Um den architektonischen Aufbau und das prägnante Bildprogramm des Bogens verstehen zu können, benötigt es einer historischen Einordnung, mit der sich die Arbeit zuallererst befassen wird, sowie einer Beschreibung der einzelnen Bau- und Bildelemente. Dabei soll auf die historischen Ereignisse kurz vor dem Bau des Konstantinsbogen eingegangen werden. Und auch die Grundlagen für die Errichtung des Bogen werden an dieser Stelle skizziert.
Anschließend soll auf den architektonischen Aufbau des kunstvoll gestalteten Bogens Bezug genommen werden. Dazu wird eine teilweise ausführliche Beschreibung einzelner Bildmotive unerlässlich sein. Auch der Standort in Rom, an der Via Sacra und der Via Triumphalis ist von großer Bedeutung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der historische Kontext
- Der Konstantinsbogen in Rom
- Wiedergabe des optischen Eindrucks
- Die Inschrift
- Das heidnische Bildprogramm
- Das Konstantin Fries
- Der Konstantinsbogen ein Triumphbogen?
- Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Konstantinsbogen in Rom und untersucht dessen Baugeschichte, architektonische Gestaltung und ikonografisches Programm im Kontext der historischen Ereignisse, die zu seiner Errichtung führten. Dabei soll insbesondere die Bedeutung des Bogens als Denkmal für Konstantins Sieg über Maxentius und dessen Rolle im Kontext der römischen Architektur und Kunst beleuchtet werden.
- Der Konstantinsbogen als Denkmal für Konstantins Sieg
- Die Rolle des Konstantinsbogens in der römischen Kunst und Architektur
- Die historische Einordnung des Bogens in den Kontext des frühen 4. Jahrhunderts
- Die Verwendung von Spolien im Bau des Konstantinsbogens
- Die Interpretation des ikonografischen Programms des Bogens
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt den Konstantinsbogen als Gegenstand der Untersuchung vor und erläutert die Notwendigkeit einer historischen Einordnung sowie der Analyse der einzelnen Bau- und Bildelemente. Zudem wird der Fokus auf die Bedeutung des Standorts des Bogens gelegt.
- Der historische Kontext: Dieses Kapitel behandelt die Ereignisse, die zum Bau des Konstantinsbogens führten, wie z.B. Konstantins Sieg über Maxentius und die christliche Vision, die ihm zugeschrieben wird. Es wird außerdem die Bedeutung des Standorts des Bogens an der Via Sacra und der Via Triumphalis hervorgehoben.
- Der Konstantinsbogen in Rom: Dieses Kapitel befasst sich mit der Architektur des Bogens, seiner Größe und seinen einzelnen Bau- und Bildelementen, einschließlich der Inschrift, der Reliefs und des Frieses. Dabei werden auch die verwendeten Spolien und die Bedeutung des Bogens im Kontext der römischen Architektur thematisiert.
Schlüsselwörter
Konstantin der Große, Konstantinsbogen, Rom, Triumphbogen, Via Sacra, Via Triumphalis, Spolien, christliche Vision, Sieg über Maxentius, Architektur, Kunst, Ikonografie, Frühchristentum
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Anlass für den Bau des Konstantinsbogens?
Der Bogen wurde errichtet, um Konstantins Sieg über seinen Rivalen Maxentius in der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 n. Chr. zu feiern.
Was sind Spolien am Konstantinsbogen?
Spolien sind Bauteile und Reliefs von älteren Denkmälern (z. B. von Trajan, Hadrian oder Marc Aurel), die am Bogen wiederverwendet wurden.
Wo steht der Konstantinsbogen in Rom?
Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kolosseums, an der Via Sacra und der Via Triumphalis.
Was besagt die Inschrift auf dem Bogen?
Die Inschrift ehrt Konstantin als Befreier der Stadt und schreibt seinen Sieg einer „göttlichen Eingebung“ (instinctu divinitatis) zu.
Ist der Konstantinsbogen ein christliches Denkmal?
Obwohl Konstantin den Sieg Gott zuschrieb, enthält der Bogen überwiegend heidnische Bildprogramme und Symbole der kaiserlichen Tradition.
- Quote paper
- Nadine Deutscher (Author), 2010, Der Konstantinsbogen in Rom. Eine Darstellung der verschiedenen Bildelemente unter Berücksichtigung des historischen Kontextes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171525