Die folgende Untersuchung befasst sich mit der Wortbildung im Marokkanisch-Arabischen und Deutschen unter besonderer Berücksichtigung des Bereiches der Verben der Ortsveränderung und der von diesen Verben abgeleiteten Substantive.
Vom Konzept her ist die Arbeit der kontrastiven Linguistik verpflichtet. Sie wird im Folgenden versuchen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Sprachen darzustellen.
Es ist aber nicht einfach, den Begriff „Wortbildung“ zu definieren, denn es gibt eine Vielzahl theoretischer Ansätze, die sich von Sprachwissenschaftler zu Sprachwissenschaftler unterscheiden. Je mehr verschiedene Theorien es aber über die Wortbildung gibt, desto weniger Gemeinsamkeiten gibt es zwischen diesen Theorien.
Ziel dieser Untersuchung ist hier allerdings nicht Wortbildung darzustellen, sondern eine vergleichende Analyse von Wortbildungsprozessen im Arabischen und Deutschen vorzustellen (hier wiederum im Vergleich vom marokkanischen Arabischen zum Schriftarabischen).
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Zur Wortbildung
- 3. Zur Transkription
- 4. Zum Begriff des Arabischen
- 5. Zum Begriff des Marokkanischen
- 6. Zur kontrastiven Analyse
- 7. Zu Ergebnisse der Analyse
- 7.1. Erster Teil
- 7.2. Zweiter Teil
- 7.3. Dritter Teil
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Untersuchung befasst sich mit der Wortbildung im Arabischen, insbesondere im Marokkanischen, und im Deutschen, mit besonderem Fokus auf Verben der Ortsveränderung und den davon abgeleiteten Substantiven. Der kontrastive Ansatz soll Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Sprachen aufzeigen.
- Wortbildungsprozesse im Arabischen und Deutschen
- Vergleich von Wortbildungsprozessen im Marokkanischen und Schriftarabischen
- Analyse der Nominalbildung von Fortbewegungsverben
- Untersuchung von Übersetzungsproblemen
- Kontrastive Analyse von Grammatikstrukturen
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1 (Einleitung): Stellt die Thematik der Untersuchung vor und erläutert den Fokus auf kontrastive Linguistik.
- Kapitel 2 (Zur Wortbildung): Erörtert die Bedeutung von Wortbildung für die Sprachentwicklung und beleuchtet unterschiedliche theoretische Ansätze zur Definition von Wortbildung.
- Kapitel 3 (Zur Transkription): Präsentiert eine Tabelle mit der Umschrift und Aussprache von Konsonanten und Vokalen im Arabischen (Standard- und Marokkanisch-Arabisch).
Schlüsselwörter
Kontrastive Linguistik, Wortbildung, Marokkanisch-Arabisch, Standardarabisch, Deutsch, Fortbewegungsverben, Nominalbildung, Übersetzungsprobleme, Grammatik, Sprachvergleich.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel dieser kontrastiven Untersuchung?
Ziel ist der Vergleich der Wortbildungsprozesse bei Fortbewegungsverben im Marokkanisch-Arabischen und im Deutschen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen.
Was versteht man unter Nominalbildung bei Verben?
Es geht um die Ableitung von Substantiven aus Verben (Nominalisierung), speziell bei Verben der Ortsveränderung.
Warum gibt es Übersetzungsprobleme zwischen Arabisch und Deutsch?
Probleme entstehen durch unterschiedliche grammatikalische Strukturen und die spezifische Morphologie des Arabischen (Wurzelsystem) im Vergleich zum Deutschen.
Was ist der Unterschied zwischen Marokkanisch-Arabisch und Schriftarabisch?
Das Marokkanisch-Arabische (Darija) ist ein Dialekt mit eigenen Wortbildungsregeln, während das Schriftarabisch (Hocharabisch) die formale, überregionale Sprache darstellt.
Welche Rolle spielt die Transkription in der Arbeit?
Die Transkription ist notwendig, um die Aussprache und die morphologischen Strukturen des Arabischen für Deutschsprachige wissenschaftlich exakt darzustellen.
- Quote paper
- P. A Hamid Baalla (Author), 2011, Kontrastive Untersuchung der Nominalbildung von Fortbewegungsverben im Marokkanisch-Arabischen und Deutschen sowie deren Übersetzungsprobleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170846