Was sind nun tatsächlich die Ursachen für Selbstmord?
Bereits vor über hundert Jahren hat sich Emile Durkheim mit genau dieser Frage auseinander gesetzt und seine Ergebnisse in dem Buch „Der Selbstmord“ veröffentlicht.
Die vorliegende Arbeit soll Durkheims Theorien zum Thema Selbstmord darstellen, einen Überblick über Kritikpunkte zu seiner Arbeit geben und erläutern, inwiefern seine Ausführungen in der heutigen Gesellschaft noch aktuell sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Selbstmord, ein Soziologisches Problem
- Begriffsdefinition nach Durkheim.
- Geisteskrankheit.
- Rasse, Erblichkeit
- kosmische Faktoren
- Nachahmung.
- Schlussfolgerung.
- Die Selbstmordtypen nach Durkheim
- Der Egoistische Selbstmord.
- Der Altruistische Selbstmord.....
- Der anomische Selbstmord.......
- Der fatalistische Selbstmord
- Diskussion und persönliche Würdigung.....
- Zusammenfassung ...
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Emile Durkheims Theorien zum Thema Selbstmord. Ziel ist es, Durkheims Ausführungen zu präsentieren, Kritikpunkte zu seiner Arbeit zu beleuchten und zu analysieren, inwiefern seine Erkenntnisse in der heutigen Gesellschaft relevant sind.
- Begriffsdefinition von Selbstmord
- Soziologische und psychologische Ursachen von Selbstmord
- Durkheims Selbstmordtypen (egoistisch, altruistisch, anomisch, fatalistisch)
- Kritik an Durkheims Theorien
- Relevanz von Durkheims Ausführungen in der heutigen Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Der Text beginnt mit einem aktuellen Beispiel eines Suizids im Internet und stellt die Frage nach den Ursachen von Selbstmord. Er verweist auf Durkheims Werk "Der Selbstmord" als wichtigen Ausgangspunkt für die Analyse des Themas.
- Begriffsdefinition nach Durkheim: Dieses Kapitel beleuchtet Durkheims Definition von Selbstmord und wie er sich mit der Mehrdeutigkeit des Begriffs in der Umgangssprache auseinandersetzt. Durkheim betont die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Analyse und einer klaren Abgrenzung des Begriffs.
- Selbstmord, ein Soziologisches Problem: Durkheim argumentiert, dass Selbstmord nicht nur als individuelles Problem zu betrachten ist, sondern auch ein soziologisches Phänomen. Er analysiert die Faktoren, die mit Selbstmord in Verbindung stehen, wie z.B. Geisteskrankheit, Erblichkeit, kosmische Faktoren und Nachahmung.
- Die Selbstmordtypen nach Durkheim: Durkheim identifiziert vier verschiedene Selbstmordtypen: egoistisch, altruistisch, anomisch und fatalistisch. Er beschreibt die Merkmale jedes Typs und die gesellschaftlichen Bedingungen, die sie begünstigen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Selbstmord, insbesondere im Kontext von Durkheims soziologischer Analyse. Die zentralen Begriffe umfassen Selbstmord, Soziologie, Emile Durkheim, Selbstmordtypen, egoistisch, altruistisch, anomisch, fatalistisch, Integration, gesellschaftliche Normen, gesellschaftlicher Wandel.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Kern von Durkheims Theorie zum Selbstmord?
Emile Durkheim argumentiert, dass Selbstmord kein rein individuelles Schicksal ist, sondern ein soziologisches Phänomen, das durch den Grad der Integration und Regulierung einer Gesellschaft beeinflusst wird.
Was versteht man unter egoistischem Selbstmord?
Dieser Typ tritt auf, wenn ein Individuum nur schwach in die Gesellschaft integriert ist und sich isoliert fühlt.
Was bedeutet altruistischer Selbstmord?
Hier ist die Integration in die Gruppe so stark, dass das Individuum sein Leben für die Gemeinschaft opfert (z. B. aus Pflichtgefühl).
Was ist ein anomischer Selbstmord?
Anomischer Selbstmord resultiert aus gesellschaftlichen Krisen oder schnellem Wandel, bei denen alte Normen ihre Gültigkeit verlieren und das Individuum die Orientierung verliert.
Welche Rolle spielt Nachahmung laut Durkheim?
Durkheim untersuchte Nachahmung als Faktor, kam jedoch zu dem Schluss, dass soziale Strukturen und die gesellschaftliche Organisation entscheidendere Ursachen sind.
- Arbeit zitieren
- Thomas Beck (Autor:in), 2008, Selbstmord als soziologisches Problem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171033