Dem Vortrag „Vernetzung – Auswirkungen auf den Alltag“ im Rahmen der Lehrveranstaltung „In Freiheit gefangen – mobil, flexibel und immer und überall erreichbar“ liegt das Buch von Ilija Trojanow und Juli Zeh zugrunde. In diesem Buch mit dem Titel „Angriff auf die Freiheit“ geht es um den Sicherheitswahn des deutschen Staates und die daraus resultierenden Konsequenzen. Das Buch ist in elf Kapiteln unterteilt und endet mit einem Epilog. Jedes Kapitel behandelt eine eigene Situation oder Problemstellung. Zu Beginn wird man in das Lesen durch eine Art „wachrütteln“ eingeführt. Dieses Buch fast den Inhalt des Buches zusammen und nimmt Bezug auf den Lehrinhalt der Veranstaltung.
Inhaltsverzeichnis
- Raus aus dem Topf
- Gesetz ohne Sinn und Verstand
- Angst sells
- Denn Sie wissen nicht was Sie tun
- Eigentlich läuft alles ganz prima, aber trotzdem brauchen wir mehr Überwachung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Buch „Angriff auf die Freiheit“ von Ilija Trojanow und Juli Zeh untersucht die Auswirkungen des Sicherheitswahns des deutschen Staates auf die Freiheit des Einzelnen. Die Autoren kritisieren die zunehmende Überwachung durch den Staat und stellen die Frage, ob die Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung gerechtfertigt sind.
- Die zunehmende Überwachung des Einzelnen durch den Staat
- Die Auswirkungen der Überwachung auf die Freiheit des Einzelnen
- Die Rechtmäßigkeit der staatlichen Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung
- Die Rolle der neuen Technologien in der Überwachung
- Die Verantwortung des Einzelnen für die eigene Sicherheit
Zusammenfassung der Kapitel
Die ersten Kapitel des Buches beschreiben die zunehmende Überwachung des Einzelnen im öffentlichen Raum, z.B. durch Überwachungskameras. Es werden Beispiele für Gesetze und Programme zur Terrorismusbekämpfung vorgestellt, die die Autoren als überzogen und unnötig ansehen. Die Autoren kritisieren die politische Rhetorik, die Angst vor Terrorismus schürt und die Bürger zu einem Verlust ihrer Freiheit bereit macht. Die Kapitel beleuchten auch die Rolle der neuen Technologien in der Überwachung und die Gefahr der gläsernen Gesellschaft.
Schlüsselwörter
Überwachungsstaat, Freiheit, Terrorismus, Datenschutz, Grundrechte, Online-Durchsuchung, Bundestrojaner, Echelon, gläserne Gesellschaft, neue Technologien
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es im Buch „Angriff auf die Freiheit“?
Das Buch von Ilija Trojanow und Juli Zeh thematisiert den zunehmenden Sicherheitswahn des Staates und die damit verbundene Einschränkung der Bürgerrechte und Privatsphäre.
Was kritisieren die Autoren an der staatlichen Überwachung?
Kritisiert wird, dass Überwachungsmaßnahmen wie Kameras, Online-Durchsuchungen und Vorratsdatenspeicherung oft ohne konkreten Nutzen die Freiheit des Einzelnen untergraben.
Welche Rolle spielt die Angst in der Sicherheitspolitik?
Die Autoren argumentieren, dass politische Rhetorik gezielt Angst vor Terrorismus schürt („Angst sells“), um die Akzeptanz für Überwachungsgesetze in der Bevölkerung zu erhöhen.
Was ist mit dem Begriff der „gläsernen Gesellschaft“ gemeint?
Er beschreibt einen Zustand, in dem durch neue Technologien und staatliche Programme (wie Echelon oder Bundestrojaner) alle Aktivitäten des Bürgers für den Staat transparent werden.
Welche Konsequenzen hat die Vernetzung für den Alltag?
Die ständige Erreichbarkeit und digitale Spur führen dazu, dass sich der Einzelne „in Freiheit gefangen“ fühlt, da jede Handlung potenziell überwacht und ausgewertet werden kann.
- Quote paper
- Jens Dell´Anna (Author), 2009, Vernetzung - Auswirkungen auf den Alltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170449