In dieser Arbeit wird auf drei Seiten ein fiktiver Gerichtsprozess gegen Kreon geführt.
Raferat vom Friedrich-Schiller-Gymnasium, Calbe (Saale).
Inhaltsverzeichnis
- Gerichtsprozess gegen Kreon
- Szene
- Eröffnung des Prozesses
- Anklage gegen Kreon
- Kreons Verteidigung
- Anhörung des Wächters
- Teiresias' Aussage
- Verteidigungserklärung
- Kreons Erklärung
- Aussage des Boten
- Verteidigungserklärung
- Kreons Abschlusserklärung
- Urteilsverkündung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text schildert den Prozess gegen Kreon, König von Theben, der aufgrund seiner Entscheidungen in Bezug auf den Tod des Polyneikes, die Bestrafung seiner Tochter Antigone und den Tod seines Sohnes Haimon angeklagt wird. Der Prozess thematisiert die Spannungen zwischen den Gesetzen der Götter und den menschlichen Gesetzen sowie die Folgen von Machtmissbrauch und Unvernunft.
- Konflikt zwischen göttlichen und menschlichen Gesetzen
- Machtmissbrauch und seine Konsequenzen
- Familienkonflikte und Tragödie
- Recht und Gerechtigkeit
- Sühne und Vergebung
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Text beginnt mit der Eröffnung des Prozesses gegen Kreon, der beschuldigt wird, sich an seiner Familie und Frau vergangen zu haben und gegen die göttliche Macht gehandelt zu haben.
- Kreon verteidigt sich, indem er seine Entscheidungen als notwendig zur Wahrung des Friedens und der Ordnung in Theben darstellt. Er argumentiert, dass Polyneikes ein Verräter war und dass Antigone und Haimon gegen seine Gesetze verstießen.
- Der Wächter berichtet, wie er Polyneikes' Leichnam fand und wie Kreon ihm mit dem Tod drohte, nachdem er den Leichnam bedeckt hatte.
- Teiresias, der blinde Seher, berichtet, wie er Kreon vor seinem bevorstehenden Unglück warnte, aber von ihm verbannt wurde.
- Der Bote berichtet über den Tod Antigones, Haimons und Eurydikes, wodurch Kreon seine eigene Tragödie erlebt.
- Am Ende des Textes wird Kreon für schuldig befunden und zum Tode verurteilt.
Schlüsselwörter
Der Text beschäftigt sich mit Themen wie Macht und Herrschaft, Recht und Gerechtigkeit, Familientradition und -konflikt, Schuld und Sühne, sowie göttliche und menschliche Gesetze.
Häufig gestellte Fragen
Wofür wird Kreon im fiktiven Gerichtsprozess angeklagt?
Kreon wird angeklagt, gegen göttliche Gesetze gehandelt, sich an seiner Familie vergangen und Machtmissbrauch begangen zu haben, insbesondere im Zusammenhang mit dem Tod von Polyneikes, Antigone und Haimon.
Wie verteidigt Kreon seine Entscheidungen?
Er argumentiert, dass seine Taten notwendig waren, um Frieden und Ordnung in Theben zu wahren, da Polyneikes ein Verräter war und Antigone gegen staatliche Gesetze verstieß.
Welche Rolle spielt Teiresias in dem Prozess?
Der blinde Seher Teiresias bezeugt, dass er Kreon vor dem drohenden Unglück gewarnt hat, dieser ihn jedoch verbannt und die Warnungen ignoriert hat.
Was ist das zentrale Thema des Konflikts in Sophokles' Antigone?
Das zentrale Thema ist die Spannung zwischen göttlichen Gesetzen (Tradition/Religion) und menschlichen Gesetzen (staatliche Macht) sowie die Folgen von Unvernunft.
Wie endet der Prozess gegen Kreon?
Kreon wird für schuldig befunden und zum Tode verurteilt, nachdem die tragischen Folgen seiner Befehle (der Tod seiner Familie) dargelegt wurden.
- Quote paper
- Sebastian Hüttl (Author), 2010, Fiktiver Gerichtsprozess gegen Kreon (Sophokles' "Antigone"), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170483