildungsgang Sozialhelfer/-in

4.1 Methodische Gestaltung des offenen Mathematikunterrichts

4.1.1 Mit Stationenlernen in den offenen Unterricht einführen

4.1.2 Ein weiterer Schritt zur Öffnung durch Wochenplanarbeit

4.1.3 Eigenverantwortliches Arbeiten innerhalb der Freiarbeit

4.1.4 Neue Inhalte innerhalb einer Projektarbeit selbstständig erschließen

4.1.5 Frontalunterricht im offenen Unterricht – ist das ein Widerspruch?

4.2 Beispiele offener Mathematikaufgaben

4.3 Aufbau von metakognitiven Fähigkeiten

4.3.1 Einige Beispiele für Reflexionsfragen

4.4 Der Lehrer als Berater

4.5 Evaluation – Leistungen einschätzen lernen

5. Probleme und Grenzen des offenen Mathematikunterrichts

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie im Bildungsgang Sozialhelfer/-in am Berufskolleg durch ein differenziertes Lernangebot und offene Unterrichtsformen selbstständiges Lernen im Fach Mathematik gefördert werden kann, um den heterogenen Voraussetzungen der Lernenden gerecht zu werden.

  • Grundlagen des offenen Mathematikunterrichts
  • Förderung von Selbstständigkeit und Metakognition
  • Methodische Gestaltung: Stationenlernen, Wochenplan, Freiarbeit und Projektarbeit
  • Lehrerrolle als Berater und Begleiter
  • Prozessorientierte Leistungsbewertung und Evaluation

Auszug aus dem Buch

1. Offene Situation

In der Fahrschule lernt man: Die Blutalkoholkonzentration (BAK) ist abhängig vom Körpergewicht, von der Alkoholmenge, vom Geschlecht und dem Körperbau (Anteil an Fettgewebe).

Entwickeln Sie hierzu zunächst Fragen, die für Sie von Interesse sind.

Suchen Sie sich einen Partner und tauschen Sie Ihre Fragen untereinander aus.

Einigen Sie sich auf zwei Fragen, die Sie sich im Weiteren beantworten wollen.

Eine offene Situation eignet sich z.B. als Thema für ein mehrstündiges Projekt. Hier besteht die Aufgabe der Lernenden zunächst einmal darin, interessante Fragen zu entwickeln. Inwieweit man die Aufgabe vorstrukturiert, um den Schülerinnen und Schülern eine Denkgerüst anzubieten, hängt von deren Kompetenzen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problematik heterogener Lernvoraussetzungen im Bildungsgang Sozialhelfer/-in und der Zielsetzung, durch offene Unterrichtsformen die Selbstständigkeit zu fördern.

2. Was bedeutet offener Unterricht?: Definition und theoretische Herleitung zentraler Merkmale wie Schülerbeteiligung, Selbstverantwortung und die Bedeutung von Binnendifferenzierung sowie Metakognition.

3. Selbstständiges Lernen fördern: Erörterung der Selbstständigkeit als Bildungsziel und der Notwendigkeit, Schüler sukzessive an diese Arbeitsform heranzuführen, auch unter Einbeziehung frontaler Phasen.

4. Planung offenen Mathematikunterrichts im Bildungsgang Sozialhelfer/-in: Konkrete methodische Umsetzung durch verschiedene Unterrichtsformen wie Stationenlernen, Wochenplanarbeit und Projektarbeit sowie Ansätze zur Leistungsbewertung.

5. Probleme und Grenzen des offenen Mathematikunterrichts: Reflexion der hohen Anforderungen an Lehrpersonal und Lernende sowie kritische Betrachtung der zeitlichen Ressourcen und der mangelnden empirischen Belege für den Erfolg im Berufsfeld.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung des Rahmenkonzepts unter Betonung der Notwendigkeit einer bewussten Gestaltung der Lernumgebung und der Kooperation im Lehrerteam.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Mathematikunterricht, Sozialhelfer/-in, Selbstständigkeit, Binnendifferenzierung, Metakognition, Stationenlernen, Wochenplanarbeit, Freiarbeit, Projektarbeit, Lehrerrolle, Leistungsbewertung, Eigenverantwortung, Handlungskompetenz, Lernumgebung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von offenem Unterricht im Fach Mathematik innerhalb des Bildungsgangs Sozialhelfer/-in an Berufskollegs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Methoden der Unterrichtsöffnung, die Förderung selbstständigen Lernens, die metakognitive Reflexion sowie Ansätze zur Leistungsbewertung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein Rahmenkonzept zu entwickeln, das Lernende trotz unterschiedlicher Voraussetzungen durch ein differenziertes Angebot zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur und der Ausarbeitung eines praxisorientierten Konzepts für den Mathematikunterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene methodische Ansätze (Stationenlernen, Wochenplan, Freiarbeit, Projekte), die Lehrerrolle als Berater und Möglichkeiten der Evaluation detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Offener Unterricht, Selbstständigkeit, Binnendifferenzierung, Metakognition und Kompetenzentwicklung.

Warum ist das Thema "Selbstständigkeit" für Sozialhelfer so wichtig?

Selbstständigkeit ist eine Grundvoraussetzung für die berufliche Handlungskompetenz, die im Lehrplan und in den Anforderungen an das Berufsbild fest verankert ist.

Ist der Frontalunterricht im offenen Konzept gänzlich verboten?

Nein, der Autor betont, dass lehrerzentrierte Phasen zur Einführung, Transparenzschaffung und Hilfestellung bei Schwierigkeiten unverzichtbar sind.

Wie soll die Bewertung im offenen Unterricht erfolgen?

Die Bewertung sollte prozessorientiert sein und durch eine Kombination aus Eigenbewertung der Schüler und Fremdbewertung durch die Lehrkraft erfolgen.

Was ist die Rolle des Lehrers in diesem Konzept?

Der Lehrer wandelt sich vom Instrukteur zum Berater, Helfer und Moderator, der Lernumgebungen schafft, statt Wissen nur frontal zu vermitteln.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstorganisiertes Lernen im offenen Mathematikunterricht
Hochschule
Studienseminar für das Lehramt für die Sekundarstufe II Köln II
Note
2,3
Autor
Ricardo Scherer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
31
Katalognummer
V171539
ISBN (eBook)
9783640911134
ISBN (Buch)
9783640909599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Offener Unterricht Individuelle Förderung Selbstorganisiertes Lernen Mathematik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ricardo Scherer (Autor:in), 2006, Selbstorganisiertes Lernen im offenen Mathematikunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171539
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Leseprobe aus  31  Seiten
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