In dieser Arbeit wird diese weitläufige Thematik „Self-efficacy: Selbstwert und Eigen-motivation“ nur eingeschränkt behandelt. Der Fokus wird auf den Zusammenhang der Selbstwirksamkeit und des Selbstwertes in Bezug auf erhöhte Leistung und Leistungsmotivation gerichtet werden.
Rund um das Thema wird in dieser Arbeit das Segment von der Entstehung der Selbstwirksamkeit und wie Selbstwirksamkeitseinschätzung das menschliche Verhalten beeinflusst, genauer beleuchtet. Zur Beschreibung der Selbstwirksamkeitseinschätzung werden anhand der sozial kognitiven Theorie von Bandura kognitive, motivationale, affektive und selektive Prozesse näher erklärt. Weiters werden die Bestimmungsfaktoren von der Selbstwirksamkeit erläutert. Hierzu dient Albert Banduras Konzept, das auf den 4 Quellen der Selbstwirksamkeit aufbaut, als Grundlage.
Nach Abhandlung der Grundlagen zum Thema Self-efficacy wird im darauf folgenden Teil im Speziellen darauf eingegangen, in welcher Weise Selbstwirksamkeit mit Leistung, Lernerfolg und Wohlbefinden im Zusammenhang steht.
Selbstwirksamkeit geht Hand in Hand mit Selbstwert, ein weiterer Hauptpunkt in dieser Ausarbeitung. Aufgrund eines Selbstbewertungsmodells von Heckhausen wird im letzten Kapitel der Arbeit die Bedeutung des Selbstwertes in Bezug auf Leistungsmotivation dargestellt. Durch die Beschreibung der Leistungsmotivation wird versucht den Zusammenhang zwischen Selbstwert und Motivation herzustellen und welche Auswirkungen das Selbstbekräftigungssystem auf erfolgs- und misserfolgsmotivierte Personen hat.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Definition Self-Efficacy (Selbstwirksamkeit)
- 3. Prozesse der Selbstwirksamkeit
- 3.1. Kognitive Prozesse
- 3.2. Motivationale Prozesse
- 3.3. Affektive Prozesse
- 3.4. Selektive Prozesse
- 4. Quellen der Selbstwirksamkeit
- 4.1. Die Meisterung von schwierigen Situationen
- 4.2. Das Beobachtungen von Modellen
- 4.3. Die Soziale Unterstützung
- 4.4. Die Physiologische Reaktionen
- 5. Leistung, Lernfreude und Stress
- 5.1. Leistung
- 5.2. Lernfreude
- 5.3. Stress
- 6. Selbstwert als Einflussfaktor der Leistungsmotivation
- 6.2.1. Erfolgsmotivierte Personen
- 6.2.2. Misserfolgsmotivierte Personen
- 6.2.3. Umwandlung von Misserfolgs- zu Erfolgsmotivation
- 7. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema „Self-efficacy: Selbstwert und Eigenmotivation“ und untersucht den Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit und Selbstwert im Hinblick auf gesteigerte Leistung und Leistungsmotivation. Der Fokus liegt dabei auf der Entstehung und Funktionsweise von Selbstwirksamkeitseinschätzungen sowie deren Einfluss auf menschliches Verhalten.
- Die Definition und Bedeutung von Self-efficacy (Selbstwirksamkeit)
- Die kognitiven, motivationalen, affektiven und selektiven Prozesse der Selbstwirksamkeit
- Die 4 Quellen der Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura
- Der Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit, Leistung, Lernfreude und Stress
- Die Rolle des Selbstwertes in Bezug auf Leistungsmotivation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Selbstwirksamkeit im Kontext der menschlichen Entwicklung dar und erläutert den Fokus der Arbeit. Kapitel 2 definiert den Begriff der Selbstwirksamkeit und Kapitel 3 beleuchtet die kognitiven, motivationalen, affektiven und selektiven Prozesse, die mit Selbstwirksamkeitseinschätzungen einhergehen. Kapitel 4 widmet sich den vier Quellen der Selbstwirksamkeit nach Bandura: Meisterung von schwierigen Situationen, Beobachtung von Modellen, soziale Unterstützung und physiologische Reaktionen. Kapitel 5 untersucht den Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit, Leistung, Lernfreude und Stress. Kapitel 6 analysiert den Einfluss des Selbstwertes auf die Leistungsmotivation und untersucht die Auswirkungen des Selbstbekräftigungssystems auf erfolgs- und misserfolgsmotivierte Personen.
Schlüsselwörter
Self-efficacy, Selbstwirksamkeit, Selbstwert, Eigenmotivation, Leistungsmotivation, kognitive Prozesse, motivationale Prozesse, affektive Prozesse, selektive Prozesse, Meisterung von schwierigen Situationen, Beobachtung von Modellen, soziale Unterstützung, physiologische Reaktionen, Leistung, Lernfreude, Stress, Selbstbekräftigungssystem, Erfolgsmotivation, Misserfolgsmotivation.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet „Self-efficacy“ oder Selbstwirksamkeit?
Selbstwirksamkeit ist die persönliche Überzeugung, schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können.
Welche vier Quellen der Selbstwirksamkeit nennt Albert Bandura?
Die Quellen sind: eigene Erfolgserlebnisse (Meisterung), stellvertretende Erfahrungen (Modelllernen), verbale Überzeugung (soziale Unterstützung) und die Interpretation physiologischer Reaktionen.
Wie beeinflusst Selbstwirksamkeit den Lernerfolg?
Personen mit hoher Selbstwirksamkeit setzen sich höhere Ziele, zeigen mehr Ausdauer bei Schwierigkeiten und empfinden weniger Stress, was insgesamt zu besserer Leistung führt.
Was ist der Unterschied zwischen Erfolgs- und Misserfolgsmotivierten?
Erfolgsmotivierte führen Erfolge auf ihr Können zurück, während Misserfolgsmotivierte Erfolge eher dem Glück zuschreiben und Misserfolge als Bestätigung mangelnder Fähigkeit sehen.
Kann man Misserfolgsmotivation in Erfolgsmotivation umwandeln?
Ja, durch gezieltes Training der Selbstwirksamkeit und eine Veränderung des Selbstbekräftigungssystems kann die Motivation positiv beeinflusst werden.
- Quote paper
- Christian Ortig (Author), 2008, Self-efficacy: Selbstwert und Eigenmotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171286