Diese Studienarbeit ist der Wechselbeziehung zwischen Philosophie (Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre ) und Geschichte (Claude Lanzmann) unter dem Aspekt der Erinnerung bzw. der Methode der Zeitzeugenbefragung gewidmet.
Der Filmausschnitt aus Lanzmanns Shoah, über Jan Karskis Besuch im Warschauer Ghetto 1943, hat mich dazu bewogen, über den Zusammenhang zwischen Beauvoir, Sartre (Philosophie), Lanzmann (Geschichte) und dem Begriff der Erinnerung zu reflektieren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das historische Interview als Quelle der Erinnerung und die historische Erforschung des Holocausts in Europa.
- Simone de Beauvoirs, Claude Lanzmanns und Jean-Paul Sartres Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und an das deutsche Besatzungsregime in Frankreich
- Die Bewältigung des Kriegserlebnisses oder die Figur des intellectuel engagé
- >Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung«
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit widmet sich der Wechselbeziehung zwischen Philosophie (Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre) und Geschichte (Claude Lanzmann) unter dem Aspekt der Erinnerung und der Methode der Zeitzeugenbefragung.
- Die Bedeutung der Zeitzeugenbefragung für die Schaffung neuen Wissens
- Der Zusammenhang zwischen Philosophie, Geschichte und dem Begriff der Erinnerung
- Die Rolle von Zeitzeugen in der Überlieferung der Erinnerung
- Die historische Erforschung des Holocausts in Europa
- Der Umgang mit dem Holocaust in Deutschland, Österreich und Europa
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt den Kontext der Studienarbeit dar und erläutert die Relevanz des Themas sowie die Forschungsmethode der Zeitzeugenbefragung.
- Das historische Interview als Quelle der Erinnerung und die historische Erforschung des Holocausts in Europa: Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung des historischen Interviews als Methode der Zeitgeschichtsforschung und analysiert die Herausforderungen und Möglichkeiten der Erforschung des Holocausts durch Zeitzeugenberichte.
- Simone de Beauvoirs, Claude Lanzmanns und Jean-Paul Sartres Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und an das deutsche Besatzungsregime in Frankreich: Dieser Abschnitt untersucht die Erinnerungen von Simone de Beauvoir, Claude Lanzmann und Jean-Paul Sartre an den Zweiten Weltkrieg und das deutsche Besatzungsregime in Frankreich, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Rolle der Erinnerung im Umgang mit dem Kriegserlebnis gelegt wird.
- Die Bewältigung des Kriegserlebnisses oder die Figur des intellectuel engagé: Dieses Kapitel analysiert die Figur des engagierten Intellektuellen im Kontext des Zweiten Weltkriegs und untersucht, wie die Erinnerung an den Holocaust die Rolle und das Denken dieser Persönlichkeiten prägte.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie Erinnerung, Zeitzeugenbefragung, Holocaust, Geschichte, Philosophie, Intellektuelle und dem Umgang mit der Vergangenheit. Besondere Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung von Zeitzeugeninterviews für die historische Forschung, der Rolle der Erinnerung im Kontext des Holocausts und der Verbindung von Philosophie und Geschichte im Hinblick auf die Bewältigung des Kriegserlebnisses.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielen Sartre und Beauvoir in dieser Arbeit?
Die Studienarbeit untersucht die philosophischen Erinnerungen von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre an den Zweiten Weltkrieg und die deutsche Besatzung in Frankreich.
Was ist die Bedeutung von Claude Lanzmanns Werk "Shoah"?
Die Arbeit nutzt Lanzmanns Dokumentarfilm als zentrales Beispiel für die Methode der Zeitzeugenbefragung und die visuelle Geschichtsschreibung des Holocausts.
Warum ist die Zeitzeugenbefragung als Quelle so wichtig?
Interviews mit Überlebenden (wie Jan Karski) ermöglichen es, neues Wissen über den Holocaust zu schaffen, das über rein dokumentarische Quellen hinausgeht.
Was versteht man unter einem "intellectuel engagé"?
Der Begriff beschreibt den engagierten Intellektuellen, der seine philosophischen Überzeugungen zur Bewältigung politischer Krisen und zur moralischen Einordnung historischer Gräueltaten einsetzt.
Wie gehen Deutschland und Österreich mit der Holocaust-Erinnerung um?
Die Arbeit reflektiert über den unterschiedlichen kulturellen Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus und die Bedeutung der Erinnerung für die europäische Identität.
- Citar trabajo
- Esther Redolfi (Autor), 2011, Das Gedächtnis des Grauens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170338