International tätige Unternehmen erfahren immer wieder, dass neben der Fähigkeit Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu produzieren und auf dem Markt abzusetzen, das Geschäftsergebnis ebenso sehr stark durch Währungsschwankungen beeinflusst werden kann.
Es stellt sich für diese Unternehmen die Frage, wie das mit den Währungsschwankungen einhergehende Risiko entweder vermieden, abgewälzt, teil- oder vollständig abgesichert oder mindestens verringert werden kann.
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich aus diesem Grund mit dem Währungsmanagement von international tätigen Unternehmen. Besonders Unternehmen, welche sich unternehmerisch außerhalb des Bereiches der europäischen Währungsunion engagieren, sind mit teilweise stark schwankenden Wechselkursen konfrontiert. Um den Unternehmenserfolg nicht durch unvorhergesehene oder schlicht unbeachtete Wechselkursverluste zu gefährden, müssen sie sich mit dem Thema Währungsmanagement auseinandersetzen.
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Begriffsklärungen und Überblick
2.1 International tätige Unternehmen
2.2 Währungsmanagement
3 Währungsrisiken
3.1 Wechselkursrisiko
3.1.1 Translationsrisiko
3.1.2 Transaktionsrisiko
3.1.3 Ökonomisches Risiko
3.2 Währungskonvertierungs-, Transfer- und -eventualrisiko
4 Instrumente zur Absicherung von Wechselkursrisiken
4.1 Interne Absicherungsinstrumente
4.1.1 Fakturierung in Landeswährung
4.1.2 Valutaklauseln
4.1.3 Währungsoptionsrechte
4.1.4 Leading and Lagging
4.1.5 Netting and Matching
4.2 Externe Absicherungsinstrumente
4.2.1 Wechselkursversicherungen
4.2.2 Devisenkassageschäfte
4.2.3 Devisentermingeschäfte
4.2.4 Währungskredit und -anlagen
4.2.5 Währungsswap
4.2.6 Währungsfuture
5 Zusammenfassung und Fazit
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Währungsmanagement in Unternehmen?
Währungsmanagement umfasst alle Maßnahmen eines international tätigen Unternehmens, um Risiken aus Wechselkursschwankungen zu identifizieren, zu bewerten und abzusichern, damit der Unternehmenserfolg nicht gefährdet wird.
Welche Arten von Währungsrisiken gibt es?
Man unterscheidet primär zwischen dem Translationsrisiko (Umrechnungsrisiko von Bilanzpositionen), dem Transaktionsrisiko (Zahlungsstromrisiko) und dem ökonomischen Risiko (langfristige Wettbewerbsfähigkeit).
Was sind interne Instrumente zur Absicherung von Wechselkursrisiken?
Zu den internen Instrumenten gehören die Fakturierung in der eigenen Landeswährung, die Nutzung von Valutaklauseln, Leading and Lagging (Vorziehen oder Verzögern von Zahlungen) sowie Netting und Matching.
Welche externen Absicherungsinstrumente können Unternehmen nutzen?
Externe Instrumente umfassen Devisentermingeschäfte, Währungsswaps, Währungsoptionen, Währungsfutures sowie die Aufnahme von Währungskrediten.
Warum ist Währungsmanagement besonders außerhalb der Eurozone wichtig?
Unternehmen, die außerhalb der europäischen Währungsunion agieren, sind oft mit stark schwankenden Wechselkursen konfrontiert, die ohne Management zu unvorhergesehenen Verlusten führen können.
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- Dipl. Betriebswirt (FH) Tobias Locker (Author), 2011, Währungsmanagement bei international tätigen Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169640