Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) versucht basierend auf den klassischen Ansätzen von Markowitz und Tobin den Zusammenhang zwischen dem Preis einer Anlage und ihrem Risiko herzustellen. Es stellt einen Ansatz dar, ein Gleichgewichtsmodell für Anlagepreise unter Risikoeinfluss zu erklären.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG
- 2. GRUNDANNAHMEN UND METHODIK DES CAPM
- 2.1 PRÄFERENZFUNKTION DES INVESTORS
- 2.2 ANLAGEMÖGLICHKEITENKURVE
- 2.3 RISIKOLOSER MARKTZINSSATZ
- 2.4 GLEICHGEWICHT AUF DEM KapitalmaRKT
- 3. DIE AUSWIRKUNGEN DES NEUEN STEUERSYSTEMS AUF DAS CAPM
- 3.1 EINFLUSS AUF DEN BASISZINSSATZ
- 3.2 AUSWIRKUNGEN AUF DIE MARKTRISIKOPRÄMIE
- 4. ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) als Modell zur Bestimmung risikoäquivalenter Kapitalkosten. Sie analysiert die Grundannahmen und die Methodik des CAPM, insbesondere im Hinblick auf die Präferenzfunktion des Investors, die Anlagemöglichkeitenkurve, den risikolosen Marktzins und das Gleichgewicht auf dem Kapitalmarkt. Darüber hinaus untersucht die Arbeit die Auswirkungen des neuen Steuersystems auf das CAPM, insbesondere den Einfluss auf den Basiszinssatz und die Marktrisikoprämie.
- Grundannahmen und Methodik des CAPM
- Präferenzfunktion des Investors
- Anlagemöglichkeitenkurve
- Risikoloser Marktzins
- Gleichgewicht auf dem Kapitalmarkt
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 bietet eine Einleitung zum Thema und stellt das Capital Asset Pricing Model (CAPM) als Modell zur Bestimmung risikoäquivalenter Kapitalkosten vor. Kapitel 2 analysiert die Grundannahmen und die Methodik des CAPM. Es werden die Präferenzfunktion des Investors, die Anlagemöglichkeitenkurve, der risikolose Marktzins und das Gleichgewicht auf dem Kapitalmarkt behandelt. Kapitel 3 untersucht die Auswirkungen des neuen Steuersystems auf das CAPM, insbesondere den Einfluss auf den Basiszinssatz und die Marktrisikoprämie. Kapitel 4 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Capital Asset Pricing Model (CAPM), Risikoäquivalente Kapitalkosten, Präferenzfunktion des Investors, Anlagemöglichkeitenkurve, Risikoloser Marktzins, Gleichgewicht auf dem Kapitalmarkt, Steuersystem, Basiszinssatz, Marktrisikoprämie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Capital Asset Pricing Model (CAPM)?
Das CAPM ist ein Gleichgewichtsmodell, das den Zusammenhang zwischen dem Risiko einer Kapitalanlage und deren erwarteter Rendite beschreibt. Es dient primär der Bestimmung von risikoäquivalenten Kapitalkosten.
Wie wird der risikolose Marktzinssatz im CAPM verwendet?
Der risikolose Zinssatz bildet die Basisrendite, die ein Investor ohne Risiko erzielen kann. Auf diesen Zinssatz wird im Modell eine Risikoprämie aufgeschlagen, die vom spezifischen Risiko der Anlage (Beta) abhängt.
Welchen Einfluss hat das Steuersystem auf das CAPM?
Steuerliche Änderungen können sowohl den Basiszinssatz als auch die Marktrisikoprämie beeinflussen, da sie die Netto-Renditen für Investoren verändern und somit die Bewertung von Risiken auf dem Kapitalmarkt verschieben.
Was beschreibt die Präferenzfunktion des Investors?
Die Präferenzfunktion gibt an, wie ein Investor zwischen Risiko und Rendite abwägt. Im CAPM wird meist davon ausgegangen, dass Investoren risikoavers sind und für ein höheres Risiko eine höhere Rendite erwarten.
Was ist die Marktrisikoprämie?
Die Marktrisikoprämie ist die zusätzliche Rendite, die der Markt über den risikolosen Zinssatz hinaus verlangt, um das Risiko eines diversifizierten Portfolios zu tragen.
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- Josef Gutsmiedl (Author), 2010, Das CAPM als Modell zur Bestimmung risikoäquivalenter Kapitalkosten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170720